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Archive for the ‘Regionalranking’ Category

So zumindest das Fazit auf den NachenkSeiten:

  • Das INSM-Regionalranking mag eine Fleißarbeit sein, in der viele schon längst vorhandene Daten gesammelt wurden.
  • Es ist ein typisches Standortranking, d.h. die Stärken und Schwächen und die Rangfolge der Regionen werden aus der Perspektive der Wirtschaft dargestellt. Zum Aufzeigen von wirtschaftspolitischen Handlungsalternativen zur Erhöhung der Attraktivität der schlechter platzierten Wirtschaftsstandorte ist das Ranking allerdings völlig untauglich.
  • Die Auflistung in einer Rangfolge setzt ausschließlich auf das die öffentliche Aufmerksamkeit erweckende, weil im vorherrschenden gesellschaftlichen Leitbild derzeit positiv besetzten Wettbewerbsprinzip.
  • Durch die Betroffenheit aller Regionen verschafft sich die INSM eine flächendeckende mediale Präsenz als ein Anbieter von „wissenschaftlichen“, in ihrer ideologischen Ausrichtung nicht unmittelbar erkennbaren Serviceleistungen für die gesamte Republik.
  • Das Regionalranking ist also nichts anderes als eine geschickte Eigenwerbung für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Die Veröffentlichung soll deren Image als uneigennütziger und vertrauenswürdiger Think Tank fördern.
  • Die INSM erhält und verschafft sich damit Zugang und Aufmerksamkeit bei den Meinungsmultiplikatoren, vor allem bei den Medien.
  • Die öffentliche Präsenz eröffnet der INSM die Möglichkeit bei ihren weiteren Kampagnen der politischen Meinungsmache eine noch stärkere Medienpräsenz um die „wirtschafts- und sozialpolitischen Debatten substantiell kommunikativ beeinflussen“ zu können.
  • Die bezahlte „wissenschaftliche“ Studie ist nicht mehr als eine Subvention für die „IW Consult GmbH“, einer Tochter des arbeitgebernahen „Instituts der deutschen Wirtschaft“ (IW) und gleichzeitig – durch die breite Berichterstattung – eine unbezahlte Werbekampagne für die INSM.

Mit so simplen Methoden wird in Deutschland Meinung gemacht.

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Nur vorab an all die Vollpfosten, die glauben, das INSM-Watchblog sei eingeschlafen oder tot: Nichts davon, aber man will ja nicht nur online tätig sein, sondern engagiert sich auch offline in verschiedenen Projekten und bei der Bekämpfung des neoliberalen Asozialstaates, der gerade raffgierigen Arschlöchern Hunderte Milliarden in ihre ebenso maroden wie überflüssigen Bankerklitschen steckt. Gleichzeitig gab es einige Veränderungen beim Redaktionsteam, die einiger Absprachen bedurften.

Für zwischendurch schon einmal der Hinweis auf einen interessanten Artikel über die verlogene Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und deren manipulierende Arbeitsweise, u.a. mit Bezug zum aktuellen – wie üblich nichtssagenden – Regionalranking der INSM bei den NachDenkseiten.

Dann gibt es bei n-tv.de einen Artikel, in dem die Wirtschaftsweise und  Lobbyisten-Mietmäulin Beatrice Weder di Mauro zwar ein härteres Vorgehen gegen die Banken fordert, dieses aber ganz schnell vorrangig auf die Landesbanken reduziert wissen will:

Besonders gravierend sei das Problem bei den Landesbanken, die auch schon in der Vergangenheit oft nur mit Hilfe des Steuerzahlers überlebt hätten: „Sobald sie von der Last der toxischen Papiere befreit wären, würden sie weiter um ihr Überleben kämpfen. Wenn aber der Restbank immer noch ein Geschäftsmodell fehlt, ist die Prognose einfach: Sie wird neue Risiken eingehen auf Kosten des Steuerzahlers“, kritisierte Weder di Mauro.

Spricht da etwa jemand dafür, den Privatbanken mögliche Konkurrenten aus den Weg zu räumen, damit diese dann die profitablen Teile der Landesbanken auffressen können?  Kein Wort von der Hypo Real Estate (HRE) oder Commerzbank – ganz schön armselige Lügen und Propaganda. Aber etwas anderes erwartet man von einer solchen Person schon gar nicht mehr. Vielmehr stellt sich die Frage, wie jemand einerseits als „Wirtschaftsweise“ fungieren und zugleich mit miesen Lobbyistenvereinen wie der INSM oder dem Frankfurter Zukunftsrat kooperieren kann.

So viel bis hierhin, ab sofort geht es wieder regelmäßiger weiter, da wir natürlich auch angesichts des Wahlkampfs für die Bundestagswahlen 2009 alle Politiker vorstellen werden, die sich für die INSM und ähnlich asoziale Vereinigungen prostituieren.

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Fühlen Sie sich nicht auch an die elend langweiligen Zeitungen des stalinistischen Ostblocks erinnert? Seiten voller Selbstbeweihräucherungen, Durchhalteparolen und Appelle – klassische Agitprop (Agitation und Propaganda). Wer liest so etwas?

NachDenkseiten über Initiative-Express 02/2007 (INSM)

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“INSM”, “Ranking” und “seriös”, man-o-man, selten so gelacht!

fd bei Thomas Pleil

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Bereits vor einigen Wochen stellten wir die Frage, ob sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) angesichts der zahlreichen Domains für jedes Mini-Projekt und jedes Element ihrer perfiden Arbeitgeber-Propaganda zur Spamsau entwickeln würde. Mittlerweile hat sich diese Entwicklung anhand mehrerer Faktoren bestätigt:

Da wäre zum Beispiel das Bundesländer– und Städteranking der INSM, welches von der Wirtschaftswoche in publizistisch geradezu unverantwortlicher Art und Weise veröffentlicht wird. Hier werden die Grenzen von Journalismus und PR in absolut unzulässiger und unprofessioneller Art und Weise verwischt, damit die WiWo Propaganda des Arbeitgeberlagers als billigen Content nutzen kann. Die WiWo veröffentlicht das sehr wahrscheinlich vorrangig nach Wirtschafts- und Arbeitgeber- Maßstäben gewichtete Ranking und zahlreiche andere Medien schreiben davon ab, ohne auf diesen Umstand hinzuweisen.

Zugleich veröffentlicht die INSM inzwischen jede noch so kleine Reaktion auf das Städteranking der winzigsten Lokal-Redaktion Hintertupfingens in ihrem INSM-Tagebuch und in dem Blog INSM-Presse. So werden Schlüsselwörter und Phrasen mehrfach indizierbar publiziert, wovon die INSM sich offenbar eine bessere Positionierung in den Suchmaschinen erhofft. Offensichtlich will die INSM das Feld von hinten aufrollen, d.h. kritische Beiträge über die INSM durch zahlreiche neue Domains, Sites und Backlinks sukzessiv aus dem Suchindex oder zumindest von den ersten Ergebnisseiten von Google verdrängen.

Weiterhin nutzt die INSM mittlerweile zahlreiche Spamblogs Dritter, in denen eindeutig damit geworben wird, dass man dort PR-Texte und Pressemitteilungen inklusive x Links auf die eigene Site positionieren und somit sein Ranking verbessern könne. Beispiele:

  • fachwissen-katalog.de:
    „Hier entsteht eine grosse Datenbank mit Experten-Artikeln zu allen nur erdenklichen Themen. Als registrierter Benutzer können Sie hier in unserem Artikelverzeichnis einen Experten-Artikel schreiben und in diesem 1-2 direkte Links auf Ihre Seite mit einbauen. So kommen Sie in den Genuss eines direkten Backlinks auf Ihre Seite, vorausgesetzt der geschriebene Artikel wird nach unserer Prüfung im Artikelverzeichnis veröffentlicht.Unser Artikelverzeichnis http://www.fachwissen-katalog.de ist sehr gut verlinkt, somit wird Ihr Artikel bei einem zukünftigen Pagerank-Update auch von dieser Verlinkung profitieren und dann auch die von Ihnen verlinkte Seite im Artikel.“
  • Themenrelevanz.de:
    „Sie haben hier die Möglichkeit, Pressemitteilungen Ihres Unternehmens einzustellen und Werbung für Ihre Produkte zu machen. Auch als Privatperson können Sie Beiträge, wie z.B. Produktbewertungen, Reiseberichte etc. auf unserer Plattform zu publizieren. (…) Sie können pro Bericht sogar drei Links auf Ihre Webseite verweisen lassen und somit die Popularität und die Besucherzahl Ihrer Homepage erhöhen.“
  • Kostenlose-PR.eu:
    „Im Rahmen der Pressearbeit ist jede PR-Agentur bestrebt, Ihre Pressemeldungen möglichst weit zu streuen. Über das Portal „Kostenlose-PR.eu“ ist dies nicht nur kostenlos möglich, sondern die Verlinkungen durch die Presseartikel verhelfen den beteiligten Firmen auch zu einem besseren Ranking bei Suchmaschinen.Besonders pikant an diesem Dienst ist die Firma Net-Tec als Urheber, die nicht nur für Suchmaschinen-Spam mit Blogs bekannt ist, sondern auch Bande zu äußerst dubiosen Subjekten aufweist, z.B. zu Magnus Becker, einem über 30 Jahre alten, eher weniger seriösen „Vorsitzenden“ einer angeblichen Jugendorganisation, welche nach eigenen Angaben mit Hilfe junger Mädchen Rechte / Rechtsextreme bekehren will – eine mehr als zweifelhafte Methode im Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus. In einem solchen Umfeld ist die INSM mit ihrer schlüpfrigen Propaganda für die Partikularinteressen der Arbeitgeber aber natürlich perfekt aufgehoben :mrgreen:

Alles in allem entsteht der Eindruck, als wollte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) den Output ins Internet und vor allem in die Indizes der Suchmaschinen steigern, um mittelfristig jede Kritik an dieser neoliberalen Ganovenbande zu verdrängen und auszublenden.

Aber wir bleiben dran!

PS: Danke für den Begriff „Linkhure“ an die Blogbar!

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Der für seinen Hunger nach den Organen der Armen bereits einschlägig bekannte Prof. Peter Oberender, Gesundheitsökonom der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), ist gerade Thema im Politblog:

Organhandel in Deutschland – soll es den Armen an die Nieren gehen?

Diese wirtschaftliche Not ist schon jetzt eine Folge der marktradikalen Politik in fast allen europäischen Ländern, den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada sowie den aufstrebenden Industrienationen Asiens. Afrika war schon viel länger das Opfer dieses rücksichtslosen Raubbaus an der Natur und an den Menschen. Alles und alle werden als “Ressourcen” betrachtet, die man hemmungslos “verwerten” kann.

Hinter dieser fatalen Entwicklung stehen neoliberale Propagandisten wie die INSM. Und dahinter stehen “unkonventionelle Denker” wie Peter Oberender.

Mitunter fragt man sich, ob solche Leute ihr Hirn oder ihr Herz selbst schon verkauft haben könnten. Zumindest seine Seele hat Oberender sicherlich schon an die INSM verkauft.

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Das ergründet Karsten Schuldt, Doktorand der Humboldt-Universität zu Berlin, in seinem Blog:

  1. Zum einen ist nicht klar ersichtlich, wieso welche Kriterien ausgewählt wurden und wieso andere nicht. Es ist auch nicht – und das ist besonders erstaunlich – ersichtlich, wie die Werte in die angegebenen Punkte übersetzt und gewichtet wurden.
  2. Die Auswahl der Kriterien, die man dann doch nachvollziehen kann, ist politisch und inhaltlich streitbar. Was allerdings in der Studie selber nicht thematisiert wird.
    So gilt beispielsweise der Akademisierungsgrad des Personals in Kitas als Indikator, was einerseits aktuelle Debatten um den Bildungsort Kindertagesstätte widerspiegelt, gesellschaftlich aber überhaupt nicht akzeptiert ist. Ver.di als Gewerkschaft insistiert beispielsweise darauf, das Kita-Personal weiterzubilden sei, anstatt einfach Fachhochschulabgängerinnen und -gänger einzustellen und das jetzige Personal zu entlassen. Ebenso wenig ist die Ganztagsbetreuung, die vom Bildungsmonitor zum Indikator erhoben wird, ein im politischen und gesellschaftlichen Diskurs verankerter Wert, was nicht zuletzt die Auseinandersetzungen um die KITA-Pläne der Bundesfamilienministerin bewiesen haben.
    Es werden ebenso Ausbildungsabbrüche oder die Fachstudiendauer als Kriterien genannt, was die Diskurse der Wirtschaftsverbände widerspiegelt, die in den Abbrüchen von Ausbildungen oder der Länge eines Studiums einen Fehler des Bildungssystem sehen. Aus ihrer Perspektive mag dies auch nachvollziehbar sein. Ausbildungen abzubrechen ist für sie immer ein Fehler, obwohl es für viele Menschen biographisch eine Chance bietet. Länger als vorgesehen zu studieren ist ebenfalls für Wirtschaftsverbände nicht nachzuvollziehen, da als allgemeines Ziel der Studierenden der Eintritt in das Berufsleben vermutet wird. Gesellschaftlich wird das allerdings nicht so gesehen.
    Weiterbildungstätigkeiten, Bibliotheksnutzung oder soziales Engagement – alles Kriterien, die in unterschiedlichen Diskursen für die Qualität oder den Erfolg von Bildung angegeben werden – berücksichtigt der Bildungsmonitor einfach gar nicht. Letztlich ist die Auswahl der verglichenen Kriterien, soweit diese überhaupt nachvollziehbar ist, sehr auf die Zielsetzung des INSM ausgerichtet, die Politik der Wirtschaftsverbände zu popularisieren. Was – im Gegensatz zu einigen Polemiken – nicht unbedingt heißt, auf soziale Fragestellungen zu verzichten. Es sind nur relativ stereotype Vorstellungen davon, wie soziale Gegensätze ausgeglichen werden können, die hierbei transportiert werden. Politisch ist das grundsätzlich legitim. Ob das allerdings wissenschaftlich haltbar ist – und die Studie tritt auf, als sei sie ähnlich wissenschaftlich, wie die PISA-Studien -, ist doch zu bezweifeln.
  3. Die PISA-Studien hatten noch eindrücklich davor gewarnt, die dargestellten Tabellen als Rankinglisten misszuverstehen. Auch wenn diese Warnung im öffentlichen Diskurs kaum ankam.
    Der Bildungsmonitor hingegen versteht sich ganz explizit als Ranking, sowohl als ein Ranking der Bildungssysteme der Bundesländern untereinander als auch ein Ranking dieser Bildungssysteme mit sich selbst zum Bildungsmonitor 2004 . Dies kann den politischen Effekt haben, dass sich in der Bildungspolitik mehr darauf konzentriert wird, einzig bessere Werte zu erreichen oder die Bildungspolitik der erfolgreichen Länder zu antizipieren – wie dies im Rahmen der PISA-Studien zumindest argumentativ mit dem finnischen Bildungssystem auch geschah .
    Bedenklich wird das, wenn einerseits von einer Verortung der Ergebnisse in ihrem jeweiligen regionalen Rahmen abgesehen wird und somit der Eindruck erweckt wird, dass die Voraussetzungen in allen Bundesländern gleich wären, was sie nicht sind. Eindrücklich demonstriert wird das, wenn beispielsweise im Bildungsmonitor 2007 für Berlin konstatiert wird, dass die Bildungsarmut relativ hoch sei, gleichzeitig aber nicht darauf verwiesen wird, dass auch ökonomische Armut in westlichen Großstädten generell höher ist, als in den restliche Gebieten westlicher Staaten.
    Und andererseits ist es bedenklich, wenn sich einzig auf die Erhöhung der Punktwerte der jeweiligen Wertungen konzentriert wird. Diese sind, wie es die PISA-Studien warnend ausdrückten, immer nur Hinweise auf die Effizienz der Bildungssysteme, niemals Handlungsanweisungen. Und die Effizienz eines Bildungssystems bestimmt sich immer nach und im lokalen Rahmen, niemals im übergreifenden nationalen oder internationalen. Zumal es immer möglich ist, das in neuen Studien gänzlich andere Indikatoren angelegt werden, die zuvor überhaupt keine Beachtung fanden. So etwas passierte ja beispielsweise, als der UN-Sonderberichterstatter Vernor Muñoz das Kriterium der Menschenrechte an das deutsche Bildungssystem anlegte.
  4. Schwierig bleibt auch, dass die Ergebnisse des Bildungsmonitors einzig mediengerecht dargestellt werden. Das ist wieder aus der Aufgabenstellung der INSM nachzuvollziehen, wissenschaftlich aber schwierig. So ist es weder möglich, die einzelnen Kriterien nachzuvollziehen und nachzuprüfen; noch die ermittelten Werte mit anderen Daten zu verknüpfen – beispielsweise, um beim Beispiel Berlin zu bleiben, mit dem allgemeinen Einkommensentwicklungen der Haushalte im jeweilige Bundesland.

Aber mal ehrlich, alles andere wäre doch untypisch für die INSM gewesen. Genauso wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft schon mit Unicheck und einer tendenziösen Umfrage dumme Propaganda verbreitet hat, tut sie dies nun auch in Form eines Rankings zum Thema Bildung, dessen Aussagekraft wahrscheinlich ähnlich gehaltvoll ist wie das ebenso unseriöse INSM-Regionalranking oder der Furz eines Kamels in der Sahara.

So bleibt Schuldt auch nur ein Fazit zum INSM-Bildungsmonitor:

Der Bildungsmonitor 2007 ist insoweit eher ein politisches Dokument, als eines, dass über die Zusammensetzung und Wirkung der Bildungssysteme in Deutschland Auskunft gibt. Er misst, wie eine spezifische Vorstellung der Kita-, Schul- und Berufsausbildung – die der INSM – umgesetzt ist. Das hat für sich einen Wert. Aber eine wirkliche Aussage über das Bildungswesen in Deutschland und seine Wirkungen – nicht zuletzt der Bildungseinrichtungen außerhalb der Schul- und Berufsausbildung – findet man hier nicht.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Außer vielleicht ein erneuter Hinweis auf den sehr passenden Telepolis-Beitrag Die Welt in Zahlen 😉

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Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat ein Problem. Oder gleich mehrere. Eines dieser Probleme, das sie immer wieder mit Zensurversuchen bekämpfen läßt, ist dieses Watchblog. Aber auch sonst würde die INSM Kritik, z.B. von Perspektive2010, Gert Flegelskamp, den NachDenkSeiten oder LobbyControl, liebend gerne im Nirvana des Internets verschwinden lassen. Dazu hat sie ja schon einmal einen Dienstleister für Suchmaschinen-Optimierung / Suchmaschinen-Spamming beauftragt. Diese Strategie scheint sie nun weiter zu verfolgen, denn relativ neu wurde am 13.06.2007 auf Jens Walter von der INSM die Adresse http://www.insm-lexikon.de registriert. Am 03.07.2007 erfolgte außerdem die Registrierung der Adresse http://www.insm.com, wo ein Klon des INSM-Tagebuchs unter dem Titel INSM.com International zu sehen ist, in dem deutsche und englische Versionen des neoliberalen Propaganda-Mülls aus dem INSM-Tagebuch zu finden sind. Ein Schelm, wer dabei denkt, dass es sich dabei mal wieder um ein Spamblog zwecks Suchmaschinen-Manipulation handeln könnte? Sicher nicht, wäre ja erst der dritte oder vierte Versuch.

Wahrscheinlich ärgert es die INSM insgeheim sehr, dass ihr wenig löblicher und für Bearbeitung gesperrter Wikipedia-Eintrag auf Platz 3 und dieses Watchblog auf Platz 6 erscheint, wenn man bei Google „INSM“ eintippt. Wir sind aber auch nicht blöd und verlinken daher gerne auf folgende Adressen:

Weiterhin wünschen wir dem bereits in Zusammenhang mit dem INSM-Spam bekannten Klaus Blömeke von Avaris Webdesign, dessen Mail-Adresse beim Owner Contact von INSM.com eingetragen ist, weiterhin viel Spass beim Spammen Suchmaschinenoptimieren :mrgreen:

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Irgendwie hat die Initiative Neue Soziale Marktiwrtschaft (INSM) arg nachgelassen. Da haben wir auf der Website der INSM noch immer das Geschwurbel eines politisch zweifelhaft kompetenten Handballtrainers über einen angeblich benötigten Masterplan, den wohl am besten gleich die nicht demokratisch gewählte INSM erstellen soll, Getrommel für mehr als „Reformen“ kaschierten Sozialraub und ein dümmliches Quiz zu dem, was die INSM als soziale Marktwirtschaft definiert wissen will. Letzteres ist strategisch gar nicht mal schlecht, wollen die Leute doch gelegentlich einfach ein bisschen rumraten wie bei Wer wird Millionär? oder Sudoku. Dumm nur, dass man sich zu diesem Quiz erstmal registrieren muss, bevor man sich mit Risiko- und 50/50-Jokern die dümmliche INSM-Propaganda ins Hirn drücken darf. Hintergrund ist, dass die INSM den Leuten ihren Newsletter andrehen will, denn die Mail-Adressen bekommen sie so schon einmal und informieren die Leute auf diesem Wege über neue Propaganda Quiz-Runden. Zu gewinnen gibt es wohl nichts, dabei hätte ich doch zumindest so einen Kack wie eine kostenlose Mitgliedschaft im Förderverein der INSM oder ähnliches erwartet. Angesichts der anhaltenden Misere auf dem Ausbildungsmarkt hätte ein verloster Ausbildungsplatz beim INSM-Finanzier Gesamtmetall sicher jede Menge Publicity gebracht. Kinder, Kinder, Ihr laßt echt nach. Oder sind einfach die Kampf- und Frontschweine aus der neoliberalen Propaganda-Abteilung alle gleichzeitig in Urlaub?

Im INSM-Tagebuch auch nur ideologische Selbstbefriedigung: ein Hinweis über den Bericht zur vollkommen unseriösen Studie der INSM zum Thema Pflegeversicherung in der Zeitung Heilbronner Stimme, wahrscheinlich die neueste „Medien- Partnerschaft“ der INSM. Klar, die Pflegeversicherung würden die Arbeitgeber Gesamtmetall und ihre Busenkumpels anderer Branchen natürlich gerne privatisieren, da sie sich dann nicht mehr an der Finanzierung beteiligen müßten. Die Zeche sollen, wie schon bei der teilprivatisierten Rente, die Arbeitnehmer von ihrem Nettolohn zahlen, kombiniert mit staatlichen Zuschüssen, aber ohne Arbeitgeberanteil. Immer das gleiche armselige Spiel, dauernd das Geblöke nach mehr Umverteilung von unten nach oben. Dagegen ist wahrscheinlich selbst das Weltbild eines Pantoffeltierchens abwechslungs- und facettenreich… 🙄

Es ist mittlerweile immer das gleiche Schema: Erst läßt die INSM von ihren wissenschaftlichen Mietmäulern tendenzielle Studien erstellen, anschließend läßt sie diese über ihre so genannten Medien-Partnerschaften verbreiten und spannt dafür gelegentlich dann noch so Figuren wie Oswald Metzger als Prediger für die neoliberalen Dogmen ein, obwohl dieser durch seine zahlreichen und teils peinlichen Auftritte für die INSM („Sind Sie von Attac bezahlt?“ *lol*) schon jegliche Vertrauenswürdigkeit eingebüßt hat.

Na ja, und zwischendurch halt Zensurversuche der INSM bei WordPress, weil ihnen unsere Kritik an ihrem neoliberalen Einheitsbrei nicht gefällt.

Öde, oder? :mrgreen:

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Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) veröffentlicht in regelmäßigen Abständen ihr ach so wissenschaftliches INSM-Regionalranking. Wie wissenschaftlich und aussagekräftig dieses Ranking ist, hat ECHO einmal unter kritisch hinterfragt:

Und was bringt dann das Ranking? „Wir wollen Transparenz schaffen. Und uns natürlich auch einen Namen machen“, räumt Carsten Seim von der INSM ein.

Die INSM und Transparenz schaffen? Das ist ungefähr so, als würde sich ein Pädophiler plötzlich für sexuell missbrauchte Kinder einsetzen. Einen Namen hat die INSM sich aber durchaus schon gemacht – als dreisteste Propagandakompanie des neoliberalen Kahlschlags.

Das ECHO bemühte sich ebenfalls um Transparenz und fragte den zuständigen wissenschaftlichen INSM-Mitarbeiter Christian Buchweitz nach den Wurzeln für diesen Wert: „Reine Mathematik“, sagt Buchweitz, „was genau drin ist, wissen wir auch nicht.

Der Hammer, oder? Da haben wahrscheinlich ein paar wissenschaftliche Hilfskräfte oder studentische Aushilfen Zahlen zu verschiedenen willkürlich bewerteten Faktoren in Excel-Tabellen oder ein betriebswirtschaftliches Modell einer beliebigen Software getippt und das Ergebnis ist so brauchbar und aussagekräftig wie das Lesen in der Glaskugel.

Die Zahlen aus dem Jahr 2004 stammen demnach aus der Datenbank des Statistischen Bundesamtes – „und lassen keine näheren Aufschlüsse zu“, räumt Buchweitz ein.

Wahrscheinlich wäre eher der Effekt zu errechnen, wieviel Energie und Papier man gespart und damit das Klima geschont hätte, wenn man das INSM-Regionalranking nicht durchgeführt hätte, als dass dieses Ranking irgendeine Aussagekraft hat. Solche Experten und deren Expertisen sollte man sich am besten einfach sparen. Wer glaubt, er könne die komplexe Realität mit einem banalen Zahlenmodell aus der Betriebswirtschaft abbilden, kann nicht ernster genommen werden als ein beliebiger Scharlatan auf einem Jahrmarkt.

Die städtische Pressesprecherin Sigrid Dreiseitel ist über das Beschäftigten-Ranking insgesamt verärgert und zweifelt die Methodik an. „Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen, nämlich Städte mit Kreisen.“

Dies ist noch harmlos ausgedrückt. Es wird mit untauglichen Mitteln versucht, ein Abbild der Realität alleine durch mathematische Berechnungen zu erhalten. Wer nur den Hammer der Betriebswirtschaft hat, haut damit auch auf Schrauben drauf, beispielsweise auf alle nicht auf betriebswirtschaftlichem Wege erfassbaren Faktoren wie Lebensqualität, Zuversicht, Ziele und außerbetrieblichen Fähigkeiten / Interessen der Bürger.

Selbst Blogger, die ich in eine Schublade irgendwo zwischen liberal und neoliberal stecken würde, kommen zu dem Schluss:

Mir drängt sich der Eindruck auf, dass diese Studie weniger ein Instrument für die unternehmerische und kommunale Planung sein soll, als ein Instrument der Stimmungsmache. Zwischen den Zahlen steckt jede Menge Ideologie, die ich nicht “neoliberal” nenne, sondern “altkapitalistisch, nach Schlotbaron-Art”.

Nun, da die Ergebnisse des zwar wissenschaftlichen, aber unseriösen INSM- Regionalrankings keine Aussagekraft haben und eigentlich zu nichts ernsthaft zu gebrauchen sind, stellt sich die Frage, wozu es überhaupt dienen soll. Meines Erachtens wird das INSM-Regionalranking nur dazu benutzt, die Bundesländer, Kreise und Kommunen unter Druck zu setzen durch einen unsinnigen Wettbewerb, dessen Regeln die INSM vorgibt. Im nächsten Schritt will die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft durch Interesse und Anfragen aus der Verwaltung und Politik ihre neoliberalen / altkapitalistischen Konzepte auch in die Köpfe der Entscheider aus der Landes- und Kommunalpolitik als universelle Werkzeuge zum Aufstieg im Ranking einflüstern, da natürlich jeder Landesfürst und Kommunalpolitiker in solchen Rankings gerne weit oben stehen will.

Zusammgefasst läßt sich festhalten, dass die Verwaltung und die Politiker von Ländern und Kommunen sich nicht von den unseriösen Rankings der INSM beeinflussen lassen sollten. Sie selbst vor Ort sollten die Lage besser und realistischer einschätzen können als jedes mathematische Zahlenmodell, mit dem die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft auf Landes- und Kommunalebene Stimmung für ihre neoliberalen Konzepte machen will. Es reicht eben nicht, einen Stapel Papier als wissenschaftlich zu präsentieren, nur weil auf dessen Deckblatt ein paar Leute mit Professoren- und Doktortiteln als Autoren angegeben sind, dessen Inhalt aber kompletter Unfug ist.

Wenn ich mir die Liste des bundesweiten Vergleichs ansehe, so erscheint mir diese lediglich als Auflistung von Regionen nach ihrem Wohlstand. München und bayrische Städte und Kreise sowie alles südlich von Frankfurt auf den vorderen Plätzen, dann der Westen in Richtung Norden bis zu Ostdeutschland als Schlusslicht. Dass da, wo die Arbeitnehmer gut verdienen, eine gute Kaufkraft existiert, ist trival. Ebenso, dass die Arbeitnehmer dort besonders gut qualifiziert sein dürften, damit sie hohe Einkommen erzielen und und und. Das INSM-Regionalranking ist somit lediglich ein trivales und überflüssiges Machwerk gekaufter Wissenschaft zur Stimmungsmache der INSM-Lobby.

Wie sollten aber die Landes- und Kommunalpolitiker auf das INSM-Regionalranking reagieren? Vielleicht genauso wie IT-Fachleute auf schlechte Software reagieren:

Gesehen, gelacht, gelöscht.

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Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist eine neoliberale PR-Agentur und Think Tank, gegründet vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall unter Martin Kannegießer. Von Gesamtmetall wird die INSM mit 10 Millionen Euro pro Jahr finanziert, außerdem existiert inzwischen zusätzlich ein Förderverein der INSM, der fleißig Spenden sammeln dürfte. Ziel der INSM ist es, das Volk in dem Sinne umzuerziehen, dass es sich den Raubbau am Sozialstaat gefallen läßt, der heuchlerisch in Reformen verpackt wird. Gleichzeitig wird Druck auf die Politik ausgeübt, dass die bisherigen Reformen ja nicht reichten und man doch gefälligtst im Reform-Tempo nicht nachlassen solle.

Auf diesem Wege soll die Wirtschaft von den Kosten des Sozialstaats immer weiter entlastet werden. Die INSM verfügt über zahlreiche Botschafter und Kuratoren aus dem Umfeld der politischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen “Eliten”. Außerdem wird sie vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit vermeintlich wissenschaftlichen Daten und Berichten gefüttert, die neoliberale Konzepte und Forderungen an die Politik untermauern sollen.

Mehr Informationen über die INSM gibt es auf folgenden Websites:

Folgenden Websites solltest Du nicht trauen, da es sich dabei ebenfalls um Angebote der INSM selbst handelt:

Dort wird lediglich der neoliberale, menschenfeindliche Unsinn der INSM heruntergebetet. Objektive Informationen findet man dort nicht, selbst “wissenschaftliche” Informationen kommen von gekauften Akademikern aus einschlägigen wirtschafts- und arbeitgebernahen Instituten der Wirtschaftswissenschaften. Es ist halt wie immer: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.

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