Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Rassismus’ Category

Es ist manchmal schwer zu entscheiden, welche faschistische Organisation aus Köln schlimmer ist, Pro Köln oder die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Die einen hetzen gegen Ausländer und insbesondere Moslems, die anderen gegen alle soziale Schwachen und den im Grundgesetz fixierten Sozialstaat. Beide sind menschen- und verfassungsfeindlich, aber subtiler und somit gefährlicher dürfte die vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall finanzierte INSM sein. Schade, dass Kölns OB Fritz Schramma zwar erfolgreich gegen den dümmlichen Anti-Islamisierungskonkress von Pro Köln ins Feld zog, aber  auf Plakaten zum Tag des Ehrenamts zusammen mit dem Handballtrainer und INSM-Mietmaul Heiner Brand posierte.

Advertisements

Read Full Post »

Wenn in den Medien von Rechtsextremismus und Faschismus die Rede ist, so werden dabei in der Regel nur Parteien wie die NPD, die Republikaner und pöbelnde Glatzen in Ost und West angesprochen. Es wäre daher dringend geboten, auch jenen Wirtschaftsfaschismus zu thematisieren und vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen, der aus den höchsten Etagen der Gesellschaft, konkret von Kapital und Wirtschaft, z.B. den Arbeitgeberverbänden und Sprachrohren wie der INSM, in die Mitte der Gesellschaft getragen wird. Denn die Verarmung und Entrechtung von Millionen Menschen samt Forderungen nach Zwangsarbeit für Hilfsbedürftige sind glasklar Punkte von der faschistischen Agenda, dort einzuordnen unter dem Oberbegriff Sozialdarwinismus.

Read Full Post »

Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, ein armes Kind zu treffen, fünfmal größer als die, auf einen armen Rentner zu stoßen.

INSM-Mietmaul Prof. Bernd Raffelhüschen

Kommentar:
Nach dem moralisch verlotterten Alt-Bundespräsidenten Roman Herzog und dem Konvent für Deutschland schießen sich nun auch die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und deren Mietmäuler wie Bernd Raffelhüschen darauf ein, die Generationen zu spalten. Ob ein angeheizter Rassenkampf (angebliche „Islamisierung Europas“) oder ein herbeigeredeter Generationenkonflikt, einzig einen Klassenkampf oder die Wahrheit über ihre faschistoide Gesinnung fürchten diese Lügner und Ganoven mehr als der Teufel das Weihwasser.

Read Full Post »

Im Mai dieses Jahres berichteten wir bereits über mögliche Verquickungen zwischen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), dem BürgerKonvent, Media Tenor und dem Medienbüro Sohn. Hier liegen nach Recherchen nun neue Erkenntnisse vor, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.

Wir hatten seinerzeit darüber berichtet, dass das Medienbüro.Sohn von Gunnar Sohn das Portal Neue Nachricht (www.Ne-Na.de) betreibt, wo für journalistische Maßstäbe unverhältnismäßig über eine Auseinandersetzung zwischen Professor Klaus Merten und dem Media Tenor / Medien Tenor berichtet wurde. Fündig wurden wir nun in Erhard Arendts Palästina Portal, welches sich vorrangig mit Kritik an Nahostkonflikt, Zionismus und Antideutschen beschäftigt. Jedenfalls macht Arendt auf einen Beitrag in der Wikipedia zur rechten Zeitschrift criticón aufmerksam. Neue Nachricht ist demnach wohl der Nachfolger von criticón:

Anfang 1998 übernahm Gunnar Sohn (ehemals Bund freier Bürger) die Zeitschrift als neuer Herausgeber. Neuer Chefredakteur wurde der Bonner Politikwissenschaftler Ansgar Lange. Beide wandelten Criticon hin zu einem Blatt für wirtschaftsorientierten Liberalismus und Unternehmensthemen. Aufgrund der neuen Ausrichtung und der daraus resultierenden Zielgruppe, wurde die Zeitschrift im Jahr 2005 zu NeueNachricht umbenannt.

Vor allem in den 1970er und 1980er Jahren diente das Blatt laut Kritikern als Forum und Berührungspunkt zwischen Neokonservatismus und Rechtsextremismus. Dabei nahm das Organ zuweilen vorsichtig parteipolitisch Stellung, so 1989 für Die Republikaner, 1992 für die Deutsche Soziale Union und 1994 für den Bund freier Bürger.

Über die politische Verortung von criticón / Neue Nachricht weiß Wikipedia Folgendes zu berichten:

Die rechtskonservative Zeitschrift, die sich seit der Übernahme durch Sohn als libertär-konservativ versteht, plädierte vor der Hinwendung zum Libertarismus für den homogenen Nationalstaat, erstrebte, dem konservativen Staatstheoretiker Carl Schmitt folgend, eine politische Homogenisierung der Gesellschaft und lieferte theoretisches Rüstzeug für einen Law-and-Order-Staat. Auch in anderen Punkten wie der Rückbesinnung auf die Nation, den Abbau des Sozialstaates, den Schutz der „deutschen Volksgemeinschaft“ vor „Überfremdung“ folgte sie weitestgehend den Theoretikern der konservativen Revolution und der Neuen Rechten.

Dieser Text hat es doch mal in sich:

  • Politische Homogenisierung der Gesellschaft = politische Gleichschaltung
  • Law-and-Order-Staat = Überwachungsstaat und Abbau von Bürgerrechten
  • Rückbesinnung auf die Nation = Nationalismus
  • Abbau des Sozialstaates = Sozialdarwinismus
  • Schutz der „deutschen Volksgemeinschaft“ vor „Überfremdung“ = völkische Konzepte („Blut und Boden„-Ideologie) á la Adolf Hitler

Das ist doch mal eine „hübsche“ politische Ausrichtung für einen Dienstleister der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Faschisten finden halt immer wieder zueinander, ebenso die Wirtschaftsfaschisten von der INSM.

Aber auch der Bund freier Bürger, auf den Wikipedia in Zusammenhang mit Gunnar Sohn verweist, hat es in sich:

Während die Partei sich anfangs als „liberal-konservativ“ einstufte, wurde sie von Jürgen Dittberner als rechtspopulistisch eingestuft. Später soll sie in das rechtsextremistische Spektrum abgedriftet sein.

Der BFB war in seinem Selbstverständnis überwiegend nationalliberal und wirtschaftsliberal orientiert. Als politische Vorbilder nannte die Partei Gustav Stresemann, Erich Mende und Thomas Dehler.

Im nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzbericht von 1999 wird über die „Darstellung von Ausländern als Gefahr für die abendländische Zivilisation“ durch den BFB berichtet. Sowohl im Bericht 1999 als auch im Bericht 2000 wird die Partei dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet. 2003 stellte der niedersächsische Verfassungsschutz fest, dass die Partei seit 1998 „zunehmend rechtsextremistische Elemente“ enthielte und durch Agitation gegen Ausländer („Ausländerschwemme“) auffalle. Der Verfassungsschutz Brandenburg rechnete den BFB im Verfassungsschutzbericht 2003 dagegen zu den nationalliberalen Gruppierungen. Im Verfassungsschutzbericht von Sachsen-Anhalt vom selben Jahr wurde im Bericht über die Deutsche Partei konstatiert, dass diese „ durch den Zusammenschluss mit dem Personenpotenzial des damals aufgelösten“ BFB „ein gewisses Ansehen innerhalb des rechtsextremistischen Parteienspektrums“ erlangt habe.

Die Website Mut gegen rechte Gewalt weiß ebenfalls einiges über criticón, den Vorgänger von Neue Nachricht, zu berichten:

Neben der Jungen Freiheit ist Criticón ein weiteres wichtiges Theorieorgan der Neuen Rechten.
(…)
Inhaltlicher Mittelpunkt bildet die Ablehnung des Liberalismus und die intellektuelle Erneuerung des (Rechts-)Konservatismus. Criticón strebt eine Herrschaft der Elite an.
(…)
Criticón und auch die Junge Freiheit repräsentieren die Neue Rechte am deutlichsten. Sie sind keine offensichtlich extremistischen Hetzschriften, sondern intellektuelle Strategieorgane, die wegen ihrer subtilen Demokratieverachtung und dem geschickten metapolitischen Hinarbeiten auf die Veränderung politischer Strukturen eine Gefahr in sich bergen.

Die Zeitschriften liefern theoretisches Rüstzeug für einen autoritären Law-and-Order-Staat, plädieren für den homogenen Nationalstaat und verlangen, dem konservativen Staatstheoretiker Carl Schmitt folgend, die Ausmerzung alles Heterogenen. Dabei bekämpfen beide die Werte und Errungenschaften von 1789 und 1968, rekurrieren auf Theoretiker der konservativen Revolution, fordern die Rückbesinnung auf die Nation, den Abbau des Sozialstaates, den Schutz des deutschen Volkes vor „Überfremdung“ – was neurechten Umwelt- und Heimatschutz mit umfaßt – und das Ende der Diskussion um die Verantwortung für die Zeit des Nationalsozialismus.

Bei der „Ausmerzung alles Heterogenen“ kommt mir unwillkürlich die Gleichschaltung im Dritten Reich in den Sinn, gepaart mit Vernichtungslagern. All dies läßt jeden vernünftigen und aufgeklärten Menschen nur noch erschaudern.

Das sind doch einmal ein wirklich interessante Hintergrundinformationen zu Gunnar Sohn vom medienbüro.sohn, oder? Denn genau dieses medienbüro.sohn mit seinem politisch mehr als fragwürdig ausgerichteten Inhaber macht der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) seit Jahren die Presse- und PR-Arbeit:

INSM, medienbüro.sohn, Gunnar Sohn

Es stellt sich die Frage, ob die für die Auftragsvergabe zuständigen Personen bei der INSM Kenntnis über den rechten / rechtsextremen und nationalistischen Hintergrund von Gunnar Sohn hatten, als sie den Auftrag vergaben. Zufall oder Nichtwissen seitens Gunnar Sohn über die Hintergründe des Bundes freier Bürger (BFB) oder der Zeitschrift Criticón können weitgehend ausgeschlossen werden, da bekanntlich niemand zu einer Mitgliedschaft in einer rechtsextremen Partei oder zur Übernahme einer nationalistischen Zeitschrift gezwungen wird. Wir halten es für wichtig, genau diese Hintergründe zu beleuchten, da sich Neue Nachricht heute verharmlosend als Wirtschaftsmagazin präsentiert. Dies hält Gunnar Sohn jedoch nicht davon ab, sich an politischen Hetzkampagnen interessierter Kreise gegen Dritte zu beteiligen, z.B. gegen Dr. Ludwig Watzal. Urheber solche Kampagnen sind offenbar die Vordenker von Antideutschen und Neuen Rechten, welche sich heute an ihren ideologischen Berührungspunkten häufig einander unterstützen. So versuchte beispielsweise die antideutsche Georg-Weerth-Gesellschaft Köln im Oktober 2003, die rechtsextreme Organisation Pro Köln gegen Vorwurf des Neofaschismus zu verteidigen. Auffällig ist, dass sich in diesen Kreisen häufig nationalistische, rechtsextreme, rassistische und wirtschaftsliberale Ansichten begegnen und gegenseitig befruchten.

Kurzum, die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) kooperiert offenbar mit Nationalisten, Faschisten und Rechtsextremen – gleich und gleich gesellt sich gern? Dann war unsere damalige Bezeichnung der INSM als Reichspropagandaministerium von Kapital und Wirtschaft im ersten INSM-Watchblog vielleicht doch nicht so verkehrt.

Wir erwarten jedenfalls, dass sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kürze hinsichtlich der offensichtlich rechten / rechtsextremen Vergangenheit Ihres Presse- und PR-Dienstleisters äußert. Andernfalls müssen wir davon ausgehen, dass diese bekannt war und der Dienstleister möglicherweise genau auf Grund dieser Eigenschaft ausgewählt wurde.

Read Full Post »