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Posts Tagged ‘Kapitalismus’

Wie wir kürzlich dem Impressum der Website der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) entnehmen konnten, hat diese sozialstaats- und menschenfeindliche Lobbyistentruppe des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall nun eine neue Anschrift in Berlin:

INSM Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH
Georgenstraße 22
10117 Berlin

So hat die INSM fast gänzlich unbemerkt den Wechsel vom Rhein an die Spree vollzogen. Wohl auch, weil Aperto, einer der Dienstleister der INSM, ebenfalls in Berlin hockt, und um einen noch direkteren Draht in den Reichstag zur Durchsetzung noch widerwärtigerer Forderungen auf Kosten der Allgemeinheit zu haben. Wir wetten, dass die zahlreichen Forderungen diverser schwarz-gelber Politiker nach dem Umbau von Hartz IV zu einem staatlich subventionierten System der Zwangsarbeit, welches verharmlosend als Workfare bezeichnet wird, nicht von ungefähr kommt. Auch die Zerstörung der solidarisch finanzierten gesetzlichen Krankenversicherung dürfte ganz den Plänen der Arbeitgeber entgegenkommen, den ach so kostspieligen Sozialstaat endgültig zu Fall zu bringen. Dabei dürften die jährlichen Kosten des Sozialstaats, der Millionen Menschen unterstützt und ein Leben ermöglicht, im Vergleich zu den Kosten für das größenwahnsinnige Bankster-Gesindel, das mal eben ein paar Hundert Milliarden verzockt und sich dann vom Steuerzahler aushalten läßt, bestenfalls ein Taschengeld sein.

Wir denken, der INSM fehlt noch ein gebührender Empfang in Berlin. Schließlich ist Berlin ja schon länger dafür bekannt, dass dort Autonome gerne Luxuskarosssen abfackeln und anderen lustigen Ideen im Kampf gegen das menschenfeindliche System Kapitalismus nachgehen. Vielleicht findet sich da ja auch der eine oder andere, der für einen angemessenen Empfang der INSM sorgen möchte. Am besten wäre es jedoch, wenn dort tagtäglich alle Berliner Erwerbslosen und andere Prekarisierte mit Farbbeuteln, faulen Eiern und matschigen Tomaten stünden, um diesen Leuten zu zeigen, was sie von ihnen halten. Spätestens nach den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen wird Schwarz-Gelb den verarmten Massen die gesalzene Rechnung für die Steuergeschenke an Besserverdiener, Erben und Millionäre präsentieren. Dann wäre es auch langsam an der Zeit nachzuschauen, ob es in der Berliner Georgenstraße genügend Straßenlaternen gibt…

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Früher hatten wir Nieten in Nadelstreifen, aber der Neoliberalismus hat uns Verbrecher in Nadelstreifen beschert, welche ganze Bruttozialprodukte mancher Länder in einer Kombination aus Gier und Größenwahn im globalisierten Casino-Kapitalismus verzockten.

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Kapitalismus ist nichts weiter als eine Sklaverei, in der die Sklaven irrtümlicherweise annehmen, dass sie frei wären. Aber so, wie in einer Diktatur nur der Diktator und sein nächster Umkreis wirklich frei ist, sind im Kapitalismus nur die Kapitalisten wirklich frei.

Schluss damit – Freiheit für alle!

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Der Standpunkt der INSM ist ein angloamerikanischer Neoliberalismus, der darauf abzielt, den Staat möglichst aus allen Bereichen der Wirtschafts- und Arbeitspolitik herauszuhalten und so die Renditeerwartungen und die Macht der Wirtschaft zu stärken. Doch auch vor der libertären „Ökonomisierung“ des Alltages macht die INSM nicht halt, sie vertritt nicht nur wirtschaftspolitische Standpunkte, sondern steht für eine Ideologie, die man ohne weiteres als sozialdarwinistisch beschreiben könnte – Freiheit für Alle. Doch die Freiheit des Wolfes ist nicht im Sinne der Schafe.

SPIEGELFECHTER – Die INSM spint die Armut weg

Kommentar:
Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen, denn das verlogene Geschwafel der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Ludwig Erhard und die soziale Marktwirtschaft ist nichts weiter als eine Nebelbombe. Schließlich war es die INSM, die den Slogan Sozial ist, was Arbeit schafft von Hitlers Steigbügelhalter Alfred Hugenberg in die Öffentlichkeit transportiert hat. Damit steht sie dem faschistischen System des Dritten Reichs ohnehin näher als der Nachkriegszeit und der Demokratie. Denn die deutsche Industrie liebt offenbar die kostenlosen Zwangsarbeiter totalitärer Regimes für die Gewinnoptimierung, deshalb läßt sie die pseudo-wissenschaftliche SS vom IW Köln und IZA Bonn dafür die Werbetrommel rühren und nennt das Ganze heuchlerisch Workfare. Dass unsere Zivilisation mit geregelten Arbeitsverhältnissen damit auf das Level der wirtschaftsfaschistischen Diktatur Chinas und zu Zeiten der Sklaverei zurückfällt, ist diesen asozialen Menschenfeinden vollkommen egal. Zahlen und Papier mit Zahlen ist das einzige, was bei diesen Verbrechern zählt. Wie kann man eigentlich nur so schwerst geisteskrank sein nicht zu begreifen, dass das Wichtigste im Leben die Menschen sind und nicht unsere menschenverachtende Wirtschaftsordnung mit ihren schwachsinnigen Zahlenwerken?

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Wenn ich der Teufel wäre und wollte, dass zwischen den Menschen nur noch Lug und Betrug, Zwietracht und Hass, Mord und Totschlag regieren, so würde ich ihnen den Kapitalismus geben.

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Es ist eigentlich überflüssig, in Zusammenhang mit Sozialpolitik von Zwangsarbeit zu reden, welche von asozialen Arbeitgeber-Think Tanks wie dem Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA Bonn) gerne mit dem neutraleren Begriff Workfare gefordert wird. In den meisten Fällen ist Arbeit in der westlichen Welt ohnehin mit Zwang verbunden, kombiniert mit der Androhung, dass man kein Problem damit hat, Arbeitsverweigerer ohne jegliche Gewissensbisse verhungern oder sonstwie auf der Strasse verrecken zu lassen. Dieser Existenzdruck stellt eine Androhung struktureller Gewalt dar. Ziel aller denkenden und fühlenden Menschen sollte es daher sein, in einer gewaltfreien Gesellschaft auch das Ende dieser strukturellen Gewalt, die Überwindung des Kapitalismus an sich, zu erreichen.

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Wir denken, es ist an der Zeit, dass die Menschen dieses Landes neoliberalen Menschenfeinden und Wirtschaftsfaschisten wie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zeigen, was sie von ihnen halten. Daher rufen wir für den morgigen Freitag, den 18.01.006 um 16:30 Uhr, zu einem Flashmob vor dem Gebäude in Köln, in dem die INSM ihren Sitz hat, auf. Treffpunkt ist der Bürgersteig vor dem Grundstück, auf dem der braune Bürotower von Gesamtmetall steht.

Ablauf
Alle Teilnehmer recken für einige Minuten einen oder beide Arme mit ausgestrecktem Mittelfinger in Richtung des INSM-Gebäudes. Begleitend können einige „nette“ Slogans als Sprechchor gerufen werden, z.B.

Siemens, Thyssen, Gesamtmetall – früher Faschismus, heute Kapital!

Kannegießer, geldgeiler Fascho-Spießer!

Heil Tietmeyer! Heil Kapitalismus!

Kapital ohne Moral!

Dieter Rath verbreitet Unrat!

INSM – die Ausbeutung hat einen Namen!

INSM – Propaganda für Prekarisierung!

INSM – für chinesische Verhältnisse in Deutschland!

Wirtschaftsfaschisten arbeiten in braunen Häusern!

Nutten sind seriöser als INSM-Mietmäuler!

etc. 😉

Die ganze Aktion soll ca. 5-10 Minuten dauern, bei Erscheinen der Polizei sollten die Teilnehmer sich zerstreuen und als Spaziergänger oder Walking-Gruppe (entsprechende Stöcke, sofern vorhanden, können auch zur ggf. notwendigen Verteidigung genutzt werden) ausgeben. Bitte achtet darauf, nach Möglichkeit auf dem Bürgersteig zu bleiben. Das Betreten des Grundstücks könnte sonst möglicherweise als Hausfriedensbruch geahndet werden (wenn man sich erwischen läßt).

Die Adresse der INSM lautet:

INSM-Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH
Gustav-Heinemann-Ufer 84-88
50968 Köln

Das Gebäude ist ein brauner Bürotower mit gekrümmter Front und verspiegelten Fensterscheiben. Wer vorab ein Bild des Gebäudes benötigt, findet es in diesem Monitor-Beitrag über die manipulativen Machenschaften der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht Ihr den Treffpunkt am besten mit der KVB-Linie 16, Haltestelle Schönhauser Straße. Da die Parksituation dort eher schlecht ist, sollte man am Kölner Dom / Hbf. oder in Köln-Rodenkirchen (Rodenkirchen Bf. oder Heinrich-Lübke-Ufer) auf einem P+R-Parkplatz parken und von dort aus mit der KVB weiterfahren. Alternativ können auch die P+R-Parkplätze in Köln-Godorf und Köln-Sürth genutzt werden. Wie uns ein Leser mitteilte, gibt es auch in dem frisch gebauten Bonzen-Ghetto am Kölner Rheinauhafen Parkmöglichkeiten, konkret in der Tiefgarage, welche u.a. wohl auch von den Besuchern des Restaurants Kap am Südkai benutzt werden kann.

Im gleichen Gebäude wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) sitzen weitere Organisationen vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall, welche die INSM unsterstützen, so zum Beispiel das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln) und der Deutsche Instituts-Verlag (DIV Köln). Diese gehören aber eh alle zur gleichen Suppe von Gesamtmetall oder INSM, so dass wir nicht befürchten müssen, Unschuldige zu belästigen.

Bitte weitersagen und – noch wichtiger – mitmachen!

PS: Wir werden natürlich unauffällig vor Ort sein, allerdings weder fotografieren noch filmen, da dies unsere Deckung gefährden könnte. Wir bitten daher andere Anwesende um eine entsprechende Dokumentation, welche wir dann gerne hier verlinken werden.

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