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Archive for März 2008

Stellen Sie sich ein hölzernes Kruzifix vor, das am Boden liegt. Stellen Sie sich weiter vor, dass von oben nun eine braune Masse, z.B. übelst stinkende Scheisse, auf das Kruzifix herunterklatscht. Exakt dieses Sinnbild war es, welches uns zuerst in den Sinn kam, als wir hörten, dass das INSM-Mietmaul Oswald Metzger nun bei der CDU Biberach eingetreten sein soll 😉

Der Grund für Oswald Metzgers Beitritt zur CDU ist klar: er will wieder in den Bundestag, um sich dort als Schmarotzer auf Kosten der Steuerzahler gesundzustoßen und seine Altersversorgung – ebenfalls auf Kosten der Steuerzahler – zu optimieren.  Gleichzeitig hetzt er dann sicher auch wieder übelst asozial gegen Erwerbslose, Alleinerziehende und andere Prekarisierte, obwohl er selbst – mangels Studien- und Berufsabschluß – ohne seine Laufbahn als Arbeitgeber- UBoot bei den Grünen und als williges Mietmaul menschenfeindlicher Lobbyisten heute bestenfalls als Hilfsarbeiter oder 1 Euro-Jobber tätig wäre. Vermutlich steigen auch seine Bezüge als Lobbyist, wenn er die asozialen Ideen von Arbeitgebern und Industrie wieder direkt im Bundestag verbreiten kann.

Aber Oswald Metzger geht es nicht um Politik für Deutschland oder für die Menschen in diesem Land. Oswald Metzger geht es ganz alleine um Oswald Metzger und da nimmt er alles mit, was er kriegen kann – z.B. von Bertelsmann, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), dem Konvent für Deutschland und dem Frankfurter Zukunftsrat. Daher wäre ein Beitritt zur FDP für Oswald Metzger im Vergleich zu den Grünen eine Verschlechterung gewesen, denn die blau-gelbe Splitterpartei der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten kommt ja bei den meisten Wahlen bestenfalls gerade mal knapp über die 5%-Hürde. Da ist die Zahl der Bundestagsmandate sehr begrenzt und jemand wie Oswald Metzger ein kleines Licht ohne Chance auf Rundumversorgung durch den Staat.

Sehr lustig ist Metzgers Abschluss-Statement in seiner Presseerklärung:

“Ich habe mir meine Entscheidung allerdings gut überlegt und werde die kommenden Stürme deshalb mit Anstand überstehen.”

Anstand? Das Wort hat Oswald Metzger wohl beim Schmökern im Duden gefunden, weil es dort relativ weit vorne steht. Wer so verlogen und korrupt ist wie Oswald Metzger, der hat nämlich keinerlei Anstand im Leib, im Gegenteil. Es ist alleine die Gier nach einem Bundestagsmandat und der damit verbundenen (finanziellen) Vorteile, welche ihn treibt. Die Vortragshonorare, welche er von der INSM vermittelt bekommt, sind ja auch wirklich armselig mit dem lächerlichen Monatsgehalt eines durchschnittlichen Arbeitnehmers am Abend. Andere finden für Oswald Metzgers hohles Geschwafel über Anstand deutlichere Worte:

“Anstand” heißt wohl nicht, sich hinten anzustellen und zu warten, bis man gerufen wird. Was “Anstand” sonst noch für ihn heißt und wie dieser sich in hirntauben Größenwahn integrieren läßt, ist eine interessante Frage. Nicht zuletzt für die psychiatrische Forschung.

Dem ist eigentlich kaum noch etwas hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass Oswald Metzger dann endlich mit seinem INSM-Kollegen und ebenfalls Politik-Nebenjobber Friedrich Merz (CDU) bei Parteitagen der CDU zum neoliberalen Begrabbeln nach INSM-Art auf der Toilette verschwinden kann 😆

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Wenn jemand etwas für Arbeitnehmer übrig hat, nennt der Herr Metzger, der gerne für die INSM tätig ist, dies „Volksbeglückung“.

Aus einem Politik-Forum

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Eine kurze Ansage an die Kommentar- und Trackback-Spammer von SEO-Schleudern wie ein-uwe.de und heute-frisch.de:

Verpisst Euch und behaltet Euren Spam!

Und beachtet zukünftig die Geschäftsbedingungen für kommerzielle Kommentare:

Kommentarspammer und andere SEO-Idioten, die hier ihren Kommentar- und Trackback-Müll abladen wollen, stimmen mit der Abgabe ihres Kommentars einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 3.500 Euro je angefangenem Monat zu. Wir werden diese Gebühr im Zweifelsfall mittels Russisch Inkasso eintreiben.

Ich hoffe, wir haben uns verstanden! 👿

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Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist mal wieder im Sinne ihrer Auftraggeber aus den Arbeitgeberverbänden der deutschen Industrie unterwegs und versucht nun, die gesetzliche Krankenversicherung mit ihrer verlogenen und asozialen Propaganda sturmreif zu schießen. Das Prinzip dahinter kennen wir schon von der gesetzlichen Rentenversicherung und der Arbeitslosenversicherung. Erst wird konstatiert, dass angeblich die Beiträge der Arbeitnehmer zu hoch seien, so dass diese zu wenig Kaufkraft („Zu wenig Netto vom Brutto“) hätten. Im nächsten Schritt wird Politik und Öffentlichkeit dieses Lügenmärchen aus allen Medien-Kanälen eingeflüstert, damit die Beiträge entweder eingefroren oder gesenkt werden. Dann entdeckt man „zufällig“ eine Versorgungslücke, die nun aber nicht durch höhere Beiträge der Arbeitgeber oder eine Verbreiterung der Beitragsbasis (z.B. Beamte, Selbständige, Freiberufler) kompensiert werden soll, sondern durch private Zusatzversicherungen. Die Finanzwirtschaft reibt sich schon jetzt die gierigen Hände, schnell werden noch staatliche Zuschüsse zu diesen Policen beschlossen, welche für den Staat höhere Kosten verursachen als ein Zuschuss für die gesetzliche Versicherung. Nun tragen die Arbeitnehmer alleine einen Teil der Belastung, die Arbeitgeber hingegen werden im großen Stil entlastet. Aber das reicht ja noch nicht. Jetzt macht man noch schnell eine Umfrage, wie unzufrieden die Versicherten mit der gesetzlichen Krankenversicherung sind. Es gibt ja genügend Umfrageinstitute, die so unseriös und käuflich sind, dass immer genau das herauskommt, was die Auftraggeber sich gerade wünschen. Dabei kommt dann z.B. so etwas heraus:

Zwei Drittel der Deutschen sind mit der medizinischen Versorgung in Deutschland insgesamt zufrieden. 53,5 Prozent der GKV-Versicherten halten allerdings den Beitragssatz ihrer Krankenkasse für nicht angemessen.

Natürlich wird man als Arbeitnehmer unzufrieden, wenn man nur um wenige Prozentpunkte oder gar nur um einen Wert hinter dem Komma entlastet wird, aber dafür zusätzliche Belastungen alleine schultern muss, z.B. Praxisgebühren, erhöhte Zuzahlungen zu Medikamenten, Zahnersatz und anderen Leistungen, welche zuvor weitgehend von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt wurden – man zahlt immer mehr Geld für immer weniger Leistung. Aber da man die paritätische Finanzierung zugunsten der Arbeitgeber ja immer weiter zurückschraubt, bleiben die Arbeitnehmer eben alleine auf all den Kosten hängen, ohne im Gegenzug eine nennenswerte Entlastung zu erhalten. Die Ersparnis wird dann über die Kapitalmärkte von unten nach oben verteilt.

Das hält den Max A. Höfer, Geschäftsführer der INSM, aber nicht von weiteren Lügen ab:

Die Politik darf das Solidaritätsprinzip nicht durch rasant steigende Krankenkassenbeiträge immer weiter gefährden.

Wann sind die Krankenkassenbeiträge denn das letzte Mal gestiegen, Herr Höfer? Und seit wann verzeichnen sie einen „rasanten“ Anstieg der Krankenkassenbeiträge? Diese Fragen könnte Herr Höfer von der INSM aber nicht beantworten, da es sich um blanke  Lügen handelt. Das Solidaritätsprinzip und vor allem die paritätische Finanzierung im Auftrag der Arbeitgeberverbände zu zerstören ist nämlich das schmutzige Tagesgeschäft des „feinen“ Max A. Höfer und seiner Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die im Kern eigentlich nur durch und durch asozial und sozialstaatsfeindlich ist.

Flugs zieht man noch so Deppen wie den DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher für eine Propaganda-Veranstaltung ins Boot und gibt ihm dort die Möglichkeit, gegen den Gesundheitsfonds zu wettern, gegen den schon einige andere Krankenversicherungen mit zu großem Verwaltungswasserkopf und zu hohen Ausgaben für das Koks ihrer Vorstände gewettert haben. Die DAK soll laut diversen Testberichten schon immer eine der teuersten Ersatzkassen gewesen sein und nachdem sich Vorstandschef Herbert Rebscher nun gar noch mit der asozialen INSM ins Bett legte, sollten die Versicherten schnellstmöglich die Flucht zu einer anderen Krankenversicherung antreten, die sich lieber um die Gesundheitsversorgung ihrer Mitglieder kümmert als um unseriöse Veranstaltungen mit schmierigen Lobbyisten. Dieser oder dieser Bericht – die Kommentare nicht vergessen – über den tollen Service der DAK sollte die Versicherten noch bestärken, sich lieber woanders günstiger und vielleicht auch mit besserem Service zu versichern. Schließlich sollte man als Versicherter doch nicht auch noch die Zusammenarbeit mit schmierigen Lobbyisten finanzieren müssen, oder?

Bliebe die Frage, wie man die INSM und ihr elendes Lügen-Lumpenpack endlich los werden könnte. RAF 2.0?

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LobbyControl hat dem Frankfurter Zukunftsrat nun auch einen Artikel gewidmet:

Das „Frankfurter Kultur Komitee“ ist der formale Träger und Finanzier des Zukunftsrats; ansonsten fördert es die Kultur in Frankfurt als Teil der sogenannten „weichen Standortfaktoren“. Die Mitglieder sind vor allem Banken und Großunternehmen sowie Einzelpersonen, wobei die Unternehmen für den Großteil der Finanzierung sorgen.

Als Pressesprecherin des Zukunftsrats fungiert die Geschäftsführerin und Pressesprecherin des Konvent für Deutschlands, Jane Uhlig – nach eigenen Aussagen auf ehrenamtlicher Basis. Auch hier zeigt sich erneut die enge Verbindung zum Konvent für Deutschland. Gerade im Themenbereich Politik und Wirtschaft ist der Zukunftsrat ein erneuter Aufguss ähnlicher unternehmensnaher „Reforminitiativen“.

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Mehr radikale Marktideologie wird sich über das Land ergießen, um uns vor linkssozialen Ideen zu beschützen.

ZeitSpuren über den Frankfurter Zukunftsrat

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Wir haben den Frankfurter Zukunftsrat von Manfred Pohl ja bereits in einem vorherigen Artikel vorgestellt. Zugleich ist der Frankfurter Zukunftsrat ein gutes Beispiel dafür, wie die Geldelite mittels Ideologie-Spam versucht, die Massen so umzuerziehen, dass sie an ihrer eigenen Zerstörung durch Sozialraub und Entrechtung willig mitwirken.

Da wäre einerseits der Umstand, dass noch vor dem 11. März 2008, als der Frankurter Zukunftsrat offiziell seine Website öffnete, die ewig gleich Pressemeldung offenbar durch diverse Presseagenturen und Verteiler gejagt wurde, so dass man bei der Suche nach dieser honorigen Verbrecherbande im Internet erst einmal seitenweise immer auf die gleiche Pressemeldung in unzähligen Medien stößt. Da wurden rigoros 0815-Blätter wie das Handelsblatt oder die Wirtschaftswoche (WiWo) ebenso wie kleinere Regionablättchen vom Format der Lausitzer Rundschau oder zahlreiche hessische Lokalzeitungen mit der gleichen Meldung versorgt. Dies geschah einerseits zu PR-Zwecken, andererseits hat fast jede Zeitung heute aber auch eine Website, so dass man durchaus von einer vorgelagerten Suchmaschinenoptimierung sprechen kann. Offenbar hat man aus den Bauchlandungen, welche die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) seit der Existenz unseres Watchblogs hingelegt hat, gelernt.

Andererseits haben wir einen kleinen Tipp zur Person der Geschäftsführerin des Frankfurter Zukunftsrates, Claudia Neumann, erhalten. Schauen Sie einmal auf die Kontaktseite des Frankfurter Kultur Komitees:

Frankfurter Kultur Komitee, FRAKK

Da hätten wir also Claudia Neumann und auch den Berührungspunkt zu Manfred Pohl. Denn im Impressum der gleichen Site haben wir Prof. Manfred Pohl als Verantwortlichen, da er Vorstandsvorsitzender des frakk ist:

Frankfurter Kultur Komitee, FRAKK

Beim Konvent für Deutschland haben wir Jane Uhlig als Geschäftsführerin und Manfred Pohl neben Hans-Olaf Henkel als Vorstandsmitglied.

Wenn wir uns nun wieder dem Frankfurter Zukunftsrat zuwenden, dann haben wir dort folgende Kombination:

  • Prof. Manfred Pohl als Voritzender (auch Vorstandsmitglied beim Konvent für Deutschland und Vorstandsvorsitzender im Frankfurter Kultur Komitee)
  • Jane Uhlig als Pressesprecherin (auch Geschäftsführerin des Konvents für Deutschland)
  • Claudia Neumann als Geschäftsführerin ( auch Geschäftsführerin des Frankfurter Kultur Komitees)

Um es auf den Punkt zu bringen, könnte man sagen, dass alle drei Organisationen

  • Frankfurter Kultur Komitee
  • Konvent für Deutschland
  • Frankfurter Zukunftsrat

letztlich mit Prof. Dr. Manfred Pohl gleichzusetzen sind, da er bei allen drei Organisationen als Gründer, Vorstandsmitglied oder Vorstandsvorsitzender fungiert. Manfred Pohl will also, ebenso wie die anderen Reforminitiativen und Lobbys von Wirtschaft und Kapital, die Öffentlichkeit glauben machen, dass es zu seinen asozialen, menschen- und demokratiefeindlichen Ansichten eine breite Unterstützung gäbe, indem er diese aus mehreren Propagandakanälen auf die Massen feuern läßt. Optimalerweise soll die Bevölkerung denken, es würde sich jeweils um eigenständige, unabhängige und voneinander unterschiedliche Organisationen handeln. Der uninformierte Durchschnittsbürger durchschaut dieses verlogene Treiben nicht und läßt sich in der Regel noch zu stark von akademischen Titeln beeindrucken. Dass wir in Deutschland aber heute zahlreiche Professoren und Doktoren haben, die eine Schande für jede ehrliche Wisseenschaft sind und bei denen das Prof. oder Dr. kaum mehr als ein nett klingender Ersatz für die Bezeichnung „korruptes, geldgeiles Arschloch“ ist, wissen die Durchschnittsbürger ja nicht. Als Beispiele seien hier nur die INSM-Mietmäuler Prof. Michael Hüther (IW Köln) und Prof. Bernd Raffelhüschen (Universität Freiburg) genannt. Aber wahrscheinlich „denken“ solche Akademiker ja noch, es sei ihr verdientes und vielleicht gar moralisches Recht, aus der Investition in ihre akademische Ausbildung auf jedem erdenklichen Wege Kapital zu schlagen, auch mit Lügen, Propaganda und faschistoider Menschenfeindlichkeit.

Zuletzt möchten wir uns folgendem Ratschlag an den Frankfurter Zukunftsrat anschließen:

Um Ratschläge für die Zukunft zu geben, sollten die Damen und Herren vielleicht erstmal die Gegenwart kennenlernen. Dazu müssten sie jedoch den polierten Parkettboden ihrer Villa verlassen und ihre nächste Sitzung in einer Frankfurter Suppenküche abhalten.

Weitere Artikel zum Frankfurter Zukunftsrat:

PS: Wer gerne Dart spielt, findet hier übrigens ein schönes Foto von der Gründungsveranstaltung des Frankfurter Zukunftsrates in der Villa der Bankierfamilie Metzler. Ich bin mir sicher, dass man dieses Bild wunderbar bis DIN A3 ausdrucken, auf Kork oder Balsaholz aufbringen kann und fertig ist die neue Dartscheibe 😈

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Der Ex-Grüne (Oswald) Metzger kritisierte, dass die Leistungsträger der Gesellschaft zu wenig zu Wort kämen, während Hartz IV-Empfänger im Fokus des politischen Interesses stünden.

FR in einem Artikel über den Frankfurter Zukunftsrat

Kommentar:
Das Lobbyisten-Mietmaul Oswald Metzger ist doch mal wieder wirklich süß, wie er erneut gegen Erwerbslose hetzt. Selbst ohne Berufs- und Studienabschluß, nur durch seine erschlichenen Pöstchen bei den Grünen und seine willige Maulhurerei für das Kapital (INSM, Konvent für Deutschland, Frankfurter Zukunftsrat, Bertelsmann) Hartz IV von der Schippe gesprungen, hetzt er erneut gegen Hartz IV-Betroffene. Lieber Oswald, sicherlich stehen Hartz IV-Bezieher im Fokus des politischen Interesses, aber in welcher Form? Dass sie beispielsweise seit Juli 2007 lächerliche 2 Euro mehr pro Monat erhalten? Oder dass sie sich von Thilo Sarrazin (SPD) einen Speiseplan vorhalten lassen müssen, der belegen soll, dass sie angeblich zu blöd zum Einkaufen und Kochen seien? Oder dass sie sich nun erneut von einer korrupten Schweinebacke wie Oswald Metzger beschimpfen und verunglimpfen lassen müssen?

Vielleicht ist es an der Zeit, dass Oswald Metzger mal in den Fokus des Interesses von Hartz IV-Beziehern rückt. Das Telefonbuch ist da ja durchaus auskunftsfreudig, wenn man nach „Metzger, Oswald“ in dem Ort Bad Schussenried sucht:

Oswald Metzger, Adressen

Grundsätzlich lehnen wir – zum jetzigen Zeitpunkt – jegliche Gewalt ab. Es sollte sich aber kein Hartz IV-Bezieher nehmen lassen, sich mit dem Korrupti Oswald Metzger darüber zu unterhalten, wie man durch ausreichende Rückgrat- und Anstandslosigkeit vom Prekariat mit Hartz IV zu einem Spitzenverdiener bei der INSM werden kann.

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Wir haben bereits mehrfach über Manfred Pohl und seinen Konvent für Deutschland berichtet, der letztlich die Demokratie beschneiden und vielleicht gar sukzessive abschaffen will, berichtet. Nachdem der Konvent für Deutschland inzwischen bereits als hinterhältige Lobby bekannt ist, suchte sich Manfred Pohl ein neues Gremium zur Verbreitung seiner menschen- und demokratiefeindlichen Wahnideen. Wie Lobbywatch-Europe berichtet, gründete Manfred Pohl daher zusammen mit einem Kreis von 30 Personen des öffentlichen Lebens den Frankurter Zukunftsrat, der es sich zum Ziel gemacht hat, den politischen Einfluss der „Elite“ zu vergrößern. Zitat Manfred Pohl:

Mich stört, dass die geistige Elite in Deutschland keinen Einfluss auf die Politik hat. Das wolle der Frankfurter Zukunftsrat ändern, und zwar so hartnäckig wie grundsätzlich.

Erstens hat die geistige Elite oder das, was Manfred Pohl dafür hält, den gleichen Einfluß auf die Politik wie jeder andere Bürger auch: eine Stimme bei den Wahlen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Aber darum geht es Manfred Pohl nicht. Er meint damit vielmehr, dass die Demokratie und das freie, gleiche Wahlrecht ihn stören. Lieber will er seiner „Elite“ mehr Macht und Entscheidungsbefugnisse zuschanzen lassen – zu Lasten der Allgemeinheit, deren politischer Einfluß dafür beschnitten werden müßte. Man könnte sagen, dass Manfred Pohl möglicherweise die Wiedereinführung eines Klassenwahlrechts und eine Refeudalisierung Deutschlands anstrebt.

Darüber hinaus gibt es schon genügend Interessenverbände und Lobbys von Wirtschaft und Kapital, die auf gänzlich undemokratische Art und Weise zusätzlichen Einfluß auf die Politik ausüben, zum Beispiel die vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall finanzierte Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) mit ihrer marktradikalen, faschistoiden Propaganda, die im großen Stil die Öffentlichkeit manipulierende Bertelsmann-Stiftung oder den Konvent für Deutschland. Manfred Pohl lügt der Öffentlichkeit also ordentlich etwas vor, wenn er behauptet, dass die „Elite“ keinen oder zu wenig politischen Einfluß hätte.

Zu den Mitgliedern des Frankfurter Zukunftsrates gehören zahlreiche Personen, welche bereits einschlägig als Mietmäuler und käufliche Wissenschaftler bekannt sind, z.B.

  • Roland Berger
    Mitglied des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und Unternehmensberater, der häufig von Gerhard Schröder beauftragt worden war, als es um die Abschaffung sozialer Errungenschaften und Privatisierungen ging.
  • Bernhard Bueb
    Bueb ist ehemaliger Leiter der Schule Schloss Salem und hat für die INSM bereits in einer Podiumsdiskussion herumgeschwafelt, dass z.B. die nicht vorhandene Chancengleichheit in Deutschland ja mit Fleiß, Disziplin und Pünktlichkeit zu schaffen sei.
  • Friedrich Merz (CDU)
    Der Herr der meisten Nebenjobs im deutschen Bundestag und Mitglied im Förderverein der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
  • Oswald Metzger
    Metzger ist Botschafter / Berater der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und Mitglied im Konventkreis des Konvents für Deutschland um Manfred Pohl und Hans-Olaf Henkel. Seine Bücher veröffentlichte er vor allem bei Bertelsmann. Traurige Berühmtheit erlangte Oswald Metzger durch seine asoziale Hetze gegen Erwerbslose, welche letztlich zu seinem überfälligen Austritt bei den Grünen führte, so dass er heute hauptberuflich als korruptes Mietmaul für die Interessen der Wirtschaft und gegen die Interessen der Menschen tätig ist. Im Frankfurter Zukunftsrat soll Metzger, der weder über einen Studien- noch über einen Berufsabschluß verfügt, den Arbeitskreis Politik und Wirtschaft leiten.
  • Wolfgang Clement
    Ehemaliger „Superminister“ von Gerhard Schröder, der gerne Erwerbslose verhöhnte und eine Hetzbroschüre herausgeben ließ, in der er die Masse der Arbeitslosen als angebliche Betrüger und Schmarotzer bezeichnete. Heute läßt sich Wolfgang Clement von der Wirtschaft, insbesondere von der Energiewirtschaft (RWE Power AG) und der Zeitarbeitsbranche (Adecco), für seine menschenfeindliche Politik entlohnen. Kontakt zu Manfred Pohl durch Mitgliedschaft beim Konvent für Deutschland. Letzter trauriger Höhpunkt von Wolfgang Clement: Im Interesse der RWE Power AG warnte Clement öffentlich vor der Landtagswahl in Hessen vor der Energiepolitik (keine neuen Kohle- und Atomkraftwerke) seiner Parteigenossin Andrea Ypsilanti.
  • Rudolf Scharping (SPD)
    Ehemaliger Verteidigungsminister und Hobby-Radfahrer, der gelegentlich auf den Kopf fällt. Er trat nach der Hunzinger-Affäre zurück, nachdem bekannt geworden war, dass Scharping 140.000 Euro für angebliche Lizenzen seiner Memoiren und Vorträge vom Lobbyisten Moritz Hunzinger kassiert hatte. Heute berät Rudolf Scharping mit seiner Firma RSBK GmbH im Bereich Public Private Partnership, wo in der Regel Verluste sozialisiert und Gewinne privatisiert werden, u.a. Cerberus.
  • Bruder Paulus Terwitte
    Leiter des Kapuzinerklosters Dieburg mit einer besonderen Nähe zur Bankenwelt und großem Sendungsbewußtsein.
  • Beatrice Weder di Mauro
    Weder di Mauro ist die einzige Frau unter den so genannten Wirtschaftsweisen und ist sich nicht zu schade, für das INSM-Buch Chancen des Wachstums ordentlich die Werbetrommel zu rühren, welches Sie herausgegeben hat. Auch darüber hinaus scheint sie bei der INSM ein- und auszugehen.
  • Sylvia von Metzler
    Ehefrau des Bankiers Friedrich von Metzler und Vorstand der Metzler-Stiftung.

Mit dem Frankfurter Zukunftsrat betritt ein neuer Feind des Volkes die Bühne. Mit gekaufter „Wissenschaft“ und diversen Personen des öffentlichen Lebens, die seine kranken Ansichten teilen, will Manfred Pohl seinen ewiggestrigen und demokratiefeindlichen Elite-Ideen, die er schon in seinem Buch Das Ende des weissen Mannes aufgeschrieben hat, mehr Gehör und Gewicht zu verschaffen.

Als Pressesprecherin des Frankfurter Zukunftsrates fungiert Jane Uhlig, die schon als Geschäftsführung des Konvents für Deutschland in Manfred Pohls Diensten steht. Die Geschäftsführung des Frankfurter Zukunftsrates übernimmt eine gewisse Claudia Neumann, zu der wir noch einige Hintergrundinformationen recherchieren müssen.

Seien Sie also auf der Hut, wenn Sie zukünftig Presseberichte und Studien vom Frankfurter Zukunftsrat in den Medien finden. Halten Sie sich vor Augen, woher die Informationen kommen und dass diese nichts weiter als Propaganda einer selbst ernannten Elite darstellen, die sich vermutlich eine feudalistisch- faschistoide Gesellschaft herbeisehnt, an deren Spitze sie sich wähnt.

Mit einem Wort: Widerwärtig!

Nachtrag: Bei Perspektive2010 gibt es auch schon einen Beitrag über den Frankfurter Zukunftsrat, allerdings in Zusammenhang mit Roman Herzog.

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Hier zwei Beiträge über die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und Unicheck auf zeitgeistlos.de:

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Watchblogs sind ein basisdemokratisches Instrument, denn sie helfen den Menschen  zu verstehen, was Politiker, Wirtschaftsbosse und Lobbyisten sagen und was sie tatsächlich mit dem Gesagten meinen. Erst jetzt begreifen die Menschen, welch große Verachtung die Bosse und Bonzen ihnen eigentlich entgegenbringen.

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„Ach, wissen Sie, diese Neoliberalen, diese kalten Menschen wie ich, die gibts überall.“

Bernd Raffelhüschen, Versicherungslobbyist und INSM-Mietmaul, nebenbei noch Professor an der Uni Freiburg

Kommentar:
Zu schade, dass es für solche „kalten Menschen“ nicht mehr die RAF oder eine andere Organisation als Müllabfuhr gibt, welche diese aus unserer Gesellschaft entfernt.

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Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist mal wieder in Ranking-Laune. Nach dem unseriösen Parkgebühren-Ranking veröffentlichte sie daher nun ein Fahrtkosten-Ranking, welches angeblich die Fahrtkosten von Berufspendlern untersucht. Einmal mehr geht es dabei vor allem um Presse und um eine weitere Linkschleuder für ihre eigentlichen Websites, mit dem sie kritische Stimme sukzessive aus den Google-Suchergebnissen verdrängen will. So sieht auch die zugehörige Website unter http://www.insm-fahrtkostenranking.de aus wie ein popeliger Klon der Website zum Parkgebühren-Ranking. Ebenso scheint das Fahrtkostenranking der INSM nicht zu berücksichtigen, dass gerade in gehobenen Positionen Firmenwagen genutzt werden, so dass der Wertverlust des Fahrzeugs die betreffenden Arbeitnehmer nicht in dem Maße belasten, wie es das Ranking der INSM unterstellt, welches ebens0 wie das Parkgebühren-Ranking von der IW Consult GmbH, einem Ableger des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln), auf der Basis statistischer Daten

Die Essenz des INSM-Fahrtkostenrankings kann man auf folgenden Absatz eindampfen:

„Wenn die Politik von den Menschen mehr berufliche Mobilität fordert, muss sie gleichzeitig darauf achten, dass die Belastungen nicht weiter steigen“,
meint INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer. „Deshalb sollte auch die Höhe der Mineralölsteuer überdacht werden.“

Nun, was will Max A. Höfer uns damit sagen? Ganz einfach: Erstens entstehen Kosten für den Weg zur Arbeit. Diese Kosten schlagen sich auf das frei verfügbare Einkommen der Arbeitnehmer nieder, welche eh schon unter dem Lohn- und Sozialdumping und den niedrigen Tarifabschlüssen der vergangenen Jahre leiden, für die die INSM so engagiert streitet. Denn wären die Löhne der Arbeitnehmer im gleichen Umfang gestiegen wie die Gewinne und Renditen der Unternehmen, gäbe es keinen Grund sich über (steigende) Fahrtkosten zu beklagen. Doch das interessiert die INSM und deren Sprachrohr Max A. Höfer nicht. Da fordert man doch lieber Steuerverzicht vom Staat, damit die Arschlöcher Arbeitgeberverbände, welche hinter der INSM stehen und diese finanzieren, keine höheren Löhne zahlen müssen. Nicht zuletzt zahlt auch die Wirtschaft, insbesondere die Logistikbranche, Mineralölsteuer. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, das unseriöse INSM-Fahrtkostenranking auch solche Interessen dienen soll. Manche Dinge ändern sich eben nie, vor allem die immer wieder neuen Forderungen der asozialen Wirtschaftsbonzen nach mehr Steuer- und Abgabenentlastungen, obwohl die Gewinne der Unternehmen schon heute explodieren, während gleichzeitig die Höhe der Löhne und Steuern immer weiter sinkt.

Fazit: Das INSM-Fahrtkostenranking ist – wie alle anderen INSM-Rankings – unseriös, verfälscht und wird in manipulativer Absicht eingesetzt, um dem Arbeitgeberlager weitere Vorteile auf Kosten der Allgemeinheit zu sichern. Vielleicht sollte man einmal ein Ranking erstellen, welche INSM-Mitarbeiter und -Mietmäuler die gebeutelten Bürger dieses Landes am liebsten am nächsten Laternenmast aufknüpfen würden. Ob Max A. Höfer das Ergebnis wohl ebenso stolz präsentieren würde? :mrgreen:

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