Hier bei Perspektive 2010.
Archiv für die Kategorie ‘INSM-Kampagnen’
Linktipp: Die INSM und ihre “Studien”
Veröffentlicht in Arbeitsmarktpolitik, Armut, Asoziale Marktwirtschaft, Berichte über die INSM, Gesellschaft, Gesundheit, Globalisierung, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), INSM, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), INSM-Kampagnen, INSM-Kritik, Kapitalismus, Korruption, Kritik, Lobbyismus, Manipulation, Mietmäuler, neoliberal, Neoliberalismus, Politik, Propaganda, Reformen, Reformpolitik, Sozialabbau, Sozialdarwinismus, Soziale Gerechtigkeit, Soziale Marktwirtschaft, Soziale Sicherung, Sozialraub, Sozialstaat, Sozialversicherungsbeiträge, Sprachrohre der INSM, Steuer- & Finanzpolitik, Subventionen, Think Tanks, Verteilungspolitik, Wirtschaft, Wirtschaftsfaschismus, tagged Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSM, Lügen, Studien am April 9, 2010 | 1 Kommentar »
Spruch des Tages
Veröffentlicht in Arbeitsmarkt, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSM, Kritik, Medien, Politik, Propaganda, Reformen, Asoziale Marktwirtschaft, neoliberal, Neoliberalismus, Think Tanks, Lobbyismus, Korruption, Wirtschaft, Manipulation, Medien-Manipulation, Zitate / Sprüche, Gesellschaft, INSM-Kritik, INSM-Kampagnen, Soziale Marktwirtschaft, Reformpolitik, Soziale Gerechtigkeit, Arbeitsmarktpolitik, Verteilungspolitik, Steuer- & Finanzpolitik, Wirtschaftsfaschismus, IW Köln, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), Sozialstaat, Sozialdarwinismus, Sozialabbau, Sozialraub, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), Kapitalismus, Gedanken, Institut der deutschen Wirtschaft, Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln), tagged Arbeit, Arbeit macht frei, Arbeitsmarkt, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), INSM, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), Sozial ist was Arbeit schafft, Workfare, Zwangsarbeit am Dezember 28, 2009 | 1 Kommentar »
Der INSM-Spruch Sozial ist, was Arbeit schafft ist auch nur ein mit Füllworten versehenes Arbeit macht frei.
Wenn die INSM-Zensoren bei Telepolis wüten
Veröffentlicht in Arbeitsmarkt, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSM, Kritik, Medien, Politik, Propaganda, Reformen, Asoziale Marktwirtschaft, neoliberal, Neoliberalismus, Soziale Sicherung, Think Tanks, Lobbyismus, Korruption, Wirtschaft, Manipulation, Medien-Manipulation, Zensur, Berichte über die INSM, Internet, Gesellschaft, PR, Sprachrohre der INSM, INSM-Kritik, INSM-Kampagnen, Soziale Marktwirtschaft, Reformpolitik, Soziale Gerechtigkeit, Arbeitsmarktpolitik, Verteilungspolitik, Wirtschaftsfaschismus, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), Sozialstaat, Sozialdarwinismus, Mietmäuler, Maulhuren, Armut, Sozialabbau, Sozialraub, Zuschriften, Kapitalismus, tagged Arbeit als Wert an sich, Arbeitsmarkt, Bankster, Die INSM und die Journalisten, Faschisten, heise, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), INSM, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), INSM-Blockwarte, INSM-Kritik, Kreditklemme, Lohndumping, Ludwig Erhard, Perspektive2010, Prof. Ulrich van Suntum, Realwirtschat, Soziale Marktwirtschaft, Soziale Ungleichheit macht glücklich, Telepolis, Verbrecher aus Politik und Wirtschaft, Verschwörungstheorien, Wie Ludwig Erhard im Januar 1945 zusammen mit dem später gehängten SS-Einsatzgruppenführer Otto Ohlendorf die Soziale Marktwirtschaft erfand, Wirtschaftsfaschismus, Wirtschaftsfaschisten, Wohlstand für alle?, Wohlstandsentwicklung, Workfare, Zwangsarbeit am Dezember 16, 2009 | 1 Kommentar »
Vorhin erreichte uns die Zuschrift eines Lesers von Telepolis, wo offenbar heute ein Artikel über die neuesten Lügenmärchen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) mit dem Titel “Soziale Ungleichheit macht glücklich” erschienen war:
Ich war so frei, in Kommentaren im Forum den Link zum Artikel Die INSM und die Journalisten auf dem Blog Perspektive2010 anzugeben und auch auf das INSM-Watchblog hinzuweisen. Die Kommentare wurden schneller gelöscht als man gucken konnte. Auch spitze Bemerkungen meinerseits, dass die INSM-Blockwarte wohl gerade mit umfassenden Zensurforderungen die Telefonleitungen des Administrators von heise online zum Glühen brächten, wurden in Windeseile gesperrt. Schließlich wurde dann selbst bei harmlosen Äußerungen oder lediglich zustimmenden Kommentaren zu Beiträgen anderer gesperrt und zuletzt mein Account für 24 Stunden deaktiviert.
Man kann nur erahnen, warum heise bei diesem Thema so dünnhäutig reagiert hat, obwohl sonst in den Foren dort manchmal Diskussionen zugelassen werden, die mehr als grenzwertig sind. Ich denke, die Redaktion hat mit Erscheinen des Artikels direkt Druck, z.B. juristische Drohungen, aus Köln von der INSM bekommen.
Aber wahrscheinlich sind das ja alles angeblich wieder Verschwörungstheorien und die INSM will ja nur unser Bestes…
![]()
Nun, juristische Drohungen gegen Redaktionen seitens der INSM sind keine Seltenheit. Auch uns ist bekannt, dass Redaktionen von der INSM wiederholt massiv unter Druck gesetzt wurden, Artikel weniger kritisch zu formulieren, komplett weichzuspülen oder gar vor der Veröffentlichung erst zur INSM zu senden, andernfalls werde man juristische Schritte einleiten, sich beim Chefredakteur oder Herausgeber persönlich beschweren und so weiter.
Besonders putzig ist es, dass die INSM in ihrer neuen Lügenstudie “Arbeit als Wert an sich” verstanden wissen will. Dumm nur, dass die Masse der Menschen nur deshalb arbeitet, weil sie dafür einen Lohn erhält, der das (Über-)Leben sichert und sie im Falle eines Lottogewinns oder einer großen Erbschaft lieber heute als morgen auf diesen “Wert an sich” verzichten würden. Wir vermuten, dass mit dieser INSM-Studie voller sinnfreier Schwachsinnigkeiten die nächste Runde im Lohndumping eingeläutet werden und die Zunahme von staatlich finanzierter Zwangsarbeit (Workfare) forciert werden soll.
In dem oben genannten Telepolis-Forum haben wir dann zufällig noch einen interessanten Artikel über den Lieblingsfetisch der INSM gefunden, über Ludwig Erhard und die Soziale Marktwirtschaft, welche die INSM ja sooooo toll findet:
Wohlstand für alle?
Wie Ludwig Erhard im Januar 1945 zusammen mit dem später gehängten SS-Einsatzgruppenführer Otto Ohlendorf die Soziale Marktwirtschaft erfand
(…)
Den Besitzern der Produktionsmittel darf nichts geschehen, ihnen dürfen keine Opfer auferlegt werden, die hat das Volk zu tragen. Erhard betonte, »daß ein Volk, gleich ob es Pyramiden errichtet, Kriege zu führen gezwungen ist oder Straßen und Kanäle baut, in diesem Ausmaß seine Verbrauchsgütererzeugung und damit seine materielle Bedarfsdeckung einschränken muß.« Das Volk allein, das verkündete Erhards Denkschrift, soll die Folgen des Krieges tragen. Seine Ansprüche, seine Ersparnisse sind verloren, der Besitz an Produktionsmitteln, insbesondere auch derer, die durch den Krieg ausgeweitet und wertvoller wurden – dieser Besitz bleibt erhalten.
(…)
Kurz, die Industrie war am allerunschuldigsten am Krieg, schuld war das Volk, und das Volk muß darum für den Krieg bezahlen.
Sehr interessant zu lesen, aber unter dem Strich auch nichts Neues, dass die Wirtschaftsfaschisten von heute kein Problem mit den Faschisten von gestern haben. Auch nicht neu ist es, dass es immer der kleine Mann, das gemeine Volk ist, das die Suppe auzulöffeln hat, die ihnen die großen Wahnsinnigen aus Politik und Wirtschaft immer wieder einbrocken. Aktuell erleben wir ja eine Wiederholung der Geschichte bei den Bankstern, die erst mit krimineller Zockerei die Karre komplett in den Dreck gefahren haben, dann von der Regierung Hunderte Milliarden Steuereuros in den Gierschlund geschoben bekamen und nun schon wieder freudig zocken und fette Boni ausschütten, während die Realwirtschaft am ausgestreckten Arm der Banken vertrocknet – was in den nächsten 1-2 Jahren noch massive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Wohlstandsentwicklung in Europa haben wird.
Damals wie heute stopfen sich die Verbrecher aus Politik und Wirtschaft gegenseitig die Taschen voll während das Volk in die Röhre guckt und Verzicht gepredigt bekommt. Als erstes sollten wir aber darauf verzichten, immer wieder die gleichen Verbrecher zu wählen. Im kommenden Jahr sind Landtagswahlen, u.a. in Nordrhein-Westfalen, und es gibt aktuell nur eine Partei, der man seine Stimme mit den wenigsten Bedenken geben könnte.
Das „wissenschaftliche“ INSM-Regionalranking – wissenschaftlich unbrauchbar und blanke Propaganda
Veröffentlicht in Asoziale Marktwirtschaft, Gesellschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), INSM, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), INSM-Kampagnen, INSM-Kritik, Institut der deutschen Wirtschaft, Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln), IW Consult, IW Köln, Kapitalismus, Korruption, Kritik, Lobbyismus, Manipulation, Medien, Medien-Manipulation, neoliberal, Neoliberalismus, PR, Propaganda, Reformen, Reformpolitik, Regionalranking, Sozialabbau, Sozialdarwinismus, Soziale Gerechtigkeit, Soziale Marktwirtschaft, Soziale Sicherung, Sozialraub, Sozialstaat, Sprachrohre der INSM, Studiengebühren, Think Tanks, Verteilungspolitik, Wettbewerb, Wirtschaft, Wirtschaftsfaschismus am April 19, 2009 | Kommentar schreiben »
So zumindest das Fazit auf den NachenkSeiten:
- Das INSM-Regionalranking mag eine Fleißarbeit sein, in der viele schon längst vorhandene Daten gesammelt wurden.
- Es ist ein typisches Standortranking, d.h. die Stärken und Schwächen und die Rangfolge der Regionen werden aus der Perspektive der Wirtschaft dargestellt. Zum Aufzeigen von wirtschaftspolitischen Handlungsalternativen zur Erhöhung der Attraktivität der schlechter platzierten Wirtschaftsstandorte ist das Ranking allerdings völlig untauglich.
- Die Auflistung in einer Rangfolge setzt ausschließlich auf das die öffentliche Aufmerksamkeit erweckende, weil im vorherrschenden gesellschaftlichen Leitbild derzeit positiv besetzten Wettbewerbsprinzip.
- Durch die Betroffenheit aller Regionen verschafft sich die INSM eine flächendeckende mediale Präsenz als ein Anbieter von „wissenschaftlichen“, in ihrer ideologischen Ausrichtung nicht unmittelbar erkennbaren Serviceleistungen für die gesamte Republik.
- Das Regionalranking ist also nichts anderes als eine geschickte Eigenwerbung für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Die Veröffentlichung soll deren Image als uneigennütziger und vertrauenswürdiger Think Tank fördern.
- Die INSM erhält und verschafft sich damit Zugang und Aufmerksamkeit bei den Meinungsmultiplikatoren, vor allem bei den Medien.
- Die öffentliche Präsenz eröffnet der INSM die Möglichkeit bei ihren weiteren Kampagnen der politischen Meinungsmache eine noch stärkere Medienpräsenz um die „wirtschafts- und sozialpolitischen Debatten substantiell kommunikativ beeinflussen“ zu können.
- Die bezahlte „wissenschaftliche“ Studie ist nicht mehr als eine Subvention für die „IW Consult GmbH“, einer Tochter des arbeitgebernahen „Instituts der deutschen Wirtschaft“ (IW) und gleichzeitig – durch die breite Berichterstattung – eine unbezahlte Werbekampagne für die INSM.
Mit so simplen Methoden wird in Deutschland Meinung gemacht.
Die INSM lügt und betrügt auch in der Krise weiter
Veröffentlicht in Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSM, Kritik, Medien, Politik, Propaganda, Reformen, Asoziale Marktwirtschaft, neoliberal, Neoliberalismus, Soziale Sicherung, Think Tanks, Lobbyismus, Korruption, Wirtschaft, Manipulation, Medien-Manipulation, Gesellschaft, Sprachrohre der INSM, Globalisierung, INSM-Kampagnen, Regionalranking, Soziale Marktwirtschaft, Reformpolitik, Soziale Gerechtigkeit, Verteilungspolitik, Steuer- & Finanzpolitik, Wirtschaftsfaschismus, IW Köln, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), Sozialstaat, Sozialdarwinismus, Mietmäuler, Maulhuren, Meinungsstricher, Armut, Sozialabbau, Sozialraub, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), Kapitalismus, IW Consult, Institut der deutschen Wirtschaft, Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln) am April 18, 2009 | Kommentar schreiben »
Nur vorab an all die Vollpfosten, die glauben, das INSM-Watchblog sei eingeschlafen oder tot: Nichts davon, aber man will ja nicht nur online tätig sein, sondern engagiert sich auch offline in verschiedenen Projekten und bei der Bekämpfung des neoliberalen Asozialstaates, der gerade raffgierigen Arschlöchern Hunderte Milliarden in ihre ebenso maroden wie überflüssigen Bankerklitschen steckt. Gleichzeitig gab es einige Veränderungen beim Redaktionsteam, die einiger Absprachen bedurften.
Für zwischendurch schon einmal der Hinweis auf einen interessanten Artikel über die verlogene Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und deren manipulierende Arbeitsweise, u.a. mit Bezug zum aktuellen – wie üblich nichtssagenden – Regionalranking der INSM bei den NachDenkseiten.
Dann gibt es bei n-tv.de einen Artikel, in dem die Wirtschaftsweise und Lobbyisten-Mietmäulin Beatrice Weder di Mauro zwar ein härteres Vorgehen gegen die Banken fordert, dieses aber ganz schnell vorrangig auf die Landesbanken reduziert wissen will:
Besonders gravierend sei das Problem bei den Landesbanken, die auch schon in der Vergangenheit oft nur mit Hilfe des Steuerzahlers überlebt hätten: “Sobald sie von der Last der toxischen Papiere befreit wären, würden sie weiter um ihr Überleben kämpfen. Wenn aber der Restbank immer noch ein Geschäftsmodell fehlt, ist die Prognose einfach: Sie wird neue Risiken eingehen auf Kosten des Steuerzahlers”, kritisierte Weder di Mauro.
Spricht da etwa jemand dafür, den Privatbanken mögliche Konkurrenten aus den Weg zu räumen, damit diese dann die profitablen Teile der Landesbanken auffressen können? Kein Wort von der Hypo Real Estate (HRE) oder Commerzbank – ganz schön armselige Lügen und Propaganda. Aber etwas anderes erwartet man von einer solchen Person schon gar nicht mehr. Vielmehr stellt sich die Frage, wie jemand einerseits als “Wirtschaftsweise” fungieren und zugleich mit miesen Lobbyistenvereinen wie der INSM oder dem Frankfurter Zukunftsrat kooperieren kann.
So viel bis hierhin, ab sofort geht es wieder regelmäßiger weiter, da wir natürlich auch angesichts des Wahlkampfs für die Bundestagswahlen 2009 alle Politiker vorstellen werden, die sich für die INSM und ähnlich asoziale Vereinigungen prostituieren.
Das INSM-ÖkonomenBlog – eine neue Link- und Propagandaschleuder der Wirtschaftsfaschisten
Veröffentlicht in Arbeitsmarkt, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSM, Kritik, Medien, Propaganda, Reformen, Asoziale Marktwirtschaft, neoliberal, Neoliberalismus, Soziale Sicherung, Think Tanks, Lobbyismus, Korruption, Wirtschaft, Manipulation, Medien-Manipulation, PR, Sprachrohre der INSM, Globalisierung, INSM-Kritik, INSM-Kampagnen, Soziale Marktwirtschaft, Reformpolitik, Soziale Gerechtigkeit, Arbeitsmarktpolitik, Verteilungspolitik, Steuer- & Finanzpolitik, Wirtschaftsfaschismus, IW Köln, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), Sozialstaat, IZA Bonn, Sozialdarwinismus, Institut zur Zukunft der Arbeit, Mietmäuler, Armut, Prekarisierung, Sozialabbau, Sozialraub, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), Kapitalismus, Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, Institut der deutschen Wirtschaft, Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln), tagged Hilmar Schneider, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), INSM, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), INSM-ÖkonomenBlog, IZA, IZA Bonn, Lügen, Menschenverachtung, Propaganda, Wirtschaft, Wirtschaftsfaschismus am November 7, 2008 | 3 Kommentare »
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat ein neues Blog, wo sie die widerwärtigen Ergüsse ihrer Ökonomen und Mietmäuler vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA Bonn) und anderen menschenverachtenden Genossen im Geiste veröffentlicht: das INSM-ÖkonomenBlog, welches sich im Untertitel als angebliche Stimme der ökonomischen Vernunft anpreist. Als wenn Wirtschaftsfaschismus etwas mit Vernunft zu tun hätte. Die Inhalte sind jedenfalls gewohnt menschenverachtend, wirtschafts- und arbeitgeberfreundlich und von bestenfalls zweifelhafter Wissenschaftlichkeit – typisch Propaganda eben. Unter anderem hat dort auch schon der IZA-Kopf Hilmar Schneider seine ersten Beiträge abgelaicht. Zur Erinnerung: Hilmar Schneider wollte Arbeitslose bzw. deren Arbeitsleistung meistbietend versteigern - Sklavenmarkt 2.0. Ich habe deshalb einmal den Header und Titel des Blogs den tatsächlichen Verhältnissen und der tatsächlichen Ideologie dort angepasst:
Es ist davon auszugehen, dass dieses Blog einerseits als ideologische Güllegrube des Neoliberalismus und Wirtschaftsfaschismus verwendet wird, darüber hinaus soll es wohl zur Suchmaschinenoptimierung benutzt werden, um das INSM-Watchblog in den Suchergebnissen zurückzudrängen. Daher der Aufruf an alle Leser und Blogger, das INSM-Watchblog und andere INSM-kritische Blogs und Sites (erneut) zu verlinken und auch offline darauf hinzuweisen, wenn Ihre Gesprächspartner die sozialdarwinistische INSM-Propaganda unreflektiert für bare Münze nehmen. Denn es gibt heute absolut keinerlei Notwendigkeit, Menschen – egal, ob mit oder ohne Arbeit – in Armut leben zu lassen, sozial auszugrenzen und als Sündenböcke zu stigmatisieren. Denken Sie bitte imer daran und lassen Sie sich vor allem von Wirtschaftsfaschisten der INSM oder des IZA und anderen neoliberalen Menschenfeinden nichts anderes einreden. Das sind eigentlich gemeingefährliche Geisteskranke, denen Kapital und irgendwelche Zahlenwerke wichtiger sind als die Menschen und deren Lebenszeit, welche die einzige wahrhaft wertvolle und knappe Ressource ist.
Hinweis an die Berliner Sprayerszene – INSM sponsert Sprayfläche
Veröffentlicht in Arbeitsmarkt, Arbeitsmarktpolitik, Armut, Asoziale Marktwirtschaft, Einstieg in Arbeit, Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, Gesellschaft, Globalisierung, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), INSM, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), INSM-Kampagnen, INSM-Kritik, Institut der deutschen Wirtschaft, Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln), Institut zur Zukunft der Arbeit, IW Köln, IZA Bonn, Kapitalismus, Korruption, Kritik, Leistung, Lobbyismus, Manipulation, Medien, Medien-Manipulation, Mietmäuler, neoliberal, Neoliberalismus, Politik, Prekarisierung, Propaganda, Reformen, Reformpolitik, Sozialdarwinismus, Soziale Gerechtigkeit, Soziale Marktwirtschaft, Soziale Sicherung, Sozialraub, Sozialstaat, Sozialversicherungsbeiträge, Steuer- & Finanzpolitik, Subventionen, Think Tanks, Verteilungspolitik, Wirtschaft, Wirtschaftsfaschismus, tagged Arbeitslosigkeit, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), INSM, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), IZA, IZA Bonn, Lügen, Lohndumping, Lohnverzicht, Propaganda, Wirtschaftsfaschismus am Oktober 18, 2008 | 1 Kommentar »
Sprayer haben ein Problem: Die Flächen zum Sprayen sind vielfach schon “dekoriert” und mehrfach übermalt. Da macht das Sprayen keinen Spass mehr. Deshalb hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) nun am Berliner Stadtschloss ein babyblaues Plakat aufgehängt, der sinngemäß einen Slogan á la Arbeit macht frei enthält:
Es snd alle Sprayer dazu eingeladen, dieses Plakat durch passende Kommentare und Bildnisse zu verschönern, z.B.
- INSM = NSDAP
- INSM = Wirtschaftsfaschismus
- Kein Fußbreit der Wiedereinführung der Sklaverei!
- INSM + IZA = Zwangsarbeit
- etc.
Wir wünschen allen Sprayern viel Spass und bei Gelegenheit bitte ein Foto vom Endergebnis.
Offener Brief an Frank-Walter Steinmeier (SPD)
Veröffentlicht in Arbeitsmarkt, Arbeitsmarktpolitik, Armut, Asoziale Marktwirtschaft, Gesellschaft, Globalisierung, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), INSM, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), INSM-Kampagnen, INSM-Kritik, Institut der deutschen Wirtschaft, Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln), Institut zur Zukunft der Arbeit, IW Consult, IW Köln, IZA Bonn, Kapitalismus, Korruption, Kritik, Lobbyismus, Manipulation, Maulhuren, Medien, Medien-Manipulation, Meinungsstricher, Mietmäuler, neoliberal, Neoliberalismus, Politik, Prekarisierung, Propaganda, Reformen, Reformpolitik, Sozialabbau, Sozialdarwinismus, Soziale Gerechtigkeit, Soziale Marktwirtschaft, Soziale Sicherung, Sozialraub, Sozialstaat, Sozialversicherungsbeiträge, Sprachrohre der INSM, Steuer- & Finanzpolitik, Think Tanks, Verteilungspolitik, Wirtschaft, Wirtschaftsfaschismus, tagged DIW, Frank-Walter Steinmeier, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), INSM, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), IW Köln, IZA, neoliberal, Wirtschaftsfaschismus, Wolfgang Clement am Oktober 3, 2008 | 3 Kommentare »
Sehr geehrter Herr Steinmeier,
auf der Website der verlogenen Industrie-Lobby Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), welche vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall finanziert wird und sich gerne heuchlerisch als Bürgerinitiative darzustellen versucht, werden Sie in einem Kasten mit der Überschrift INSM-Köpfe präsentiert:
Die INSM ist – neben weiteren Think Tanks und Lobbygruppen von Kapital und Arbeitgebern – maßgeblich dafür verantwortlich, dass in den vergangenen Jahren der Sozialstaat und die Solidarität unter den Bürgerinnen und Bürgern Deutschlands zu Grabe getragen wurden, während dem Lohndumping Vorschub geleistet wurde. Sehr gut sieht man dies daran, dass solche Gruppierungen mitsamt ihrer wissenschaftlichen Mietmäuler (IW Köln, IZA, DIW etc.pp.) sofort aufheulen und den Untergang der deutschen Wirtschaft beschwören, wenn Erwerbslose, prekär Beschäftigte und andere Hilfesbedürftige mehr Unterstützung erhalten sollen, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten bewältigen zu können. Wenig bis nichts hört man von der INSM hingegen dann, wenn in Fällen wie der bankrotten Bank IKB in Windeseile 8-9 Milliarden Euro der Steuerzahler flüssig gemacht und verpulvert werden, um ebenso inkompetente wie asoziale Nieten in Nadelstreifen zu retten. Einige davon sind übrigens ebenfalls Mitglieder oder Unterstützer der INSM. Ein Schelm wer Böses dabei denkt?
Durch Ihre Präsentation als INSM-Kopf auf der Website der INSM entsteht der Eindruck, Sie seien ein Mitglied dieser asozial-parasitären Lügner-Lobby und würden deren marktradikalen Kurs zum Schaden der Menschen in Deutschland unterstützen. Tun Sie dies wirklich? Falls ja, dann wünsche ich der SPD das verdiente Dahinsiechen und Wahlergebnisse, die nicht nur die Umsetzung des Projekts 18 der FDP bedeuten würden, sondern gar das Scheitern der SPD an der 5 Prozent-Hürde bei allen zukünftigen Wahlen. Die Mitglieder der SPD-Basis könnten sicher problemlos bei der Linkspartei unterkommen, welche heute jenes Programm vertritt, was die SPD vor dem Antritt des Brioni-Kanzlers Gerhard Schröder vertreten hatte. Andernfalls sollten Sie dem Beispiel des grünen Politikers Reinhard Bütikofer folgen und es der INSM mittels rechtlicher Schritte verbieten, weiter mit Ihrem Konterfei zu werben. Bütikofer sagte in diesem Zusamenhang über die INSM:
„Wer so die Öffentlichkeit zu täuschen versucht, zeigt damit, dass man ihm nicht trauen kann.”
Nun, das hat Gerhard Schröder mit seiner arbeitnehmerfeindlichen Agendapolitik ja genauso getan. Ist dies vielleicht das verbindende Element zwischen SPD und INSM? Ihr korruptokratischer Parteigenosse Wolfgang Clement, welcher im Interesse seiner heutigen Geldgeber aus der Wirtschaft schon einmal öffentlich rät, nicht die SPD zu wählen, war ja zu Anfangszeiten bereits Mitglied bei der INSM, trat später jedoch wieder aus und ist aktuell mehrfach als Sprachrohr der INSM in Artikeln unter der Adresse http://www.insm.de zu finden.
Dem entgegen lief ein Antrag der SPD Mittelfranken, welcher die Unvereinbarkeit einer Mitgliedschaft in der SPD und der INSM forderte. Führwahr kann jemand, der für wahrhaft sozialdemokratische Politik eintreten will, nicht gleichzeitig als Mitglied der INSM die willige Hure von Arbeitgebern und Kapital sein. Vielleicht begreifen das Personen wie Wolfgang Clement oder Ex-Kanzler Gerhard Schröder, die Blaupause eines Genossen der Bosse, irgendwann auch noch. Aber Herr Clement hat ja offenbar – betrachtet man seine asoziale Politik und Agitation gegen die Schwachen und Hilfsbedürftigen zu seiner Amtszeit als “Superminister – nie wirklich von der INSM abgelassen. Die SPD wäre indes spätestens jetzt gut beraten, Wolfgang Clement umgehend aus der Partei zu entfernen, wenn sie weiteren Schaden abwenden will. Gleiches sollte Ihnen, werter Herr Steinmeier, ebenso widerfahren, sofern Sie wirklich die INSM und deren menschenverachtenden Kurs für unsere Gesellschaft unterstützen sollten oder es weiter gestatten, dass diese wirtschaftsfaschistische Schweinebande von Lügnern, Betrügern und Gierhälsen weiterhin mit Ihrem Konterfei wirbt.
Spruch des Tages
Veröffentlicht in Arbeitsmarkt, Arbeitsmarktpolitik, Asoziale Marktwirtschaft, Gesellschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), INSM, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), INSM-Kampagnen, Institut der deutschen Wirtschaft, Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln), IW Köln, Kapitalismus, Korruption, Kritik, Lobbyismus, Manipulation, Medien, Medien-Manipulation, neoliberal, Neoliberalismus, Politik, PR, Propaganda, Reformen, Reformpolitik, Sozialabbau, Sozialdarwinismus, Soziale Gerechtigkeit, Soziale Marktwirtschaft, Soziale Sicherung, Sozialraub, Sozialstaat, Sozialversicherungsbeiträge, Städteranking, Steuer- & Finanzpolitik, Think Tanks, Verteilungspolitik, Wirtschaft, Wirtschaftsfaschismus, tagged INSM, INSM-Städteranking, Städteranking der INSM am September 16, 2008 | Kommentar schreiben »
Das aktuell durch alle Praktikanten-Redaktionen des Landes getriebene Städteranking der INSM hat eine Aussagekraft, welche gegen Null tendiert. Man erfährt nichts über die Lebensbedingungen in den Städten, die Familien- oder Menschenfreundlichkeit. Das INSM-Städteranking ist nämlich nichts anderes als ein Nuttencheck für potentielle Investoren. Dort können Wirtschaftsleute nachschauen, wo es die gefügigsten Stadt-Nutten in Deutschland gibt (kriechen Unternehmen hinten rein) , welche es vielleicht sogar noch ohne Gummi machen (Korruption & Co. ) und dazu noch Geld drauflegen (Subventionen). Die reinste Papierverschwendung für den von der INSM gewohnten unseriösen Mist!
Norbert Blüm findet das INSM-Watchblog gut!
Veröffentlicht in Arbeitsmarkt, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSM, Kritik, Medien, Politik, Propaganda, Reformen, Asoziale Marktwirtschaft, neoliberal, Neoliberalismus, Soziale Sicherung, Think Tanks, Lobbyismus, Korruption, Wirtschaft, Manipulation, Medien-Manipulation, Altersvorsorge, Gesellschaft, PR, Globalisierung, INSM-Kritik, INSM-Kampagnen, Soziale Marktwirtschaft, Reformpolitik, Soziale Gerechtigkeit, Arbeitsmarktpolitik, Verteilungspolitik, Sozialversicherungsbeiträge, Steuer- & Finanzpolitik, Wirtschaftsfaschismus, IW Köln, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), Sozialstaat, Privatisierung, Sozialdarwinismus, Mietmäuler, Armut, Sozialabbau, Sozialraub, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), Kapitalismus, Institut der deutschen Wirtschaft, Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln), tagged Der Sumpf muss trockengelegt werden, Etikettenschwindel, Friedrich Merz, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), INSM, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), Lobbyarbeit, Norbert Blüm, Oswald Metzger am September 16, 2008 | 2 Kommentare »
Hier der Beleg:
Der ehemalige Bundesarbeitsminister, Norbert Blüm (CDU), hat die “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” zu einer Offenlegung ihrer Auftraggeber aufgefordert. Die Menschen müssten darüber aufgeklärt werden, wessen Gesicht und welche Interessen hinter der Initiative steckten, sagte Blüm.
“Etikettenschwindel ist hier noch eine sehr vornehme Bezeichnung. Auf jeden Fall ist es Lobbyarbeit und die machen das sehr geschickt. Deshalb brauchen wir Aufklärung. Der Sumpf muss trockengelegt werden. Die Leute müssen wissen, wer dahinter steht”, so Norbert Blüm wörtlich.
Richtig so, Herr Blüm! Vielleicht sollten Sie Parteikollegen wie Friedrich Merz oder Oswald Metzger einmal darauf ansprechen, warum diese der INSM ihr Maul leihen. Es wäre schon ein Fortschritt, wenn alle Parteien beschließen würden, dass eine Tätigkeit bei der oder für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) nicht mit der Parteimitgleidschaft vereinbar ist.
Man sollte sich auch das gesamte Interview mit Norbert Blüm (MP3) einmal anhören.
Mogelpackung “Neue” Soziale Marktwirtschaft
Veröffentlicht in Arbeitsmarkt, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSM, Kritik, Politik, Propaganda, Reformen, Asoziale Marktwirtschaft, neoliberal, Neoliberalismus, Soziale Sicherung, Think Tanks, Lobbyismus, Korruption, Wettbewerb, Wirtschaft, Manipulation, Gesellschaft, PR, Sprachrohre der INSM, Globalisierung, INSM-Kritik, INSM-Kampagnen, Soziale Marktwirtschaft, Reformpolitik, Soziale Gerechtigkeit, Arbeitsmarktpolitik, Verteilungspolitik, Sozialversicherungsbeiträge, Steuer- & Finanzpolitik, Wirtschaftsfaschismus, IW Köln, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), Sozialstaat, IZA Bonn, Sozialdarwinismus, Institut zur Zukunft der Arbeit, Mietmäuler, Armut, Sozialabbau, Sozialraub, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), Kapitalismus, tagged INSM, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Arbeitgeber, Propaganda, Neoliberalismus, PR, Ludwig Erhard, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), Dieter Rath, Arbeitgeberverbände, Martin Kannegiesser, Soziale Marktwirtschaft, Menschenverachtung, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), Max A. Höfer, Soziale Marktwirtschaft ist toll, SoMaWi-ist-toll.de, Neue Soziale Marktwirtschaft, Mordwirtschaft, Arbeitsprostitution am Juni 27, 2008 | 1 Kommentar »
Permanent vergewaltigt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) Ludwig Erhard zur Rechtfertigung ihrer marktradikalen und menschenverachtenden Forderungen an die Politik. Da wirkt es manchmal Wunder sich vor Augen zu führen, was Ludwig Erhard denn tatsächlich mit dem Begriff der Sozialen Marktwirtschaft meinte:
So wollt ich jeden Zweifel beseitigt wissen, dass ich die Verwirklichung einer Wirtschaftsverfassung anstrebe, die immer weitere und breitere Schichten unseres Volkes zu Wohlstand zu führen vermag. Am Ausgangspunkt stand da der Wunsch, über eine breitgeschichtete Massenkaufkraft die alte konservative soziale Struktur endgültig zu überwinden.
Diese überkommene Hierarchie war auf der einen Seite durch eine dünne Oberschicht, welche sich jeden Konsum leisten konnte, wie andererseits durch eine quantitativ sehr breite Unterschicht mit unzureichender Kaufkraft gekennzeichnet. Die Neugestaltung unserer Wirtschaftsordnung musste also die Voraussetzung dafür schaffen, dass dieser einer fortschrittlichen Entwicklung entgegenstehende Zustand und damit zugleich auch endlich das Ressentiment zwischen „arm“ und „reich“ überwunden werden konnten. Ich habe keinerlei Anlaß, weder die materielle noch die sittliche Grundlage meiner Bemühungen mittlerweile zu verleugnen. Sie bestimmt heute wie damals mein Denken und Handeln.
Vergleichen sie diese Aussage einmal mit der Propaganda und dem Wirken der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)! Da gibt es exakt Null Schnittmenge, denn die INSM will keine soziale, sondern eine ausschließlich freie, entfesselte Marktwirtschaft ohne soziale Komponenten jenseits der Zwangsarbeit fürs karge Sozialgeld (Workfare). Ludwig Erhard wollte kein Lohndumping auf breiter Front durch Zeitarbeit und andere prekäre Arbeitsverhätnisse. Ludwig Erhard wollte keine Lohnspreizung in dem bedenklichen Ausmaß, wie es heute Fakt ist. Ludwig Erhard wollte nicht, dass der Staat mit Kombilöhnen und Zwangsarbeit (Workfare) den Arbeitgebern noch mehr Zucker in die fetten Hintern bläst. Ludwig Erhard wollte nicht, dass der Kapitalmarkt jeglichen Mehrwert absaugt und alles wirtschaftliche Wirken bestimmt, während die Arbeitnehmer um ihren Anteil an der Wertschöpfung betrogen werden und Reallohnverluste hinnehmen müssen. All das also, was die INSM und deren Mittäter bisher forciert haben und fortwährend bewerben, wollte Ludwig Erhard ausdrücklich nicht! Ich bin mir sicher, Ludwig Erhard würde Martin Kannegiesser, Max A. Höfer und Dieter Rath mit den Eiern an die Wand nageln, wenn er wüßte, wofür sein Name in den Schmutz gezogen wird von ein paar widerlichen Vampiren der Mordwirtschaft.
Da hilft es auch nichts, wenn die INSM aktuell auf einer neuen Website, welche u.a. mal wieder als Link- und Ideologie-Schleuder dient, eine Möchtegern-Community für Projekte anbietet und lächerliche 5.000 Euro “Startfinanzierung” ausschreibt. Das Ganze wird mit dem Slogan Soziale Marktwirtschaft ist toll! beworben und unter der URL SoMaWi-ist-toll.de ins World Wide Web erbrochen. Andererseits zeigt dieses Beispiel sehr schön, was die INSM unter neuer sozialer Marktwirtschaft versteht: Statt öffentlicher Förderung guter und wichtiger Projekte ein paar Almosen für ein Projekt von einem Arbeitgeberverband der damit vorrangig PR für seine menschenverachtende Agenda betreiben will. Statt einer sozialen Absicherung der allzeitige Druck sich zum Überleben der Arbeitsprostitution hingeben zu müssen. Das ist nicht sozial, sondern durch und durch asozial und menschenverachtend.
Aber wir wissen ja: Asozial ist, wer Armut schafft!
Kampf jetzt!


