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Posts Tagged ‘Maulhuren’

Es könnte für manchen Leser hilfreich sein, die wirtschaftsfaschistische und sozialdarwinistische Lügenpropaganda der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in einer Sprache zu lesen, welche der Ideologie des Inhalts entspricht, z.B. den Text zur aktuellen Anzeigenkampagne der INSM mit dem Slogan „Deutschland ist auf Erfolgskurs“ und einem Pfeil:

Mät aina hoite bondeswait verbrraiteten Anzaige hat säch de Änätäatäve Noie Sozäale Marktwärtschaft (ÄNSM) än de andauernde Debatte om ain Zorröckdrrrehen da äm Rahmen da Agenda 2010 auf den Weg gebrrachten Reformen aingeschaltet! Zo sehen äst ain aufwärts zaigenda Pfail onta da Öberschrrräft: „Doitschland äst auf Erfolgskors”! Aof dem Pfail selbst äst zo lesen: “De Erwerbstätägkait staigt stetäg ond hat soeben de Rekordmarke von 40 Mälläonen Jobs öberschrrrätten!”

“Bätte nächt wenden!” So steht onten än grrroßen Lettern de spiegelbäldläch verkehrte Botschaft! Wa de Anzaige ond damät de alternatäve Öberschrrräft dennoch nach oben drrreht, stellt fest, dass da Pfail dann nach onten zaigt! Ond auf dem Pfail selbst äst dann zo lesen: “De Abkehr von erfolgrraichen Reformen gefährdet den Aofschwong ond trrräfft besonders älterrre Arbaitnehmer!” Diese Reform-„Wende“ möchte de ÄNSM abwenden, damät waiterhän mehr Wachstom ond noie Chancen mögläch sänd!

Probieren Sie es selbst aus mit dem Hitlerizer 😉

(via)

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Die NachDenkSeiten berichten über den Versuch der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), im Rahmen der Aktion Sportler mit Herz den Sport für ihre neoliberale Propaganda gegen das Gemeinwesen und den gesellschaftlichen Frieden zu missbrauchen.

Bislang beschränkte sich die INSM da auf einige ins Alter gekommene, abgehalfterte Sportler und Trainer unbeliebterer Sportarten als Mietmäuler für neoliberales Geschwafel über die angebliche Notwendigkeit von mehr Wettbewerb wie im Leistungssport, z.B. Ulrike Nasse-Meyfarth, Birgit Fischer oder Heiner Brand.

Auf dem Sportpresseball 2007 liefen die Propaganda-Beauftragten der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) mit einem hellblauen Bilderrahmen aus Pappe herum, auf dem der dümmliche Slogan „Immer am Ball bleiben“ und das INSM-Logo aufgedruckt waren. Diesen Rahmen hielten Sie den Besuchern des Sportpresseballs vor die Nase und fotografierte sie damit:

INSM, Sportpresseball 2007, Sportler mit Herz

Auf diesem Wege machte die INSM praktisch alle so abgelichteten Personen ungefragt zu Mietmäulern und Sprachrohren ihrer menschenfeindlichen Propaganda. Denn wir glauben nicht, dass die INSM sich den fotografierten Besuchern gegenüber weiter vorgestellt hat. Bestenfalls dürfte man sich als Sponsor der Veranstaltung ausgegeben, aber ganz sicher nicht die politischen Standpunkte und Ziele der INSM erläutert haben.

Dabei sollten gerade Sportler sich vor Augen führen, dass die ganzen Sponsoren aus der Wirtschaft erst dann kommen, wenn man große Erfolge hat – was immer nur bei wenigen Leistungssportlern der Fall ist, die national und international erfolgreich wurden. Alle anderen leben vor allem durch Unterstützung ihrer Familien, staatliche Förderprogramme (!) und vielleicht einigen kleinen Werbeverträgen mit Unternehmen aus ihrer Heimatregion. Aber man sollte von solchen Sportlern keine intellektuellen Höchstleistungen fordern. Sie sind gewohnt, dass sie dafür bezahlt werden, wenn sie dumm in die Kameras grinsen. Ob das Unternehmen oder die Organisation hinter der Kamera letztlich in China Kinder zu Zwangsarbeit verdonnern und die Umwelt verpesten läßt oder in Deutschland korrupte Politiker gegen die Interessen des Volkes aufhetzt, interessiert da in der Regel wenig. Daher kann man auf die politischen Aussagen von INSM-Mietmäulern wie Heiner Brand, Birgit Fischer und Ulrike Nasse-Meyfarth auch pfeifen, wenn sie mal wieder aus einer INSM-Anzeige hervorgrinsen. Gleiches gilt für die Fotoaktion der INSM auf dem Sportpresseball 2007.

Damit ist der gesamte Sportpresseball 2007 zu einer Werbeaktion für die Menschen- und Gesellschaftsfeinde der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) verkommen. Vielleicht sollten sich auch Sportler und die Organisatoren solcher Veranstaltungen einmal vor Augen führen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt – und die INSM vor allem durch Lügen und Propaganda im Sinne ihrer Auftraggeber vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall glänzt.

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Zitat des Tages (II)

Ein Land ist eben mehr als nur Wirtschaften. Ein Betrieb zieht keine Kinder gross und unterrichtet sie auch nicht. Betriebe sehen in Rentnern, Pflegefällen und sozial Schwachen nur lästige Kostenfaktoren. Die Menschen, die arbeitsfähig sind, werden als Humankapital zum Spielball der Globalisierung degradiert. Den Wohlstand in Deutschland gab es in Deutschland nicht trotz, sondern wegen des Sozialstaats und der sozialen Marktwirtschaft. Wer dies reformieren (aka abschaffen) will, ist eigentlich ein Terrorist und Verfassungsfeind.

SPIEGEL-Forum „Reformen – ist Deutschland auf dem richtigen Weg?“

Kommentar:
Dieser Diskutant im SPIEGEL-Forum sieht die Sache ganz richtig: Nur die Teilhabe aller an Wohlstand und Wachstum war in Deutschland über Jahrzehnte ein Erfolgsmodell – die tatsächlich soziale Marktwirtschaft und nicht das pervertierte Modell, das den auf Zahlenkolonnen fixierten Menschenfeinden wie Hans Tietmeyer oder Michael Hüther vorschwebt. Weiterhin richtig ist, dass sich hinter dem harmlos klingenden und positiv besetzten Wort Reform in Deutschland vorrangig der Abbau des Sozialstaates und damit des deutschen Erfolgsmodells verbirgt. Dies belegt auch die INSM im Auftrag des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall aktuell mit ihren verlogenen und geradezu panischen Aufrufen und Anzeigenkampagnen für noch mehr Reformen dieser Art. Schließlich braucht man ja noch mehr Lohn- und Sozialdumping und Zwangsarbeit für noch höhere Gewinne und Renditen.

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INSM, Nein zum Reformrückschritt, Mietmäuler

Eine große Version zum Download und weitere Artikel im Laufe des Tages 😉

Solange gibt es mehr auf den NachDenkseiten, Hinweise des Tages (Ziffer 17)

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