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Archiv für die Kategorie ‘Reformpolitik’

Es ist manchmal schwer zu entscheiden, welche faschistische Organisation aus Köln schlimmer ist, Pro Köln oder die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Die einen hetzen gegen Ausländer und insbesondere Moslems, die anderen gegen alle soziale Schwachen und den im Grundgesetz fixierten Sozialstaat. Beide sind menschen- und verfassungsfeindlich, aber subtiler und somit gefährlicher dürfte die vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall finanzierte INSM sein. Schade, dass Kölns OB Fritz Schramma zwar erfolgreich gegen den dümmlichen Anti-Islamisierungskonkress von Pro Köln ins Feld zog, aber  auf Plakaten zum Tag des Ehrenamts zusammen mit dem Handballtrainer und INSM-Mietmaul Heiner Brand posierte.

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Aktuell ist sehr gut zu beobachten, was das Neue Soziale am neoliberalen Dogma ist, welches auch die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vertritt. Während seit der Agenda 2010 Erwerbslose verhungerten, Kinder immer ärmer sowie Arbeitnehmer, Rentner und Kranke beraubt wurden, schüttelt der Staat nun zugunsten der Finanzwirtschaft mal eben 500 Milliarden Euro aus dem Ärmel. Die größte Dummheit der Politik ist es aber, das Geld gleich oben bei den Banken reinzuwerfen anstatt den Betroffenen zu helfen oder mit Zahlungen an die Bürger die Binnenkonjunktur anzukurbeln. Und jede Zahlung an die Banken ist vor allem eines: Ein Geschenk an die Aktionäre und vor allem an die USA. Es wird Zeit, dass Deutschland nicht länger Besatzungszone der USA bleibt, sondern wieder ein eigenständiger Staat wird, der nicht wie eine Marionette an den Fäden von der anderen Seite des Atlantiks hängt.

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Sprayer haben ein Problem: Die Flächen zum Sprayen sind vielfach schon “dekoriert” und mehrfach übermalt. Da macht das Sprayen keinen Spass mehr. Deshalb hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) nun am Berliner Stadtschloss ein babyblaues Plakat aufgehängt, der sinngemäß einen Slogan á la Arbeit macht frei enthält:

INSM Plakat Einstieg in Arbeit Arbeitslosigkeit

Wie das INSM-Plakat eigentlich wahrheitsgetreu aussehen müßte

Es snd alle Sprayer dazu eingeladen, dieses Plakat durch passende Kommentare und Bildnisse zu verschönern, z.B.

  • INSM = NSDAP
  • INSM = Wirtschaftsfaschismus
  • Kein Fußbreit der Wiedereinführung der Sklaverei!
  • INSM + IZA = Zwangsarbeit
  • etc.

Wir wünschen allen Sprayern  viel Spass und bei Gelegenheit bitte ein Foto vom Endergebnis.

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Früher hatten wir Nieten in Nadelstreifen, aber der Neoliberalismus hat uns Verbrecher in Nadelstreifen beschert, welche ganze Bruttozialprodukte mancher Länder in einer Kombination aus Gier und Größenwahn im globalisierten Casino-Kapitalismus verzockten.

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Mein allertiefstes Mitgefühl hat die letzte Rose, die in das Grab von Merz geworfen wird.

Welche Verschwendung!

heise-Forum

Friedrich Merz (CDU) ist Gründungsmitglied des Fördervereins der INSM und zugleich der Abgeordnete mit den meisten sogenannten “Nebenjobs” in zahlreichen Unternehmen der Finanzwirtschaft, z.B. AXA, Deutsche Börse AG und Commerzbank. Also Korruption und Lobbyismus auf die scheinbar diskrete Tour – auf Kosten und zu Lasten der Steuerzahler.

Das gleich Mitgefühl müßte übrigens auch jeder Blume zuteil werden, die in den Gräbern von INSM-Köpfen wie Martin Kannegiesser, Hans Tietmeyer, Oswald Metzger und all den anderen volksfeindlichen, kapitalfaschistischen Dreckschweinen landen.

Kein Mitgefühl für die neoliberale Volksschädlinge!

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Die ganze Verlogenheit neoliberaler Lobbygrüppchen wie der Initative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) offenbart sich unter anderem darin, dass sie zur aktuellen Krise der Finanzmärkte beharrlich schweigen. Denn diese Krise zeigt, dass deren Credo von mehr Freiheit für das Kapital zu Lasten der Menschen mehr als der falsche Weg ist, nämlich ein menschenverachtender Irrweg mit faschistoider Fratze. Lieber holt man sich mittels einer pseudo-wissenschaftlichen Masturbationsvorlage vom IZA Bonn einen darauf runter, dass nun eine Million mehr Menschen zwar bis heute keine eigenständige Existenz haben, aber dafür zu Diensten der Wirtschaft versklavt wurden.

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Sehr geehrter Herr Steinmeier,

auf der Website der verlogenen Industrie-Lobby Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), welche vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall finanziert wird und sich gerne heuchlerisch als Bürgerinitiative darzustellen versucht, werden Sie in einem Kasten mit der Überschrift INSM-Köpfe präsentiert:

Frank-Walter Steinmeier, SPD, INSM

Die INSM ist – neben weiteren Think Tanks und Lobbygruppen von Kapital und Arbeitgebern – maßgeblich dafür verantwortlich, dass in den vergangenen Jahren der Sozialstaat und die Solidarität unter den Bürgerinnen und Bürgern Deutschlands zu Grabe getragen wurden, während dem Lohndumping Vorschub geleistet wurde. Sehr gut sieht man dies daran, dass solche Gruppierungen mitsamt ihrer wissenschaftlichen Mietmäuler (IW Köln, IZA, DIW etc.pp.) sofort aufheulen und den Untergang der deutschen Wirtschaft beschwören, wenn Erwerbslose, prekär Beschäftigte und andere Hilfesbedürftige mehr Unterstützung erhalten sollen, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten bewältigen zu können. Wenig bis nichts hört man von der INSM hingegen dann, wenn in Fällen wie der bankrotten Bank IKB in Windeseile 8-9 Milliarden Euro der Steuerzahler flüssig gemacht und verpulvert werden, um ebenso inkompetente wie asoziale Nieten in Nadelstreifen zu retten. Einige davon sind übrigens ebenfalls Mitglieder oder Unterstützer der INSM. Ein Schelm wer Böses dabei denkt?

Durch Ihre Präsentation als INSM-Kopf auf der Website der INSM entsteht der Eindruck, Sie seien ein Mitglied dieser asozial-parasitären Lügner-Lobby und würden deren marktradikalen Kurs zum Schaden der Menschen in Deutschland unterstützen. Tun Sie dies wirklich? Falls ja, dann wünsche ich der SPD das verdiente Dahinsiechen und Wahlergebnisse, die nicht nur die Umsetzung des Projekts 18 der FDP bedeuten würden, sondern gar das Scheitern der SPD an der 5 Prozent-Hürde bei allen zukünftigen Wahlen. Die Mitglieder der SPD-Basis könnten sicher problemlos bei der Linkspartei unterkommen, welche heute jenes Programm vertritt, was die SPD vor dem Antritt des Brioni-Kanzlers Gerhard Schröder vertreten hatte. Andernfalls sollten Sie dem Beispiel des grünen Politikers Reinhard Bütikofer folgen und es der INSM mittels rechtlicher Schritte verbieten, weiter mit Ihrem Konterfei zu werben. Bütikofer sagte in diesem Zusamenhang über die INSM:

„Wer so die Öffentlichkeit zu täuschen versucht, zeigt damit, dass man ihm nicht trauen kann.”

Nun, das hat Gerhard Schröder mit seiner arbeitnehmerfeindlichen Agendapolitik ja genauso getan. Ist dies vielleicht das verbindende Element zwischen SPD und INSM? Ihr korruptokratischer Parteigenosse Wolfgang Clement, welcher im Interesse seiner heutigen Geldgeber aus der Wirtschaft schon einmal öffentlich rät, nicht die SPD zu wählen, war ja zu Anfangszeiten bereits Mitglied bei der INSM, trat später jedoch wieder aus und ist aktuell mehrfach als Sprachrohr der INSM in Artikeln unter der Adresse http://www.insm.de zu finden.

Dem entgegen lief ein Antrag der SPD Mittelfranken, welcher die Unvereinbarkeit einer Mitgliedschaft in der SPD und der INSM forderte. Führwahr kann jemand, der für wahrhaft sozialdemokratische Politik eintreten will, nicht gleichzeitig als Mitglied der INSM die willige Hure von Arbeitgebern und Kapital sein. Vielleicht begreifen das Personen wie Wolfgang Clement oder Ex-Kanzler Gerhard Schröder, die Blaupause eines Genossen der Bosse, irgendwann auch noch. Aber Herr Clement hat ja offenbar – betrachtet man seine asoziale Politik und Agitation gegen die Schwachen und Hilfsbedürftigen zu seiner Amtszeit als “Superminister – nie wirklich von der INSM abgelassen. Die SPD wäre indes spätestens jetzt gut beraten, Wolfgang Clement umgehend aus der Partei zu entfernen, wenn sie weiteren Schaden abwenden will. Gleiches sollte Ihnen, werter Herr Steinmeier, ebenso widerfahren, sofern Sie wirklich die INSM und deren menschenverachtenden Kurs für unsere Gesellschaft unterstützen sollten oder es weiter gestatten, dass diese wirtschaftsfaschistische Schweinebande von Lügnern, Betrügern und Gierhälsen weiterhin mit Ihrem Konterfei wirbt.

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Das häßliche INSM-Mietmaul mit der dicken Brille und den gelben Zähnen, der Ex-Grüne Oswald Metzger, ist in der CDU erneut mit dem Versuch gescheitert, sich ein Direktmandat für den Bundestag unter den Nagel zu reissen. Metzger wollte so eine vom Steuerzahler finanzierte Basis für sein korruptes Treiben in verschiedenen menschenfeindlichen Lobbys erhalten, z.B. bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), beim Konvent für Deutschland und im Frankfurter Zukunftsrat. Wahrscheinlich wäre mit einem Bundestagsmandat sein Marktwert für die INSM und die anderen neoliberalen Verbrecher gestiegen. So muss dieses ekelhafte Mietmaul nun also wieder ein sinn- und wertloses Buch bei einem Bertelsmann-Verlag wie Randomhouse veröffentlichen, das zwar kein Schwein interessieren, aber von den Medien gepusht werden wird, weil es die übliche marktradikale Gülle enthalten dürfte.

Die Basis der Bodensee-CDU ist also unserem Wunsch nachgekommen, Oswald Metzger zu verhindern. Hoffen wir, dass jeder andere Kreisverband der CDU, wo es Oswald Metzger noch einmal versuchen könnte, diesem Beispiel folgt. So ein verlogenes, korruptes, wendehälsiges und menschenverachtendes Dreckschwein wie Oswald Metzger sollte nie wieder einen vom Steuerzahler finanzierten Posten bekleiden dürfen!

Wünschen wir also Oswald Metzger den totalen sozialen Abstieg und dass er selbst in eine Lage kommt wie jene sozial Schwachen, die er zuletzt diffamiert und beleidigt hat, als er noch bei den Grünen Mitglied war.

Prekarisierung für Oswald Metzger!

Mehr dazu:

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wobei ich mich frage…
… wenn das ganze geld verbrannt ist, bleibt dann noch was übrig um schmutzläden wie die INSM am laufen zu halten?

bironium bei Rebellen ohne Markt

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Das aktuell durch alle Praktikanten-Redaktionen des Landes getriebene Städteranking der INSM hat eine Aussagekraft, welche gegen Null tendiert. Man erfährt nichts über die Lebensbedingungen in den Städten, die Familien- oder Menschenfreundlichkeit. Das INSM-Städteranking ist nämlich nichts anderes als ein Nuttencheck für potentielle Investoren. Dort können Wirtschaftsleute nachschauen, wo es die gefügigsten Stadt-Nutten in Deutschland gibt (kriechen Unternehmen hinten rein) , welche es vielleicht sogar noch ohne Gummi machen (Korruption & Co. ) und dazu noch Geld drauflegen (Subventionen). Die reinste Papierverschwendung für den von der INSM gewohnten unseriösen Mist!

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Hier der Beleg:

Der ehemalige Bundesarbeitsminister, Norbert Blüm (CDU), hat die “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” zu einer Offenlegung ihrer Auftraggeber aufgefordert. Die Menschen müssten darüber aufgeklärt werden, wessen Gesicht und welche Interessen hinter der Initiative steckten, sagte Blüm.

Etikettenschwindel ist hier noch eine sehr vornehme Bezeichnung. Auf jeden Fall ist es Lobbyarbeit und die machen das sehr geschickt. Deshalb brauchen wir Aufklärung. Der Sumpf muss trockengelegt werden. Die Leute müssen wissen, wer dahinter steht”, so Norbert Blüm wörtlich.

Richtig so, Herr Blüm! Vielleicht sollten Sie Parteikollegen wie Friedrich Merz oder Oswald Metzger einmal darauf ansprechen, warum diese der INSM ihr Maul leihen. Es wäre schon ein Fortschritt, wenn alle Parteien beschließen würden, dass eine Tätigkeit bei der oder für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) nicht mit der Parteimitgleidschaft vereinbar ist.

Man sollte sich auch das gesamte Interview mit Norbert Blüm (MP3) einmal anhören.

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Kapitalismus ist nichts weiter als eine Sklaverei, in der die Sklaven irrtümlicherweise annehmen, dass sie frei wären. Aber so, wie in einer Diktatur nur der Diktator und sein nächster Umkreis wirklich frei ist, sind im Kapitalismus nur die Kapitalisten wirklich frei.

Schluss damit – Freiheit für alle!

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Barbara Eligmann kennen die meisten Deutschen wohl nur als die Boulevard-Schranze von RTL, welche mit der Sendung EXPLOSIV so etwas wie die Fernsehen gewordene BILD-Zeitung darstellte. Gleich nach der BILD war immer irgendein EXPLOSIV-Reporter als erster am Unfallort, um Interviews mit Verletzten und Leichenteilen zu führen. Dazu gab es manch Kurioses, manches Gestelltes und jede Menge anderen Trash, der eigentlich kein Schwein interessiert hätte, wenn Barabra Eligmann mit ihrer Schuljungen-Frisur nicht so dümmliche Anmoderationen gemacht hätte, die später noch Ziel vieler Comedy-Formate wurden.

Inzwischen ist es ruhig geworden um Barbara Eligmann, jedenfalls sieht man sie nicht mehr wirklich oft in den Medien. Nicht, dass dies ein Verlust wäre, aber wer einmal in den Medien war, der drängelt sich meist immer wieder mal erneut rein, weil er ohne Öffentlichkeit, Kamera und Rampenlicht nicht leben kann. Als Beispiel sei hier Hans Meiser zu nennen, der lange Zeit bei RTL erst die Nachrichten verlas, dann seine eigene Talk-Sendung hatte und zuletzt mit Sendungen wie Notruf noch sein Gnadenbrot von RTL erhalten hat.

Barbara Eligmann hatte wohl nicht so viel Glück. Denn die kam uns erst neulich wieder unter die Finger, als es um den Propaganda-Bootsausflug der INSM in Berlin gegen den Mindestlohn ging. Außerdem liest Barbara Eligmann heute die Einträge des INSM-Lexikons Wilex in Videos vor. Das ist inhaltlich ungefähr so wie zuvor bei EXPLOSIV: Boulevard, Trash und Lügen.

Es stellt sich einzig noch die Frage, warum sich Barbara Eligmann ausgerechnet für die INSM verdingt hat. Wollten Anrufer-Abzocksender wie 9live ihr möglicherweise nicht genug dafür zahlen, dass sie die Zuschauer fortwährend belügt und verarscht? Vielleicht sollten wir ein Jobgesuch für Barbara Eligmann schalten, z.B. so:

Abgehalfterte Boulevard-Moderateuse mit Referenzen (RTL / Bertelsmann) sucht neuen Wirkungskreis. Arbeitgeber egal, Inhalte egal. Hauptsache Öffentlichkeit und Geld. Bitte kein Telefonsex oder Porno.

Und nun ist sie bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) gelandet. Schade und vor allem so würdelos. Pferden gibt man das Gnadenbrot auf einem Tierhof oder zumindest den Gnadenschuss. Barbara Eligmann hat hingegen den Schuß wohl nicht gehört, mit dem sie bei ihrem alten Arbeitgeber zur Drehtür geführt wurde. Und nun irrt sie im Auftrag der INSM durch die Untiefen des PR-, Propaganda- und Politik-Geschäfts – schon fast bemitleidenswert.

Gute Besserung!

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Oswald Metzger (CDU / INSM / Bertelsmann / Konvent für Deutschland / Frankfurter Zukunftsrat / usw.) versucht ja aktuell bekanntlich verzweifelt, über die CDU wieder ein Mandat im Bundestag zu erheischen, damit sein inkompetenter Arsch samt korruptem Lobbyisten-Mietmaul wieder auf luxuriösem Niveau vom Steuerzahler ausgehalten werden muss. Hoffen wir, dass dieser miese Schmarotzer in der CDU scheitert.

Nun ist der Frust von Oswald Metzger über sein bisheriges Versagen offenbar so groß, dass er in einem Blog-Eintrag unter dem Titel Oskar Lafontaine: Der saarländische Volksbeglücker seinem offenkundigen Neid auf Oskar Lafontaine (Die Linke) freien Lauf läßt. Potentiell kritische Kommentare zu Metzger und seinem korrupten Treiben kommen natürlich nicht durch. Dafür darf sich Oswald Metzgers von der INSM gekaufte Fankurve – vermutlich aus dem Praktikanten-Kader der INSM abkommandiert – in den Kommentaren ordentlich einen von der neoliberalen Palme schütteln.

Oswald Metzger ist schon ein erbärmliches Versager und ein windiges Würstchen. Neidet er es einem glaubwürdigen Politiker wie Oskar Lafontaine doch tatsächlich, dass dieser ganz einfach über politische Inhalte und Glaubwürdigkeit sein Mandat bekommen hat und hält. Darüber, dass Lafontaine sich nicht wie Metzger als willige Maulhure für Lobbyisten verdingt hat und sich nicht vollkommen frei von Moral für jeden bückt, der mit ein paar Tausendern wedelt, verliert Oswald Metzger natürlich kein Wort. Kein Wunder, denn Anstand, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit sind für Oswald Metzger ja bekanntlich ebenso Fremdwörter wie Kompetenz oder eine Berufsausbildung. Da hilft auch das von den Medien schon ausgelutschte Eindreschen auf Oskar Lafontaine und Die Linke nicht mehr. Es gibt halt Leute, die es können, und es gibt Leute wie Oswald Metzger: ein ziviler Generalversager von der Wiege bis ins Grab. Das intellektuell prekarisierte INSM-Mietmaul ohne Berufs- und Studienabschluß gegen den Saar-Napoleon, da macht die mangelnde Fallhöhe von Oswald Metzger seinen Blog-Eintrag zur reinsten Realsatire :lol:

Ersticken Sie an Ihrem Neid, Herr Metzger! :twisted:

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Sehr geehrter Herr Metzelder,

Sie werden auf der INSM-Website Einstieg in Arbeit mit folgenden Worten zitiert:

Bildung und Ausbildung sind wichtige Faktoren für die Integration und für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Deswegen sind alle Kräfte aufgefordert, an diesem Prozess teilzunehmen: Politik, Wirtschaft, die Kirchen. Aber wir wissen auch, dass das nicht alleine von diesen Leuten gestemmt werden kann, sondern dass immer wieder auch private Initiativen daran teilnehmen müssen; ob es eine private Stiftung, wie meine Christoph-Metzelder-Stiftung, ist oder auch die Kampagne “Einstieg in Arbeit” der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Christoph Metzelder, Fußball-Nationalspieler

So richtig Ihre Worte über Bildung und Ausbildung auch sind, so falsch ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und deren PR-Projekt Einstieg in Arbeit als Plattform für Ihr Anliegen. Denn die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) will keine soziale Marktwirtschaft, sondern eine freie, entfesselte und von den angeblichen Hemmnissen des Sozialstaats befreite Marktwirtschaft. Für den Arbeitsmarkt bedeutet dies ein Szenario, das am ehesten mit einem Sklavenmarkt vergleichbar ist. Dies sehen Sie an den Punkten, welche die INSM als angebliche Hürden für den Einstieg in Arbeit definiert hat. Dass der schleichende Meuchelmord der INSM am Sozialstaat zugleich verfassungswidrig sein dürfte, versteht sich von selbst.

Mit dem Lügenmärchen angeblicher Bildungsdefizite will man erreichen, dass Schulen und Hochschulen die jungen Menschen schon viel mehr berufs- und wirtschaftsspezifisch ausbilden anstatt mit Bildung im humanistischen Sinne eine langfristig solide Basis dafür zu schaffen. Es geht der INSM und den Arbeitgeberverbänden daher lediglich um den eigenen Profit und nicht um langfristige Perspektiven für die Menschen.

Der dringend notwendige und von der INSM bekämpfte  gesetzliche Mindestlohn hält Löhne und Preise auch dann noch auf einem vertretbaren Niveau, wenn vorübergehende Flauten oder Nachfragetiefs sonst – wie heute auf Grund der stark geschwächten Position von Arbeitnehmern und Gewerkschaften – zu einem gnadenlosen Dumping auf Kosten der Arbeitnehmer führen würde. Auch viele Ausbeutermodelle der Zeitarbeit und andere  Leiharbeitsmodelle, welche vor allem die Geschäftsführer solcher Firmen fett füttern, wären dann endlich hinfällig.

Die angeblich zu hohen Lohnzusatzkosten wurden in den vergangenen Jahren massiv zu Lasten der Arbeitnehmer gesenkt. Ganz gleich, ob Zuzahlungen bei den Krankenversicherungen, die Pflege- oder Arbeitslosenversicherung, die Arbeitgeber wurden bereits im großen Stil entlastet, kriegen aber bis heute den Hals nicht voll, weil sie ihn eh nie voll kriegen. Die Arbeitnehmer hingegen tragen diverse Risiken und Lasten des (Berufs)Lebens schon heute alleine und müssen angesichts sinkender Einzahlungen ins Sozialsystem mit weiter sinkenden Leistungsniveaus rechnen. Gerade bei der Arbeitslosenversicherung ist dies von den Initiatoren der INSM, dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall,  ein hervorrangendes Ziel, um den ohnehin schon niedrigen Regelsatz des ALGII für massives Lohndumping nutzen zu können. Eine weitere Absenkung wird bei sinkenden Einnahmen der Bundesarbeitsagentur die Folge sein und die Menschenfeinde der INSM reiben sich darüber schon heute die Hände. Ganz zu schweigen davon, das Hartz IV und das ALG II schon heute eine riesige Subvention an die Arbeitgeber darstellen, weil damit menschenverachtend niedrige Armutslöhne verschiedener Branchen aufgestockt werden. Der Steuer- und Sozialabgabenzahler zahlt somit für die maßlose Gier der Arbeitgeber und Aktionäre – das ist es, was die INSM als Sozialstaat verstanden wissen will: immer mehr Subventionen fürArbeitsplätze un am besten noch mit dem Workfare-Konzept des IZA staatlich finanzierte Zwangsarbeiter für lau.

Die angeblich überzogenen Kündigungsschutz-Vorschriften dienen dazu, dem Leben der Menschen ein Minimum an Planbarkeit zu geben. Mit Praktika vor der Anstellung, Probezeiten und Zeitverträgen gibt es schon heute zahlreiche Instrumente, um Arbeitnehmer sehr risikoarm auf Herz und Nieren überprüfen zu können. Ein guter Unternehmenslenker ist durchaus in der Lage, seinen Personalbedarf auf 6-12 Monte im Voraus zu planen und daher durch die aktuellen Kündigungsschutz-Vorschriften kaum belastet. Die INSM will hingegen ein Szenario des Hire & Fire nach amerikanischem Vorbild durchsetzen, um die Löhne noch weiter drücken und noch mehr Leistung mit der Angst der Arbeitnehmer vor dem Verlust des Arbeitsplatzes noch besser herauspressen zu können.

Dies sind Ziele und Forderungen, für die die INSM und deren Mietmäuler – zahlreiche davon sind auf der Website Einstieg in Arbeit zu finden, werden aber nicht als solche vorgestellt – wirklich stehen. Bildung und Ausbildung spielen dabei nur insofern eine Rolle, dass die Arbeitgeber sich von den Ausbildungskosten befreien möchten. Am besten soll der Staat den ach so dummen und ungebildeten Jugendlichen die Ausbildung bezahlen, indem er den Arbeitgebern die Ausbildungsvergütung der Azubis subventioniert. Oder aber die jungen Menschen zahlen Ihre Ausbildung als Studium inklusive der Studiengebühren selbst, zugleich schreit man aber nach Fachkräften aus dem Ausland, damit die Ausbildungskosten der Absolventen sich nicht zusätzlich in den Gehältern der Jungakademiker niederschlagen können. Dies ist das perfide Wirken und Ziel der Arbeitgeberverbände, dem Gesamtmetall-Sprachrohr INSM und dem INSM-Projekt Einstieg in Arbeit.

Herr Metzelder, wollen Sie wirklich für diese ganz und gar nicht sozialen, gesellschaftsschädlichen Ziele und Forderungen der INSM mit Ihrem Namen, Ihrem Gesicht und dem Ruf der Christoph Metzelder Stiftung einstehen? Wollen Sie sich und Ihren Status als Prominenter wirklich von diesen Lügnern, Lobbyisten und Menschenfeinden ausschlachten lassen, von denen es bei der INSM nur so wimmelt?

Es wäre daher das Beste, wenn Sie Ihre Unterstützung für das verlogene Projekt Einstieg in Arbeit und die INSM generell beendeten und sich von ihr in einer Presseerklärung distanzierten. Erklären Sie, dass Sie belogen und geblendet wurden von einer Organisation, bei der Lügen, Blenden und Manipulieren das Tagesgeschäft darstellt. Untersagen Sie der INSM, weiter mit Ihnen zu werben und verstärken Sie lieber das Engagement für Ihre eigene Stiftung. Bei der Gelegenheit können Sie auch gleich mal nachfragen, warum der Arbeitgeberverband Gesamtmetall und in Person Martin Kannegießer es offenbar für wichtiger hielt, jährlich 10 Millionen Euro – zusammen 100 Millionen Euro über 10 Jahre -  in das Propaganda-Sprachrohr INSM zu stecken anstatt mit diesem Geld eine Ausbildungsinitiative für benachteilige oder behinderte Jugendliche zu starten. Sie werden schnell merken, dass das Neue Soziale der INSM eigentlich nichts weiter als eine sukzessive Streichung des Sozialen bedeutet.

Wir bedauern, dass Sie offenbar nicht die Gelegenheit hatten, sich vor Ihrem Engagement ausreichend über das wahre Wesen und die menschenfeindlichen Ziele der INSM zu informieren. Aber wie heißt es doch:

Beginne Fehler zu korrigieren, sobald Du merkst, dass Du einen gemacht hast.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen noch einen schönen Sonntag.

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