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Archive for the ‘Leistung’ Category

Sprayer haben ein Problem: Die Flächen zum Sprayen sind vielfach schon „dekoriert“ und mehrfach übermalt. Da macht das Sprayen keinen Spass mehr. Deshalb hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) nun am Berliner Stadtschloss ein babyblaues Plakat aufgehängt, der sinngemäß einen Slogan á la Arbeit macht frei enthält:

INSM Plakat Einstieg in Arbeit Arbeitslosigkeit

Wie das INSM-Plakat eigentlich wahrheitsgetreu aussehen müßte

Es snd alle Sprayer dazu eingeladen, dieses Plakat durch passende Kommentare und Bildnisse zu verschönern, z.B.

  • INSM = NSDAP
  • INSM = Wirtschaftsfaschismus
  • Kein Fußbreit der Wiedereinführung der Sklaverei!
  • INSM + IZA = Zwangsarbeit
  • etc.

Wir wünschen allen Sprayern  viel Spass und bei Gelegenheit bitte ein Foto vom Endergebnis.

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Die FDP und Westerwelle haben kein Imageproblem, sie sind ein Imageproblem. Sie sind ohne jede Frage die Partei der Besserverdienenden; die neoliberal Rethorik wird konterkariert von den Monopol- und Trustberufen vieler Mitglieder; ganz so, als wollten Notare, Apotheker, Anwälte und Ärzte tatsächlich so etwas wie einen freien Wettbewerb, niedrige Gebühren ohne gesetzliche Regelungen, oder gar eine genauere Kontrolle ihrer sog. „Leistungen“, die sie stets als Ursache für ihre notwendigen Privilegien angeben. Das weiss man draussen, die Leute lassen sich nicht reinlegen, die wissen, dass die FDP Marktwirtschaft schreit und mehr Geld vom Staat für ihre Klientel meint, und deshalb wird sie heute in der Regel weder von Liberalen noch von Freunden der Marktwirtschaft gewählt, und dümpelt im politischen Abseits.

DonAlphonso

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Interessante Betrachtungen zu neoliberaler Propaganda im INSM-Lexikon gibt es bei Feynsinn. Wir wußten ja schon immer, dass diese Pseudo-Lexikon ebenso zur Informationsquelle taugt wie die Bibel zum Thema Evolution.

Ansonsten spamt die INSM derzeit alte Meldungen aus dem INSM-Tagebuch unter insm.com erneut in Netz.

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Fühlen Sie sich nicht auch an die elend langweiligen Zeitungen des stalinistischen Ostblocks erinnert? Seiten voller Selbstbeweihräucherungen, Durchhalteparolen und Appelle – klassische Agitprop (Agitation und Propaganda). Wer liest so etwas?

NachDenkseiten über Initiative-Express 02/2007 (INSM)

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Zum Wochenauftakt erst einmal drei Links zu Artikeln von Dirk Grund, die jeder kennen sollte, der sich mit Lobbyismus, Neoliberalismus und der neuen Armut befassen will:

Viel Spass beim Lesen! 😉

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Derzeit läßt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) mal wieder das typisch neoliberale Lügenmärchen verbreiten, dass Deutschland überreguliert sei. Deshalb läßt die INSM einen Dummy namens Thomas ihre wirtschaftsliberale Propaganda präsentieren. Thomas ist 31 Jahre alt, besitzt offenbar lediglich einen Laptop und ein Handy und will sich angeblich selbständig machen. Tatsächlich geht es aber mal wieder um Rankings und Rosinenpickerei der Wirtschaft, insbesondere der vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall vertretenen Industrie, welche die INSM mit einen Grundkapital für Propaganda in Höhe von 10 Millionen Euro jährlich versorgt.

INSM Regulierungsradar

Außer einem Gesamtindex werden die fünf Themenbereiche Produktmarkt, Kapitalmarkt, Arbeitsmarkt, Bildung / Innovation und Good Governance aufgeführt und neben Daumen hoch- bzw. Daumen runter-Grafiken präsentiert. Auf jeder Seite dieser popeligen Flash-Präsentation wird aufgelistet, was in Deutschland gut und was angeblich schlecht sei. Selbstredend, dass die soziale Absicherung, Perspektiven für Paare und Familien und viele weitere Faktoren unterschlagen werden. Schließlich ist ja eine Gesellschaft voller rechtloser Tagelöhner und prekarisierter Scheinselbständiger ohne jegliche soziale Absicherung das eigentliche Ziel der INSM und ihrer Finanziers.

INSM Henker des Staates

Aber auch die Bildsprache mit den Daumen hoch- und Daumen runter-Grafiken passt sehr gut zur INSM. Diese Symbolik war mir bisher nur aus Hinrichtungsszenen mittelalterlicher Filme bekannt. Wenn darin ein zum Tode Verurteilter den Herrscher um Gnade bat und dieser den Daumen senkte, war sein Schicksal besiegelt. Zeigte der Daumen hingegen nach oben, kam der Verurteilte zumindest mit seinem Leben davon. Als Henker des Staates, insbesondere des Sozialstaates, könnte man die INSM unserer Meinung nach tatsächlich bezeichnen. Tote gab es dabei auch schon, beispielsweise den verhungerten Arbeitslosen in Speyer oder zahlreiche Selbstmörder, die sich angesichts der Perspektivlosigkeit, welche sich insbesondere durch die neoliberale Reformpolitik seit der Schröder-Regierung ausbreitete, lieber für den Tod als ein Leben ohne Würde entschieden.

Während sich INSM-Thomas also selbständig macht, verfolgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) auch mit diesem Special, dem mal wieder eine gekaufte, im Sinne der Auftraggeber manipulierte Studie voranging, ihre menschenverachtenden Ziele: Mit großen Schritten weiter in Richtung asoziale Marktwirtschaft und Manchester-Kapitalismus der düsteren Vergangenheit.

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Ach Gott, was heißt „Einschreiten“? Meines Erachtens sollten Politiker nicht schreiten, weder ein noch aus, sondern die Fakten zur Kenntnis nehmen, nachdenken und Politik machen. Und Politik machen ist eben etwas anderes, als partikulare Wirtschaftsinteressen zu bedienen.

Telepolis -„Ich hab’s mir nicht ausgesucht“

Kommentar:
Den fett hervorgehobenen Satz sollte man vor allem all jenen SPD-Mitgliedern ins Parteibuch schreiben, die sich mit ihrem neoliberalen und arschkriecherisch wirtschaftsfreundlichen Kurs á la Gerhard ‚Genosse der Bosse‘ Schröder „auf der Höhe der Zeit“ wähnen. Wer glaubt denn noch ernsthaft, dass diese Pseudo-Politik noch andere Ziele verfolgt, als den von den Arbeitern produzierten Mehrwert von unten nach oben zu schaufeln und den parlamentarischen Protagonisten dieses gesellschaftszerstörerischen Kurses nach ihrer politischen Laufbahn lukrative Pöstchen in jenen Unternehmen und Verbänden zu verschaffen, die von dieser Politik profitiert haben? Das ist nichts anderes als Korruption mit späterem, da straffreiem Zahlungstermin.

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