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Posts Tagged ‘Sozialabbau’

Es gibt Anzeichen dafür, dass die neoliberale Ganovenbande Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) einen weiteren Zensurversuch gegen das INSM-Watchblog unternehmen will. Wir wissen allerdings noch nicht genau, ob sich dieser Versuch gegen das INSM-Watchblog 2.0, zu dem noch einige Arbeiten laufen, oder gegen dieses Blog bei WordPress.com richten wird.

Offenbar will man es darauf ankommen lassen, dass aus einem Watchblog dann 10 oder 20 Blogs bei verschiedenen Hostern und Blog-Providern werden. So viele Praktikanten kann die Propaganda-Staffel der Wirtschaftsfaschisten vom Kölner Rheinufer gar nicht zum Befüllen ihrer Spamblogs anstellen, die dann nötig wären, um überhaupt noch einen Treffer bei Google zu landen. Da die Finanzierung der INSM durch den Arbeitgeberverband Gesamtmetall nur noch bis 2009 läuft, könnte es sich aber auch um einen geplanten Freitod der INSM handeln :mrgreen:

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Wie kann man eigentlich dazu kommen, den ungelernten Studienabbrecher und INSM-Mietmaul Oswald Metzger als Haushaltsexperten zu bezeichnen? Mit Glück schafft er gerade mal die Grundrechenarten, aber schon beim Abwasch würde er sich wohl die Finger brechen.

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Lächerliche Zuschriften

Kürzlich erreichte uns die Zuschrift eines Uwe H., der uns offenbar vorwarf, den Begriff des Neoliberalismus falsch zu verwenden:

Es ist erstaunlich und erschreckend zugleich mit welcher Unkenntnis das Wort neoliberal verwendet wird.

So bezeichnen sich diverse Personen, die damit aber eigentlich übelsten Manchester- Kapitalismus in Schlotbaron-Manier mit rechtlosen und sozial nicht abgesicherten Arbeitssklaven meinen, selbst, z.B. Prof. Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) und zugleich führendes akademisches Mietmaul der Lügen-Propaganda namens Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Die deutsche Form des Neoliberalismus ist der Ordoliberalismus. Und die deutsche Wirtschafts- und Gesellschaftsform des Ordoliberalismus bzw. Neoliberalismus ist die Soziale Marktwirtschaft von Ludwig Erhard.

Ludwig Erhard wird überbewertet, aber das erwähnten wir bereits mehrfach. Erhard hatte das Glück, in einem Nachkriegsdeutschland tätig zu sein, wo die Infrastruktur – sowohl die öffentliche als auch die private / betriebliche – weitgehend neu aufgebaut werden musste. Das Wirtschaftswunder war somit ein Selbstläufer, angefeuert von der vorherigen Zerstörung durch den Krieg, und wurde von Ludwig Erhard nur politisch flankiert, mehr nicht. Im Übrigen sollte man das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft nicht aus dem historischen Zusammenhang reißen. Denn diese Soziale Marktwirtschaft funktionierte in Deutschland nur solange, wie Angebot und Nachfrage ungefähr gleich stark waren und dieser Aspekt auch für den Arbeitsmarkt galt. Ab den 60er und 70er Jahren wuchs schon wieder die Arbeitslosigkeit durch eine steigende Produktivität, welche u.a. auf Automatisation zurückzuführen war. Wenn die INSM davon spricht, dass sie ein neues Wirtschaftswunder oder vergleichbares Wachstum will, dann lautet die eigentliche Forderung: „Die Wirtschaft braucht mal wieder einen schönen Krieg!“ Dieser Krieg läuft derzeit von oben, aus Wirtschaft und Kapital, gegen die Masse der Menschen in Deutschland, die lohnabhängig beschäftigt oder auf staatliche Hilfeleistungen angewiesen ist und nicht über nennenswerte Vermögen oder Kapitaleinkünfte verfügt.

Heute leben wir hingegen in einer globalisierten Welt, wo deutsche Arbeitnehmer auf Grund der Untätigkeit deutscher und europäischer Politiker dazu verdonnert sind, mit dem unterdrückten, ohne Menschenrechte vegetierenden Arbeitssklaven in China zu konkurrieren. Ein Modell, wie es anders funktionieren könnte, soziale, ökologische und weitere gesellschaftliche Mindeststandards zu erhalten, ist bei Perspektive 2010 unter dem Titel Bändigung der Globalisierung zu finden. Ein einfaches Index-System, welches dafür sorgen würde, dass wir uns bezüglich Wohlstand, Umweltschutz und sozialer Sicherung für alle vorwärts entwickeln und nicht rückwärts wie es heute der Fall ist.

Wer so den Begriff neoliberal mißbraucht muss klar sagen, dass er gegen die soziale Marktwirtschaft ist und Ludwig Erhard ablehnt. Damit auch das deutsche Wirtschaftswunder nach dem Krieg verunglimpft.

Wir missbrauchen den Begriff nicht, da wir – siehe oben – Ludwig Erhards Soziale Marktwirtschaft für ein Konzept mit begrenzter Haltbarkeit halten, welches nur im Nachkriegsdeutschland mit weitgehendem Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wirklich gut funktioniert hat. Das Attribut „sozial“ sollte auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Ludwig Erhard als CDU-Mitglied die Marktwirtschaft für die Unternehmen stärker gewichtete als das Soziale für die Masse der Menschen. Wenn wir also heute in Zeiten der Globalisierung mit einem Milliarden-Überschuss an Arbeitskräften auf der ganzen Welt Ludwig Erhards veraltetes Konzept ablehnen, so bedeutet dies nur, dass dieses Konzept heute nicht mehr funktioniert und überarbeitet oder gegen ein besseres System ausgetauscht gehört. Was die INSM unter einer „Neuen Sozialen Marktwirtschaft“ versteht, das sehen wir ja schon heute:

  • Lohn- und Sozialdumping,
  • Raubbau an wichtigen weichen Faktoren in der Gesellschaft,
  • Verarmung und Verwahrlosung ganzer Bevölkerungsschichten,
  • explodierende Kinder- und Bildungsarmut,
  • fortschreitende Privatisierung öffentlicher Güter, von deren Nutzung die verarmten Massen dann mittels der Preisschraube ausgeschlossen werden,
  • immer mehr Tage- und Kombilöhner, die trotz Arbeit arm sind und Sozialleistungen beziehen müssen,
  • und dergleichen mehr.

Unter den massiv ungleichen Bedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber in der heutigen Zeit wird die ehemals soziale Marktwirtschaft, die zumindest eine rudimentäre soziale Absicherung aller Bürgerinnen und Bürger umfasste, zu einer durch und durch asozialen Marktwirtschaft zugunsten der Arbeitgeber, die unsere Gesellschaft immer schärfer und mit einer wachsenden sozialen Sprengkraft in Reich und Arm teilt. Organisationen wie die INSM versuchen seit Jahren, auch das letzte Fünkchen Soziales aus unserer Gesellschaft auszutreiben. Die Ergebnisse sehen wir in den vergangenen Gesundheitsreformen ausschließlich zu Lasten der Versicherten und in den Arbeitsmarktgesetzen Hartz I bis Hartz IV, welche den Namen ihres kriminellen Erschaffers tragen, der Betriebsräte mit Korruption, z.B. Lustreisen und Nutten, gefügig machte. Gleichzeitig verhungern in Deutschland Arbeitslose, Kinder frieren, hungern und werden psychisch mit den Problemen ihrer Eltern und sozialer Ausgrenzung konfrontiert. Ist das sozial?

Es wäre einmal sehr angenehm, wenn sich die Leute mit Themen auseinandersetzen würden und sich über diese informieren, bevor sie irgendwelche Begriffe verwenden und mißbrauchen.

Dies können Sie Michael Hüther und die Kumpanen seiner Propaganda-Staffel vom IW Köln und der Initiative Neue Soziale Marktwirschaft (INSM) gerne persönlich ausrichten.

Genauso wäre es angenehm, wenn man offen ausspricht, dass man eine sozialistische Verwaltungswirtschaft möchte und nicht die soziale Marktwirtschaft. Denn das was derzeit oftmals unter dem Deckmantel der sozialen Marktwirtschaft gefordert wird ist bürokratische Verwaltungswirtschaft mit sozialistischem Einschlag und nicht soziale Marktwirtschaft.

Sozialistische Verwaltungswirtschaft? So á la DDR, hm? Sorry, aber offenbar scheint da jemand intellektuell nur zwischen Extremen wie dem totalen Markt und Planwirtschaft wählen zu können. Es soll ja Menschen geben, die brauchen solch ein einfaches Weltbild für ihre Seelenhygiene. Wir könnten ja einmal zwei einfache Fragen nutzen, um herauszufinden, ob die Planwirtschaft der DDR schlimmer war als der heutige Raubtier-Kapitalismus zum Wohl der Bonzen, den die INSM uns servieren will:

Wie viele Menschen sind in der DDR verhungert oder als Obdachlose erfroren?

Wie viele Menschen sind in der kapitalistischen BRD bereits verhungert oder als Obdachlose erfroren?

Beantworten Sie diese Fragen ehrlich und scheren Sie sich dann in Ihre Ecke zum Schämen! Im Übrigen halten wir beide Optionen, Raubtier-Kapitalismus und reine Verwaltungswirtschaft, für untauglich. Es gibt bessere Modelle, z.B. das soziale Jedermannsrecht, welches in den Bereichen, welche nicht die Grundbedürfnisse aller Menschen betreffen, genügend Raum für Marktwirtschaft läßt. Allerdings sollte man diesem Raum für mehr Innovationen, Recycling, Umwelt- und Klimaschutz nutzen, nicht für Dumping an allen Fronten, wie es in China seit Jahren passiert.

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Volker Pispers über den Zusammenhang zwischen Lohnsenkungen, Sozialdumping und Steuererhöhungen in dem Video Bretto & Nutto
😉

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Wenn die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) dieser Tage 40 Millionen Beschäftigte als Erfolg der Reformpolitik verkaufen will, ist dies nichts weiter als eine perfide Manipulation. Denn diese Zahl verschweigt die Zahl der Arbeitsplätze, von denen die Menschen trotz Vollzeit-Beschäftigung nicht leben können und deshalb ergänzende Sozialleistungen beantragen müssen. Daher muss die Zahl der Bezieher von Sozialleistungen betrachtet werden, wenn man die wahren Verdienste der Unternehmen erkennen will: Lohndumping ohne Limit und Propaganda für noch mehr Sozialraub und Zwang gegen Hilfsbedürftige. Dann entfällt auch ganz schnell der Grund zum Feiern, von dem die INSM in ihrer Lügenkampagne verlogen spricht. Anständige Menschen würden sich schämen, die Herstellung solcher Verhältnisse verantworten zu müssen – nicht jedoch die INSM und ihre gekauften Meinungsstricher.

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Bereits vor einigen Wochen stellten wir die Frage, ob sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) angesichts der zahlreichen Domains für jedes Mini-Projekt und jedes Element ihrer perfiden Arbeitgeber-Propaganda zur Spamsau entwickeln würde. Mittlerweile hat sich diese Entwicklung anhand mehrerer Faktoren bestätigt:

Da wäre zum Beispiel das Bundesländer– und Städteranking der INSM, welches von der Wirtschaftswoche in publizistisch geradezu unverantwortlicher Art und Weise veröffentlicht wird. Hier werden die Grenzen von Journalismus und PR in absolut unzulässiger und unprofessioneller Art und Weise verwischt, damit die WiWo Propaganda des Arbeitgeberlagers als billigen Content nutzen kann. Die WiWo veröffentlicht das sehr wahrscheinlich vorrangig nach Wirtschafts- und Arbeitgeber- Maßstäben gewichtete Ranking und zahlreiche andere Medien schreiben davon ab, ohne auf diesen Umstand hinzuweisen.

Zugleich veröffentlicht die INSM inzwischen jede noch so kleine Reaktion auf das Städteranking der winzigsten Lokal-Redaktion Hintertupfingens in ihrem INSM-Tagebuch und in dem Blog INSM-Presse. So werden Schlüsselwörter und Phrasen mehrfach indizierbar publiziert, wovon die INSM sich offenbar eine bessere Positionierung in den Suchmaschinen erhofft. Offensichtlich will die INSM das Feld von hinten aufrollen, d.h. kritische Beiträge über die INSM durch zahlreiche neue Domains, Sites und Backlinks sukzessiv aus dem Suchindex oder zumindest von den ersten Ergebnisseiten von Google verdrängen.

Weiterhin nutzt die INSM mittlerweile zahlreiche Spamblogs Dritter, in denen eindeutig damit geworben wird, dass man dort PR-Texte und Pressemitteilungen inklusive x Links auf die eigene Site positionieren und somit sein Ranking verbessern könne. Beispiele:

  • fachwissen-katalog.de:
    „Hier entsteht eine grosse Datenbank mit Experten-Artikeln zu allen nur erdenklichen Themen. Als registrierter Benutzer können Sie hier in unserem Artikelverzeichnis einen Experten-Artikel schreiben und in diesem 1-2 direkte Links auf Ihre Seite mit einbauen. So kommen Sie in den Genuss eines direkten Backlinks auf Ihre Seite, vorausgesetzt der geschriebene Artikel wird nach unserer Prüfung im Artikelverzeichnis veröffentlicht.Unser Artikelverzeichnis http://www.fachwissen-katalog.de ist sehr gut verlinkt, somit wird Ihr Artikel bei einem zukünftigen Pagerank-Update auch von dieser Verlinkung profitieren und dann auch die von Ihnen verlinkte Seite im Artikel.“
  • Themenrelevanz.de:
    „Sie haben hier die Möglichkeit, Pressemitteilungen Ihres Unternehmens einzustellen und Werbung für Ihre Produkte zu machen. Auch als Privatperson können Sie Beiträge, wie z.B. Produktbewertungen, Reiseberichte etc. auf unserer Plattform zu publizieren. (…) Sie können pro Bericht sogar drei Links auf Ihre Webseite verweisen lassen und somit die Popularität und die Besucherzahl Ihrer Homepage erhöhen.“
  • Kostenlose-PR.eu:
    „Im Rahmen der Pressearbeit ist jede PR-Agentur bestrebt, Ihre Pressemeldungen möglichst weit zu streuen. Über das Portal „Kostenlose-PR.eu“ ist dies nicht nur kostenlos möglich, sondern die Verlinkungen durch die Presseartikel verhelfen den beteiligten Firmen auch zu einem besseren Ranking bei Suchmaschinen.Besonders pikant an diesem Dienst ist die Firma Net-Tec als Urheber, die nicht nur für Suchmaschinen-Spam mit Blogs bekannt ist, sondern auch Bande zu äußerst dubiosen Subjekten aufweist, z.B. zu Magnus Becker, einem über 30 Jahre alten, eher weniger seriösen „Vorsitzenden“ einer angeblichen Jugendorganisation, welche nach eigenen Angaben mit Hilfe junger Mädchen Rechte / Rechtsextreme bekehren will – eine mehr als zweifelhafte Methode im Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus. In einem solchen Umfeld ist die INSM mit ihrer schlüpfrigen Propaganda für die Partikularinteressen der Arbeitgeber aber natürlich perfekt aufgehoben :mrgreen:

Alles in allem entsteht der Eindruck, als wollte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) den Output ins Internet und vor allem in die Indizes der Suchmaschinen steigern, um mittelfristig jede Kritik an dieser neoliberalen Ganovenbande zu verdrängen und auszublenden.

Aber wir bleiben dran!

PS: Danke für den Begriff „Linkhure“ an die Blogbar!

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Der Arbeitsvertrag sollte nach Möglichkeit von vertragsfremden Risiken, zum Beispiel vom Mutterschutz, entlastet werden.

Vision-D der INSM, Stichwort Arbeitsmarktliberalisierung

Kurz:
Die INSM würde den Mutterschutz am liebsten komplett abschaffen. Ein Beleg mehr dafür, dass das „neue Soziale“ der INSM eigentlich nur eines ist: unsozial, vielleicht gar durch und durch asozial.

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