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Archive for April 2008

Wenn ich der Teufel wäre und wollte, dass zwischen den Menschen nur noch Lug und Betrug, Zwietracht und Hass, Mord und Totschlag regieren, so würde ich ihnen den Kapitalismus geben.

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Erst wenn die durchorganisierten Unternehmerverbrecher als bevölkerungsterroristische Vereinigung öffentlich abgeurteilt, und die Steigbügelhalter aus der jetzigen Politik mit ihren Parteien als volksschädlich zur Hölle gejagt wurden, kann man über andere und bessere Strukturen nachdenken.

Aber das werden wir nicht mehr erleben. Deutschland ist so organisiert wie Afghanistan. „Warlords“ haben die Macht im Lande. Die Zentralregierung wagt nicht gegen sie aufzumucken.

SPIEGEL Forum

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Friedrich Merz (CDU) merzt im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und seiner sonstigen Nebenjob-Arbeitgeber alles Soziale aus der CDU aus.

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In vielen Pressemitteilungen und anderen Publikationen marktradikaler / neoliberaler Lobbygruppen und Think Tanks fühlt man sich durchaus gelegentlich an Shakespeares Macbeth erinnert. So zum Beispiel auch in einem kürzlich erschienenen Artikel über den Frankfurter Zukunftsrat:

Die Mitglieder kämpfen laut Eigenaussage für »soziale Gerechtigkeit, nicht Verteilungsgerechtigkeit«.

Immer wieder wird dieses verlogene Mantra heruntergebetet. Dann ist die Rede von Chancengerechtigkeit, Chancengesellschaft und angeblicher Chancengleichheit, die tatsächlich aber gar nicht existiert. Schließlich hat jeder die Chance (=Gelegenheit), sich eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen. Aber viele können dies eben nicht, weil ihnen die Mittel dazu fehlen. Jeder hat die Chance, sich beim Zahnarzt teure Implantate einsetzen zu lassen, wenn das Alter am Zahnschmelz genagt hat. Aber nicht jeder kann sich diese unter dem Strich auch leisten. Angeblich habe jeder die Chance auf ein Studium, aber – insbesondere seit der Einführung der Studiengebühren – können sich dieses vielfach nur noch Kinder aus dem Bürgertum leisten. Kurzum, soziale Gerechtigkeit ist immer auch Verteilungsgerechtigkeit, da man weder von der Hand im Mund leben kann, noch die Grundbedürfnisse in unserer Gesellschaft kostenfrei zu decken sind. Verteilungsgerechtigkeit von der sozialen Gerechtigkeit zu trennen ist rein logisch nicht möglich und übelste Manipulation. Geradezu zynisch wird dieses verlogene Neusprech dann, wenn man sich dieses einmal im Alltag vorstellt. So könnte beispielsweise ein Obdachloser einen neoliberalen Menschenfeind nach Kleingeld fragen und nur die Antwort erhalten, dass er sich eine Wohnung beschaffen solle anstatt zu betteln. Das sind doch tolle „Chancen“, oder nicht?

Und damit wären wir beim Thema Macbeth. Dort heißt es z.B.

Fair is foul, and foul is fair;
Hover through the fog and filthy air.

An anderer Stelle:

Look like the innocent flower,
But be the serpent under it.

Exakt dieses Verhalten – das Verdrehen der Begrifflichkeiten sowie das angeblich unschuldige, scheinbar seriöse und pseudo-wissenschaftliche Erscheinungsbild, obwohl die meisten von ihnen verlogene, hinterhältige Schlangen sind – beschreibt das Wirken marktradikaler Lobbygruppen wie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), dem Konvent für Deutschland oder dem Frankfurter Zukunftsrat am besten.

Nun wissen wir, dass die Tragödie Macbeth den Aufstieg des Heerführers zum König, seine Wandlung zum Tyrannen und seinen Fall beschreibt. Ähnlich verhält es sich mit den marktradikalen Menschenfeinden aus Politik und Wirtschaft. Sie haben es geschafft, Menschen, Medien und Politik in ihrem Sinne zu verändern, ja geradezu zu entarten, dass diese nicht mehr vorrangig dem Interesse aller Menschen dienen, sondern nur noch dem Interesse der Industrie und der Geld-Eliten. Insofern leben wir heute in Deutschland bereits in einer Tyrannei, welche aber glücklicherweise immer mehr Widerspruch im Volk erntet. Es wird nicht mehr lange dauern, bis sie fällt, das ist sicher. Es ist nur noch eine Frage der Zeit und ob die Anführer und Unterstützer dieser mafiösen Clique es überleben werden.

Es wäre daher sehr zum Vorteil des inneren und sozialen Friedens in unserem Land, wenn die oben genannten Gruppierungen, allesamt Verfechter von Sozialdarwinismus und asozialer Marktwirtschaft, einmal ihr Handeln und dessen mögliche Folgen hinterfragten:

  • Wollen sie wirklich eine hungrige Meute auf den Straßen, die zu allem bereit ist, weil sie nichts mehr zu verlieren hat?
  • Wollen sie wirklich, dass sich erneut Gruppierungen nach dem Schema der RAF bilden und für Bombenstimmung in der Nobelkarosse so mancher Bonzenärsche sorgen?
  • Wollen sie wirklich im Rahmen einer Revolte oder eines Bürgerkriegs komplett enteignet, weggesperrt oder gleich gelyncht werden?
  • Wollen sie weiter so viel Hass und Zwietracht im Volk säen, dass irgendwann selbst ihre Frauen und Kinder von der rasenden Meute totgeschlagen werden?

Wir haben in den vergangenen Wochen mit vielen Menschen aus den verschiedensten Gruppierungen gesprochen und bekamen immer wieder zu hören, dass es bald „rappeln“ werde, wenn der aktuelle Kurs in unserer Gesellschaft fortgesetzt wird. Wir denken daher, dass dieser Appell notwendig ist. Wenn die „Eliten“ wirklich etwas bewegen wollen, dann sollten sie es im Interesse aller Menschen tun oder lieber sein lassen. Den Massen aber Egoismus und die eigene Gier als angebliches Allgemeininteresse zu verkaufen und nur für sich selbst immer mehr zu fordern, ist schädlich für unsere Gesellschaft, extrem schädlich. Noch gibt es die Möglichkeit, den Kurs zu ändern. Darüber sollte man nachdenken. Andernfalls sollte man sich dessen bewußt sein, dass ein zu unbesorgtes Spiel mit dem Feuer zwangsläufig zu Verbrennungen führen wird.

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Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, ein armes Kind zu treffen, fünfmal größer als die, auf einen armen Rentner zu stoßen.

INSM-Mietmaul Prof. Bernd Raffelhüschen

Kommentar:
Nach dem moralisch verlotterten Alt-Bundespräsidenten Roman Herzog und dem Konvent für Deutschland schießen sich nun auch die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und deren Mietmäuler wie Bernd Raffelhüschen darauf ein, die Generationen zu spalten. Ob ein angeheizter Rassenkampf (angebliche „Islamisierung Europas“) oder ein herbeigeredeter Generationenkonflikt, einzig einen Klassenkampf oder die Wahrheit über ihre faschistoide Gesinnung fürchten diese Lügner und Ganoven mehr als der Teufel das Weihwasser.

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Der Frankfurter Zukunftsrat von Manfred Pohl, den Kritiker inzwischen gerne als Frankfurter Zukunftsunrat bezeichnen, wird noch immer von einem kritischen Medium nach dem anderen verrissen. Hier ein Auszug eines Artikels in der Zeitung Neues Deutschland:

Die Mitglieder kämpfen laut Eigenaussage für »soziale Gerechtigkeit, nicht Verteilungsgerechtigkeit«. Besonders am Herzen liegt der Runde allerdings das »Wertesystem, aus dem sich Kultur und Identität entwickeln«. Sie alle fühlen sich als Teil einer Elite. Deshalb steht es für die Autoren des Grundsatzpapiers außer Frage, dass »den Eliten eine besondere Bedeutung zukommt, da sie Vorbildfunktion im Wertesystem haben«.

Hinter diesen schwammigen Formulierungen steckt knallhartes Kalkül. Denn wer sich die Mitgliederliste des Zukunftsrates ansieht, wird feststellen, dass es personelle Schnittmengen mit einem anderen mächtigen Think Tank gibt. Die Gründungsmitglieder des Zukunftsrates, Unternehmensberater Roland Berger und der Historiker Manfred Pohl, hoben auch den »Konvent für Deutschland« aus der Taufe. Der Konvent, eine Idee des ehemaligen BDI-Präsidenten Hans Olaf Henkel, macht sich für eine elitäre und wirtschaftsnahe Lobbyarbeit stark. Henkel beschreibt die Arbeitsweise seines Konvents als »stille Einflussnahme bei allen zuständigen Stellen«.

Der Politologie Ulrich Müller beobachtete das diskrete Wirken des Konvents mit Sorge. In einer Studie für den Verein Lobby Control resümiert der Wissenschaftler: »Letztlich strebt der Konvent danach, die Rahmenbedingungen zu schaffen, für einen schlanken, wettbewerbsorientierten Staat, mehr Ungleichheit und bessere Möglichkeiten, unpopuläre Reformen (wie das Zurückschrauben der Sozialsysteme) durchzusetzen«. Die Meinungsmacht des Konvents darf nicht unterschätzt werden, denn hier sind ausgebuffte Polit-Profis am Werk, so Otto Graf Lambsdorff, Oswald Metzger und Wolfgang Clement. Letzterer hielt die Eröffnungsrede des Zukunftsrates in der Villa Metzler. Selbstverständlich ist auch Clement Mitglied des Zukunftsrates, ebenso wie Oswald Metzger.

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Kommentar:
Damit haben Manfred Pohl und sein PR-Häschen Jane Uhlig wohl nicht gerechnet. Aber wenn es wie Scheisse aussieht und wie Scheisse riecht, ist es halt in der Regel einfach Scheisse – so auch die menschenverachtenden Ziele des Frankfurter Zukunftsrates und des Konvents für Deutschland.

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Folgendes zeigte heute unsere Statistik:

100.000 Besucher

Wir wissen zwar nicht, wer der 100000. Besucher war, gratulieren ihm aber recht herzlich dazu, dass auch er den Weg ins INSM-Watchblog gefunden hat und sich so nicht mehr von der INSM und ihren medialen Sprachrohren belügen lassen muss. Wir nutzen diese Gelegenheit zur Erneuerung des Versprechens, dass wir nicht eher ruhen werden, bis allen Menschen in Deutschland wieder wirkliche soziale Gerechtigkeit zuteil wird. Diese soziale Gerechtigkeit meint auch ein Mindestmaß an Verteilungsgerechtigkeit und nicht die hohlen Phrasen der INSM-Köpfe, die gerne Chancengleichheit („Chancen für alle“), Chancengerechtigkeit und andere Neusprech-Begriffe verwenden, um den Begriff der sozialen Gerechtigkeit in ihrem Sinne zu entstellen.

PS: Gerne nehmen wir auch die Köpfe von INSM-Verbrechern Kannegiesser, Hüther, Metzger, Raffelhüschen und Konsorten auf einem Silbertablett entgegen :mrgreen:

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Da mailt uns doch glatt ein Verlag aus Mainz an und bewirbt ein neues Buch wie folgt:

…in wenigen Tagen erscheint bei uns ein Roman, der sich die Freiheit nimmt, nicht für oder gegen die Neue Linke zu argumentieren, sondern von ihr zu erzählen…

Erstens handelt es sich um kein neues Buch, sondern um eine Neuauflage eines bereits veröffentlichten Werks. Zweitens denken wir, dass die Neue Rechte und die Verbrechen der menschenverachtenden Neoliberalen und der globalen Eliten viel dringender und viel massiver als in der „Kritik des Neoliberalismus“ von Butterwegge u.a. einer kritischen Würdigung bedürfen. Drittens werden wir gewiss nicht unsere Anonymität aufgeben, nur um ein popeliges Rezensionsexemplar abzustauben. Wir brauchen keine Verlage mit albernen Romanen, die uns erklären wollen, wer oder was links ist. Denn die wirkliche Gefahr kommt – wie immer in der bisherigen Geschichte – von rechts oben: ein großer Teil des Bürgertums mit einer gefährlichen Borderline-Störung, die sich im Hang zu Faschismus und Extremismus äußert.

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Mit seiner Hetze gegen Rentner und der Beschimpfung der Wähler läßt Alt-Bundespräsident Roman Herzog die gesamte Öffentlichkeit an seiner geistigen Prekarisierung teilhaben. Dabei liefert er ein so erbärmliches Gesamtbild ab, gegen das selbst die angeblich übergewichtigen und betrunkenen Hartz IV-Empfänger aus Oswald Metzgers Hetze gegen sozial Schwache gut aussehen.

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Wer soll es denn als Führer für das Vierte Reich sein, Herr Herzog? Ihre Konvent-Bettgenossen Manfred Pohl oder Hans-Olaf Henkel? Oder lieber so jemand wie BDI-Dieter Hundt oder die Bad Schussenrieder Lobbyisten-Marionette Oswald Metzger? Oder gleich das Parlament gegen die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), den Konvent für Deutschland oder den Frankfurter Zukunftsrat ersetzen?

Perspektive2010 zu den neuesten Hetztiraden von Roman Herzog

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Zu dem Beitrag Wohin mit Oswald Metzger? bei Duckhome gab Perspektive 2010 diesen lustigen Kommentar zum Besten:

In der Biotonne wäre Metzger falsch, denn obwohl er braun ist, ist er als Lobbyisten-Mietmaul umweltunverträglich. In die gelbe Tonne würde er wohl mit seiner Gesinnung reinpassen, aber ich kann mir nichts an Herrn Metzger vorstellen, was man als „Wertstoff“ bezeichnen könnte. Bleibt also nur das naheliegendste: ab in den Restmüll!

😆

Kommentar:
Zwar gibt es in Deutschland viele moderne Müllverbrennungsanlagen, allerdings sehen wir bei der Entsorgung von Oswald Metzger auf diesem Wege durchaus das Risiko, dass Anwohner durch penentranten Gestank belästigt würden oder die Umwelt nachhaltig geschädigt werden könnte. Wir denken, dass Sondermüll die passende Deklaration wäre und daher eine Einlagerung von Oswald Metzger in einem Salzstock á la Gorleben optimal wäre. Dort könnte das INSM-Mietmaul mit den gelben, schiefen Zähnen und der dickrahmigen Brille, welche seinen intellektuellen Horizont effektiv auf dem Niveau einer Amöbe hält, vor sich hin strahlen wie sonst in den Talkshows, wo er den bräunlichen Senf seiner Auftraggeber (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Konvent für Deutschland, Frankfurter Zukunftsrat) absondert. Zusätzlich könnte man ja ein paar Kamera-Dummies in dem Salzstock installieren, damit der ungelernte Herr Metzger ohne Berufs- und Studienabschluss sich dort auch so toll und wichtig vorkommt wie in den Talkrunden, in die er von seinen Auftraggebern gehievt wird. Und er behielte dort sogar immer Recht, weil die Castor-Container ja nicht antworten würden :mrgreen:

Mal sehen, wie lange Oswald Metzger noch im Mietmaul-Geschäft bleibt, wenn die CDU ihn nicht haben will und ihm kein Bundestagsmandat zur Verfügung stellt, auf das es Metzger ja so sehr abgesehen hat, damit er sich wieder als Schmarotzer vom Steuerzahler aushalten lassen kann. Ist ja auch echt eine skandalöse Unverschämtheit von der CDU Biberach, dass sie dem INSM-Mietmaul nicht bedingungslos huldigen, obwohl er doch erst kürzlich von Manfred Pohl im Frankfurter ZukunftsRat offiziell zur Lumpen-Elite berufen wurde 😆

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Es ist eigentlich überflüssig, in Zusammenhang mit Sozialpolitik von Zwangsarbeit zu reden, welche von asozialen Arbeitgeber-Think Tanks wie dem Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA Bonn) gerne mit dem neutraleren Begriff Workfare gefordert wird. In den meisten Fällen ist Arbeit in der westlichen Welt ohnehin mit Zwang verbunden, kombiniert mit der Androhung, dass man kein Problem damit hat, Arbeitsverweigerer ohne jegliche Gewissensbisse verhungern oder sonstwie auf der Strasse verrecken zu lassen. Dieser Existenzdruck stellt eine Androhung struktureller Gewalt dar. Ziel aller denkenden und fühlenden Menschen sollte es daher sein, in einer gewaltfreien Gesellschaft auch das Ende dieser strukturellen Gewalt, die Überwindung des Kapitalismus an sich, zu erreichen.

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Die Aktionen gegen Lobbyisten in Ministerien sind sicher richtig und wichtig. Gleich danach wäre es aber genauso wichtig, die Hochschulen von dem ganzen schmierigen / geschmierten Lobbyisten-Pack der Wirtschaft zu befreien. Denn es ist ein Unding, wenn hauptberufliche Lobbyisten und Lügenbolde wie Prof. Michael Hüther oder Prof. Hans-Werner Sinn an den Universitäten den Nachwuchs mit ihrer neoliberalen Hirnseuche infizieren dürfen, diese dort aber als objektive Lehre verkauft und von der Allgemeinheit finanziert wird.

Richtiger wäre es, wenn Professoren – ebenso wie andere Beamte – unehrenhaft und ohne Pensionsansprüche, Übergangsgelder und sonstige Bezüge gefeuert werden könnten, sobald bekannt wird, dass sie sich als Lobbyisten gegen die Interessen des deutschen Volkes wenden, welches auch solchen Schmarotzern wie Sinn und Hüther die Bezüge sichert. Sonst haben wir bald an den Hochschulen keine Professuren mehr, sondern nur noch ProfessHuren.

Deshalb: Lobbyisten raus aus den Hochschulen!

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Auf der Website der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) verbreitet Prof. Michael Hüther aktuell folgende Lügenmärchen:

Wir sind weit davon entfernt, uns in eine Weltwirtschaftskrise hineinzubewegen. Es handelt sich eher um einen isolierten Schock. Denn das Ursprungsproblem ist eindeutig in den USA zu lokalisieren – mit der Hypothekenkrise und den fragwürdigen Kreditvergaben dort.

So so, der angeblich isolierte Schock in den USA hat also offenbar von Zauberhand weltweit unzählige Milliarden vernichtet, die vor allem die Steuerzahler und Kleinanleger aufzubringen haben, siehe beispielsweise die Krise der IKB in Deutschland, welche die Steuerzahler viele Milliarden gekostet hat. Pikant dabei ist, dass viele Mitglieder des Aufsichtsrates und Beraterkreises der IKB zu den wirtschaftsfaschistischen Hetzern der INSM, darunter Randolf Rodenstock und der INSM-Oberverbrecher INSM-Initiator Martin Kannegießer, gehören und gar nicht laut genug nach dem Staat, konkret nach den Milliarden der gebeutelten und immer öfter mit Niedriglöhnen abgespeisten Steuerzahler, schreien konnten, als die US-Kreditkrise auch die IKB in Schwierigkeiten gebracht hatte. Man könnte also sagen, dass diese hohen Herren mit den niederen Motiven schlichtweg einen beschissenen Job gemacht haben und dafür eigentlich hochkantig rausgeschmissen werden müßten, gegebenenfalls ergänzt durch eine Haftung mit dem Privatvermögen für ihre Unfähigkeit.

Sehr lustig an dem verlogenen Statement von Michael Hüther ist insbesondere, dass er offenbar die Globalisierung, welche von der INSM sonst als ach so wunderbar angepriesen wird, mal eben leugnet. Denn in einer globalisierten Welt ist es doch klar, dass eine Krise an einem so großen Finanzplatz wie den USA auch anderen Marktteilnehmern Probleme bereiten und möglicherweise gar eine weltweite Krise auslösen könnte. Weltweiter Handel bedeutet eben, sich unter Umständen auch die Probleme der Welt ins Haus zu holen, wenn man zu viele oder zu große Fehler macht. Man könnte daher denken, dass Michael Hüther in der Öffentlichkeit für ein wenig Beruhigung sorgen sollte, denn in den Medien wird er ja nur als Professor und angeblicher Experte präsentiert, aber nie als verlogenes Propaganda-Mietmaul der INSM.

Nicht zu vernachlässigen ist auch der Umstand, dass Michael Hüther nicht nur als INSM-Mietmaul unterwegs ist, sondern auch als Mitglied im Vorstand der Atlantikbrücke, welche mit dem neokonservativen Think Tank Project for the New American Century (PNAC) kooperiert, dem die Welt einen Großteil der wirtschaftsfaschistischen, menschenverachtenden Auswüchse weltweit zu „verdanken“ hat. Die Zunahme von Armut, Not und Elend ist direkt und indirekt den Verbrechern des PNAC geschuldet, die an nichts anderes als an sich selbst denken können und den ebenso maß- wie skrupellosen Schlund ohnehin nie voll genug bekommen. Vielleicht hat Michael Hüther ja eine Anweisung aus den USA erhalten, in Deutschland mittels gelogener Beschwichtigungen für ein bisschen Beruhigung zu sorgen. Denn wenn in Deutschland, dem wirtschaftlichen Zugpferd Europas, die Stimmung hin zur Krise kippen sollte, könnten in den USA noch wesentlich mehr Banken und andere Verbrecher der Finanzbranche kalte Füße bekommen. Auch so manchem imperialistischen Kriegsprojekt der Präsidentenmarionette George W. Bush könnte dann mangels Finanzierung das Aus drohen.

Es ist zu befürchten, dass die Kaste der internationalen Kapitalfaschisten mit Unterstützung von Personen wie Michael Hüther einen Genozid von ungeheuerlichem Ausmaß planen und mittelfristig auch durchführen werden. Deshalb ist es wichtig, dass so skrupellose Lügner wie Michael Hüther demaskiert und angeprangert werden, damit jeder weiß, warum bestimmte Dinge wider besseren Wissens gesagt und getan werden, andere hingegen unausgesprochen und ungetan bleiben.

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Manchmal macht es richtig Spass, die Verlinkungen dieses Blogs zu analysieren. Sonst wären wir nie auf die Site Media Terror gestoßen, wo ehemalige Kunden, Lieferanten / Partner und Mitarbeiter alles über die dubiosen Meinungspfuscher Meinungsanalytiker von Media Tenor sammeln. Dann wären wir auch nicht auf diesen Artikel im General-Anzeiger gestolpert, welcher über die Insolvenz des Media Tenor berichtet.

Im November vergangenen Jahres hatte der Media Tenor fluchtartig seine Geschäftsräume in Bonn verlassen und neue Räumlichkeiten in Rolandseck bezogen, ohne alle Mitarbeiter zu informieren und zu übernehmen. Vermieter und Versorger waren offenbar ebenfalls mit offenen Forderungen zurückgelassen worden. Am 7. März fand die Gläubigerversammlung statt. Interessant dürfte vor allem sein, ob die Arbeitsverhältnisse der in Bonn zurückgelassenen Mitarbeiter fortbestanden und ob es sich bei der Media Tenor International mit Sitz in Lugano (Schweiz) möglicherweise um einen Betriebsübergang handelt, der den Mitarbeitern und Gläubigern auch Zugriff auf das Vermögen von Media Tenor International erlauben könnte. Möglicherweise könnte auch ein Strafverfahren wegen einer Insolvenz-Straftat gegen den Media Tenor-Geschäftsführer Roland Schatz folgen.

Bereits im Jahr 2005 hatte Roland Schatz schon einmal mit seinem damals unter dem Namen Medien Tenor firmierenden Unternehmen eine Insolvenz hingelegt. Offenbar sind gerade schlechte Zeiten für pseudo-wissenschaftliche Lügen, Meinungsmanipulation und dumme Propaganda, welche er unter anderem an die asozialen Hetzer von der BILD-Zeitung verkaufte. Mathias Döpfner, Vorstandschef der Axel Springer AG, welche die BILD-Zeitung herausgibt, saß übrigens über Jahre hinweg im Beirat des Media Tenor.

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