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Archiv für die Kategorie ‘Blogosphäre’

Wie das Universal- und INSM-Mietmaul Oswald Metzger (Ex-SPD, Ex-Grüne, INSM, CDU) vor kurzem in seinem Blog bei FOCUS ankündigte, wird er die Netzöffentlichkeit zukünftig nicht mehr mit den von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), dem Konvent für Deutschland und dem Frankfurter Zukunftsrat angelieferten Propagandatexten verunreinigen:

metzger_blog_aus

Wir begrüßen diesen Schritt, denn dieser schwäbische Nichtsleister und Nichtskönner, der kritische Fragen von Journalisten über seine Lobbyistentätigkeit mit der Gegenfrage beantwortet, ob diese von attac bezahlt seien, sollte besser erst einmal einen Berufs- oder Studienabschluss nachmachen. Wahrscheinlich wird Oswald Metzger aber seine Arbeiten an einem weiteren sinnlosen und überflüssigen Buch voller neoliberaler Propaganda fortsetzen, das er dann erneut bei einem Verlag aus dem ebenfalls neoliberal gepolten Bertelsmann-Konzern veröffentlichen läßt wie schon sein anderes gedrucktes Geseier zuvor.

Vielleicht hat Metzger aber auch gemerkt, dass in den vergangenen Monaten – u.a. vor dem Hintergrund der globalen Finanzkrise und der damit verbundenen Krise des ach so tollen Marktes mit seinen unsichtbaren Händen – niemand mehr Bedarf an dem geistigen Brechdurchfall dieses schwäbischen Dummschwätzers aus dem neoliberalen und marktradikalen Lager hat. Oswald Metzger hat für Deutschland, die deutsche Politik und das deutsche Volk nun einmal absolut keinen Nutzen. Er ist ein in jeglicher Hinsicht Überflüssiger, ein Schmarotzer ohne Rückgrat, der ohne sein devotes Nachbeten neoliberaler Phrasen von Lobbyisten und Industrie schon längst bei Hartz IV aufgeschlagen wäre. Deshalb hat er lieber sein Maul und seine Seele an Lobbyisten verkauft.

Wünschen wir Oswald Metzger also einen wunderschönen Sturz in die politische und mediale Bedeutungslosigkeit, vor allem keinen Erfolg in der CDU und noch weniger Erfolg mit seinem neuen Buch wie auch schon der gedruckte Dummschwatz Mehr Kapitalismus wagen seines Partei- und Lobby-Kollegen Friedrich Merz (CDU) in den Regalen der Buchhändler verstaubt.

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Kürzlich erhielten wir folgende Mail:

Name: Jan Fastenrath
Email: jan@interfas.de
Website:

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte entfernen Sie diesen Artikel (http://insmwatchblog.wordpress.com/2007/10/04/liebe-spammer-von-interfas-ltd-co-kg-easyhpde/) sowie Ihren Kommentar (http://blogbar.de/archiv/2007/10/01/das-deutsche-kommentarspamproblem/) aus Ihrem Blog, da dieser rufschädigend für unser Unternehmen ist.
Ich möchte Ihnen hiermit die Möglichkeit geben die Sache unbürokratisch beizulegen um eine rechtliche Auseinandersetzung zu vermeiden.
In Erwartung positiver Antwort bis zum 28.5.08 verbleibe ich,

mit freundlichen Grüßen
Jan Fastenrath

Lieber Jan Fastenrath,

wir haben Sie sicher nicht gezwungen, unser Blog mit Ihrer Scheiss-Werbung vollzuspammen. Also heulen Sie uns nicht die Ohren voll, sondern hinterfragen Sie lieber einmal Ihre rechtswidrigen “Werbemaßnahmen” – Spam ist kein Kavaliersdelikt. Sie können uns jedoch gerne beweisen, dass die IP-Adresse 87.237.123.147 und der Hostname web1.interfas.netbuild.net aus dem Spam-Kommentar nicht zu Ihrer Firma gehören und nie zu Ihrer Firma gehört haben. Wir können aber auch gerne vorab bei der Netbuild GmbH in Merzig nachfragen, ob Ihre Firma dort Kunde ist oder zu diesem Zeitpunkt dort Kunde war. Ansonsten beschreibt der Artikel lediglich rein sachlich Ihr übles Verhalten als Spammer und wird daher nicht entfernt werden. Rufschädigend für Ihr Unternehmen war nämlich bestenfalls Ihr dummes Herumspammen und da sollten Sie sich einfach einmal an die eigene Nase fassen.

Vielleicht suchen Sie aber auch nur nach Sündenböcken für die mögliche Erfolgslosigkeit von easyhp.de, welche inzwischen eine Limited auf Zypern im Impressum führt. Aber auch da sollten Sie sich lieber an die eigene Nase fassen, falls dies der Fall sein sollte.

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Eine kurze Ansage an die Kommentar- und Trackback-Spammer von SEO-Schleudern wie ein-uwe.de und heute-frisch.de:

Verpisst Euch und behaltet Euren Spam!

Und beachtet zukünftig die Geschäftsbedingungen für kommerzielle Kommentare:

Kommentarspammer und andere SEO-Idioten, die hier ihren Kommentar- und Trackback-Müll abladen wollen, stimmen mit der Abgabe ihres Kommentars einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 3.500 Euro je angefangenem Monat zu. Wir werden diese Gebühr im Zweifelsfall mittels Russisch Inkasso eintreiben.

Ich hoffe, wir haben uns verstanden! :evil:

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Interessanterweise ist das INSM-Watchblog seit einigen Tagen in der Blogsuche von Technorati nicht mehr zu finden, obwohl die Einträge noch gelistet sind und das Blog dort mit einer Authority von 88 angezeigt wird.

Bleibt die Frage:
Ist Technorati einfach technisch Müll oder hat die INSM vielleicht den einen oder anderen Euro rübergeschoben, damit unser Blog dort nicht mehr auftaucht? Denn da die höchste Authority der INSM-Blogs bei lächerlichen 21 liegt, wird in der Blogliste das INSM-Watchblog sonst immer an erster Stelle angezeigt.

Schöne Grüße an Technorati! :evil:

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Prof. Michael Hüther,  Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) und zugleich Mitglied des Kuratoriums der Intitiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), bloggt bekanntlich beim Handelsblatt, ohne dass dort auf seine Mietmaul-Tätigkeit für die INSM hingewiesen wird. Offenbar hat Michael Hüther das Blog inzwischen eingestellt, seitdem er dort zuvor – möglicherweise auch auf Grund der in unserem Blog veröffentlichten Informationen über seine Person, die INSM und seine Rolle bei der Forcierung arbeitgeberfreundlicher Reformen – immer wieder mehr Widerspruch als Zustimmung geerntet hat. Vielleicht hat Michael Hüther aber auch selbst begriffen, was für einen neoliberalen, vollkommen realitätsfernen Unsinn er in seinem Blog veröffentlicht hat und schämt sich nun. Allerdings denken wir, dass Scham unter Neoliberalen, vor allem bei den korrupten Mietmäulern der Arbeitgeber, ein unbekanntes Gefühl ist. Vielleicht hat Michael Hüther es auch einfach nur mit der Angst zu tun bekommen, seitdem er merken mußte, dass die Menschen in diesem Land nicht so leicht zu manipulieren sind und wahrscheinlich lieber ihn an einem Laternenmast aufknüpfen als sich für die asozialen Reformen aus dem Arbeitgeberlager (Hartz-Gesetze, Agenda 2010 etc.)  zu begeistern, die schon Millionen Menschen, insbesondere die Kinder Erwerbsloser und Alleinerziehender, in Not und Armut getrieben haben.

Jedenfalls begrüssen wir es, dass Michael Hüther nicht mehr den Propaganda-Müll seiner Auftraggeber in die Blogosphäre bläst, das macht die Luft hier doch gleich ein wenig angenehmer. Hoffen wir, dass es dabei bleibt. Dann können sich Hüthers Jubelperser wieder gegenseitig an den FDP- und JuLi-Stammtischen in den Hinterzimmern von irgendwelchen Kneipen und Restaurants ihre dümmlichen Parolen zurufen, ohne die Öffentlichkeit damit zu belästigen :mrgreen:

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Anfang Januar dieses Jahres hatten wir bereits darüber berichtet, dass wir diverse Mails erhalten hatten, bei denen als Absender verschiedene Kombinationen von Vor- und Nachnamen benutzt worden waren, welche man für die möglichen Urheber des INSM-Watchblogs hielt. Der Inhalt der Mail war immer der, dass man uns dazu nötigen wollte, die Namen von Mitarbeitern, Kuratoriumsmitgliedern, Botschaftern und Sympathisanten der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) abzukürzen oder zu anonymisieren und andeutete, dass wir nur dann ebenfalls anonym bleiben könnten. Dumm nur, dass die Absender bei ihrem lustigen Namensquiz keinen Erfolg hatten und unsere Recherchen, die wir in den vergangenen Wochen durchgeführt haben, ergaben, dass zu einigen dieser Namenskombinationen noch nicht einmal Telefonbucheinträge existieren.

In einem Fall konnten wir jedoch für Aufklärung sorgen. Dieser ging darauf zurück, dass irgendwelche Witzbolde im Blog von Udo Ehrich gezielt einen Kommentar hinterlassen hatten, der den Verdacht auf eine unbeteiligte Person lenken sollte, die uns bis dahin noch nicht bekannt war. Unsere Anfrage ergab, dass diese Person in der jüngeren Vergangenheit wegen geäußerter Kritik über neoliberale und neokonservative Blogs wiederholt Opfer von Verleumdungen, Stalking- und Cyberstalking-Attacken geworden war, welche vom neoliberalen und neokonservativen Lager ausgegangen sein sollen. Darunter auch das hier bereits als nicht besonders faktentreu vorstellig gewordene Antibürokratieteam, welches offenbar peinlicherweise lange Zeit mit dem rassistischen Hetzblog Politically Incorrect (PI)  sympathisiert hat.

Liebe INSM-Sympathisanten, FDP- und JuLi-Trottel, Ihr seid offensichtlich noch abscheulicher, widerwärtiger und geistesgestörter als wir es uns je vorzustellen gewagt hätten. Wir lassen uns aber nicht in irgendwelche politischen Grabenkämpfe reinziehen, die solche verkorksten Menschenderivate wie Ihr vom Zaun brecht. Und solltet Ihr noch einmal versuchen, uns in solche Auseinandersetzungen reinzuziehen oder anderweitig für Eure Zwecke zu missbrauchen, werden wir Euch einen Denkzettel verpassen müssen, den Ihr so schnell nicht vergesst. Wir haben inzwischen einige sehr interessante Daten erhalten, mit denen wir Euch ordentlich die Hosen vollmachen können, wenn wir wollen.

Wollt Ihr das? :twisted:

Zur Abwechslung könntet Ihr einmal versuchen, Euch nicht andauernd wie hirnlose Vollidioten zu verhalten, wie wär’s?

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Es gibt Anzeichen dafür, dass die neoliberale Ganovenbande Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) einen weiteren Zensurversuch gegen das INSM-Watchblog unternehmen will. Wir wissen allerdings noch nicht genau, ob sich dieser Versuch gegen das INSM-Watchblog 2.0, zu dem noch einige Arbeiten laufen, oder gegen dieses Blog bei WordPress.com richten wird.

Offenbar will man es darauf ankommen lassen, dass aus einem Watchblog dann 10 oder 20 Blogs bei verschiedenen Hostern und Blog-Providern werden. So viele Praktikanten kann die Propaganda-Staffel der Wirtschaftsfaschisten vom Kölner Rheinufer gar nicht zum Befüllen ihrer Spamblogs anstellen, die dann nötig wären, um überhaupt noch einen Treffer bei Google zu landen. Da die Finanzierung der INSM durch den Arbeitgeberverband Gesamtmetall nur noch bis 2009 läuft, könnte es sich aber auch um einen geplanten Freitod der INSM handeln :mrgreen:

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Frage 1:
Warum sind die letzten aus dem INSM-Watchblog indizierten Beiträge 5 Tage alt, während der Müll, den die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) im Spam-Tempo unter insm-tagebuch.de, insm.de, insm.com und ihren anderen Propaganda-Sites ins Netz kippt, tagesaktuell?

Frage 2:
Was kostet sowas bei Technorati?

Frage 3:
Wer ist käuflicher: Eine Prostituierte oder Technorati?

Update:
Inzwischen sind zwar die Beiträge der letzten Tage  bei Technorati vorhanden, dafür wurde  die Authority offenbar willkürlich von zuletzt über 130 auf 128 und nun 113 reduziert. Technorati-Leute, wenn Ihr korrupt seid, steht doch einfach dazu :twisted:

PS: Da wir inzwischen bei der Suche nach dem Kürzel INSM in Google auf Platz 4 erscheinen, ist uns Technorati eigentlich egal, aber Fragen sollte ja erlaubt sein ;)

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Das ist in dieser Szene absolut üblich, die Bertelsmann Stiftung war unter Weidenfeld nicht böser, sondern in der Verfolgung ihrer Ziele einfach klüger, als beispielsweise die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft mit ihrem engen Focus auf den Terror der Ökonomie gegen die Gesellschaft.

Rebellen ohne Markt

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Mit stolz geschwollener Hose Brust berichtet die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) heute von einem Vergleich mit Wikimedia. Wikimedia ist der Verein, welcher die Domain wikipedia.de betreibt und mit den Inhalten der Wikipedia so ziemlich nichts zu tun hat:

Der gemeinnützige Verein Wikimedia Deutschland betreibt die Domain wikipedia.de, von der aus Benutzer automatisch auf die Hauptseite der deutschsprachigen Wikipedia (de.wikipedia.org) weitergeleitet werden. Betreiber der Wikipedia ist aber nicht der Verein, sondern die Wikimedia Foundation, Florida (USA). Dennoch hatte die klagende PR-Agentur versucht, den gemeinnütizen Verein Wikimedia Deutschland für die kritische Meinungsäußerung über die primär von der Industrie finanzierte Lobbyorganisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft verantwortlich zu machen. “Dieses Vorgehen ist für uns völlig unverständlich”, sagt Kurt Jansson, Erster Vorsitzender von Wikimedia Deutschland, schließlich sei der Verein nicht Betreiber der Wikipedia und habe weder technischen noch redaktionellen Einfluss auf deren Inhalte.

Aber auch ganz unabhängig von dieser Tatsache hält Jansson die gerichtliche Auseinandersetzung für “von vornherein vollkommen überflüssig und kontraproduktiv”. Der Streit drehte sich um einen klar als solchen erkennbaren Diskussionsbeitrag und nicht etwa um falsche Darstellungen im eigentlichen Artikel über die INSM. Zudem war der Eintrag schon nach kurzer Zeit wieder entfernt worden. “Denn die Diskussionsseiten dienen aus Sicht der Community primär der Diskussion über die Weiterentwicklung des entsprechenden Artikels und sind keine Plattform für Meinungsbekundungen über den Gegenstand des Artikels”, erläutert Jansson.

Dass es gerade bei Diskussionen über Artikel zu umstrittenen Organisationen auch mal hoch her geht, ist durchaus nicht ungewöhnlich. “Wer allerdings glaubt, solche Diskussionen und pointierte Meinungsäußerungen auf juristischem Wege generell unterbinden zu können, hat offenbar das Internet noch nicht als sozialen Raum begriffen”, sagt Arne Klempert, Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland.

Die INSM tut jedenfalls in ihrer Pressemitteilung so, als wäre Wikimedia unterlegen oder hätte den Schwanz eingezogen. Dies ist jedoch falsch. Wahrscheinlich hatten die Winkeladvokaten der INSM lediglich Wikimedia mit aufwändigen und kostenträchtigen Gerichtsverfahren durch die Instanzen gedroht, auch wenn die möglichen Chancen der INSM auf ein Obsiegen mehr als lächerlich dünn gewesen wären. Allerdings hat Wikimedia im Gegensatz zur INSM keinen 10 Millionen Euro schweren, goldenen Löffel des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall im Hintern und könnte sich solche zähen juristischen Auseinandersetzungen wahrscheinlich eher nicht leisten.

In der Pressemeldung der INSM wird daraus das hier:

- Der durch seinen Geschäftsführer Arne Klempert vertretene Verein Wikimedia e. V., Betreiber des Portals http://www.wikipedia.de, distanziert sich ausdrücklich von einer im Jahr 2006 eingestellten Herabwürdigung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und verpflichtet sich, die umstrittene Formulierung zukünftig nicht zu äußern.

Schwachsinn, da wikipedia.de keinerlei eigene Inhalte anbietet, sondern nur auf die eigentliche Wikipedia in Florida verweist. Wikimedia hat daher nie irgendwas geäußert, worauf jemand einen Unterlassungsanspruch haben könnte.

- Der Verein Wikimedia e. V. verpflichtet sich darüber hinaus, bei der amerikanischen Wikimedia-Foundation darauf hinzuwirken, dass die Herabwürdigung der INSM auch in der Versionsgeschichte von Wikipeda.de sowie im deutschen Wikipedia-Pressespiegel getilgt wird.

Typisch INSM – nicht nur asoziales Lumpenpack und Sprachrohr des Großkapitals, sondern auch noch demokratiefeindlicher Zensor und stolz darauf. Aber etwas anderes hätten wir von dem neoliberalen Reichspropagandaministerium von Wirtschaft und Kapital auch gar nicht erwartet.

Die INSM – Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH sah vor diesem Hintergrund keinen Anlass, ihre Klage weiter zu verfolgen.

Ja ja, das versteht man bei der INSM wahrscheinlich unter “sozial” – drauftreten, aber die Betroffenen noch leben lassen, man könnte ja sonst zu schnell mit der Mafia oder anderen kriminellen Vereinigungen in einen Topf geworfen werden.

Im Übrigen ist Schmähkritik zur INSM gar nicht möglich. Das wäre ungefähr so, als würde man einer langjährigen Prostituierten noch eine angebliche Jungfräulichkeit nachsagen. Und wer – wie die INSM – ohnehin einen Ruf zwischen Pest und Cholera hat, kann kaum noch ernsthaft geschmäht werden.

Aber gönnen wir INSM-Geschäftsführer Dieter (Un-) Rath und seinen verlogenen Kumpanen ihren vermeintlichen “Sieg”. Schließlich sind wir dafür da, dass sie jeden Tag immer wieder was voll auf die 12 bekommen ;)

Nicht umsonst gab es bereits mehrere Zensurversuche der INSM gegen das INSM-Watchblog – erfolglos :mrgreen:

Update: Bei heise online gibt es auch einen Artikel zum Thema, der wesentlich sachlicher ist als die Jubelarien des INSM-Prekariats.

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Interessante Betrachtungen zu neoliberaler Propaganda im INSM-Lexikon gibt es bei Feynsinn. Wir wußten ja schon immer, dass diese Pseudo-Lexikon ebenso zur Informationsquelle taugt wie die Bibel zum Thema Evolution.

Ansonsten spamt die INSM derzeit alte Meldungen aus dem INSM-Tagebuch unter insm.com erneut in Netz.

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Michael Hüther, Direktor des IW Köln und Mitglied des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), ist schon eine arme Socke. Da gibt er sich so viel Mühe, für sein Blog “Ordnungspolitischer Einspruch” selbst oder von Praktikanten geschriebene Texte zu veröffentlichen, aber seine Leserschaft scheint keine Lust mehr auf getarnte Lobbyisten wie ihn und seine neoliberalen Ergüsse zu haben. Wie sind sonst Kommentare wie diese zu erklären:

(…) das ist es, was ich an Herrn Hüthers Auftritt hier kritisiere: er wird nur als “Wissenschaftler” und angeblich neutraler “Experte” des IW Köln präsentiert, ist aber zugleich fachlich führend bei der INSM aktiv – dies wird hier bewußt nicht erwähnt. Man könnte sagen, dass Herr Hüther hier unter falscher Flagge segelt. Die Formulierung der Maulhure finde ich jedoch zu drastisch, aber die Bezeichnungen *getarnter Lobbyist* oder *wissenschaftliches Mietmaul* treffen es IMHO ganz gut. Dieses ganze Professoren-Panel scheint nur aus solchen Figuren zu bestehen, die die Verpflichtung der Wissenschaft zur Wahrheit aus rein egoistischen Motiven und Partikularinteressen ad absurdum führen. So etwas wie Scham sucht man bei diesen verlogenen “Experten” jedoch vergebens.

Oder:

Ach, Herr Hüther, jetzt sollen die Arbeitnehmer dafür zahlen, dass die Arbeitgeber zu lange auf veraltete Produktionsmaschinen gesetzt haben oder – wie im Falle der Kfz-Industrie – zu lange nur größer, schneller und stärker konnten, anstatt die Effizienz und die Emissionen zu berücksichtigen, so dass technische Effizienzsteigerungen auch mal zu reduzierter Umweltverschmutzung geführt hätten?

Um auf Ihre Frage zurückzukommen:
“Was haben Arbeitslosengeld II, Biodiesel, Klimawandel, Margarine und Nettoreallöhne miteinander zu tun?”

Hier meine Antwort:

Arbeitslosengeld II: Von den Arbeitgebern und ihren Lobbyisten bei Schröder beauftragt und gekauft, vom Nutten-Personalchef Peter Hartz konzipiert. Cui bono?

Biodiesel: Notwendig, weil vielfach ineffizient gewirtschaftet wird, was Energie betrifft. Trostpflaster und Ruhekissen für die ölabhängigen Industrien.

Klimawandel: Versuchen arbeitgeber- und industrienahe Think Tanks gerne zu verharmlosen und zu leugnen, so auch Ihr IW Köln unter klimazwei.de, wo z.B. mehr auf technische Lösungen als auf Ressourcensparsamkeit herumgeritten wird.

Margarine: Wird unter anderem teurer, weil die Rohstoffe der Margarine zufällig die gleichen sind wie die des Biodiesels. Nichts kann der “Markt” der globalen Kartelle so gut wie Preise erhöhen und die Verbraucher schröpfen. In die andere Richtung funktioniert das nie so perfekt wie nach oben.

Nettoreallöhne: Sinken zusammen mit der Kaufkraft, weil Arbeitgeber und renditegeile Anleger an den Kapitalmärkten immer mehr für sich fordern, während die Arbeitnehmer als diejenigen, welche Wertschöpfung erst ermöglichen, immer weniger vom wachsenden Kuchen erhalten. Genauso sieht es beim Staat in Bezug auf Steuern aus, die mehrfach gesenkt wurden, so dass auch staatliche Investitionen wegen wachsender Verschuldung der öffentlichen unterblieben.

Die steigenden Preise alleine auf die Klima- und Arbeitsmarktpolitik bzgl. möglicher Mindestlöhne zu schieben, ist einseitig und offenbart die Tendenz Ihres Artikels. Denn Mindestlöhne verhindern ja gerade, dass immer mehr Menschen trotz Arbeit arm bleiben und ergänzende Sozialleistungen beziehen müssen. Ihre “Argumentation” ist also durchsichtig von den Interessen Ihres Arbeitgebers getränkt und butterweich.

Herr Hüther, als Mietmaul der INSM und der Wirtschaft / Arbeitgeberinteressen generell sollten sie doch wissen, was warum passierte, oder nicht? Ihre subtil fragende Rumdruckserei können Sie sich daher sparen. Und wo wir schon beim Fragen sind: Was macht eigentlich Ihre Arbeit im Familienministerium, von der die Süddeutsche berichtete? Sind Sie mit Frau von der Leyen schon überein gekommen, das Kindergeld nur noch an Erwerbstätige zu zahlen, so dass die Bezüge der Arbeitslosen trotz möglicher Erhöhung des Regelsatzes schrumpfen können? Schließlich dürfte Ihnen und Ihren Finanziers doch nichts so sehr am Herzen liegen, wie weiteres Lohn- und Sozialdumping, mit großen Schritten in Richtung China. Dann könnte auch der Organhandel Ihres INSM-Kollegen Prof. Peter Oberender beginnen und ein “Wachstumsmarkt” werden, wie er es mehrfach ausführte.

Sie werden es dem deutschen Volk hoffentlich nachsehen, wenn es lieber Leute wie Sie und Ihre INSM-Kollegen mit Mistgabeln des Landes vertreiben oder aus Ihrem schicken Büro ausräuchern sollte als weiter zuzusehen, wie hier chinesische Verhältnisse für die Massen eingeführt werden. Ich wünsche Ihnen jedenfalls eine gute Reise in die USA. Da sind hauptberufliche Lügner mit akademischen Titeln gerne gesehen, z.B. beim AEI und anderen Think Tanks von Kapital und Wirtschaft. Allerdings nur eine frage der Zeit, bis die Menschen auch dort aufwachen. Vielleicht enden Sie dann ja irgendwann in einem Zoo als Belegexemplar für die glücklicherweise dann ausgestorbene Spezies neoliberaler Faschisten.

Und wer die Wahrheit über Michael Hüther und sein Umfeld wissen will, sollte lieber hier lesen: http://insmwatchblog.wordpress.com/?s=Michael+Hüther

Seitdem muss ich mich manchmal echt am Riemen reißen, nicht persönlich nach Köln zu fahren und mich dort mit Hüther und Kollegen einmal ausgiebig über deren Treiben zu “unterhalten”. allerdings mache ich mir an solchen Subjekten nicht die Finger schmutzig, das wäre mir einfach zu ekelig.

Klingt gar nicht mehr so toll wie vor geraumer Zeit, als Michael Hüther noch mit geschwollener Hose Brust skandierte:

Ich bin ein Neoliberaler!

Auch seine Schulterklopfer aus dieser Zeit sind offenbar verschwunden. Man könnte meinen, Hüthers Blog sei scheintot, ein Zombie der Blogosphäre. Dazu passt ein Bericht der NachDenkSeiten über einen möglichen Stimmungswandel der Menschen in Deutschland:

Von einem Stimmungswandel will der Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), der Reform-Lobby des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, ein Hauptinitiator auch der Rente mit 67, nichts wissen. „Woher nehmen Sie das?” fragte er in seiner (schlecht besuchten) Pressekonferenz.

Kollege D. Durry, Köln, schrieb dazu im Diskussionsforum des InternetSeniorenClubs von ver.di: „…auch wenn es INSM und Konsorten nicht wahrnehmen wollen, es hat in unserer Gesellschaft einen Stimmungswandel gegeben bzw. er ist dabei, sich auszubreiten. Ich spüre es tagtäglich bei meinen Gesprächen in der Familie, im Bekannten-, Freundes-, Angehörigen- und Nachbarschaftskreis: Das Maß ist voll. Die Leute fühlen sich falsch und ungerecht behandelt. … Ich denke, die Regierenden in Berlin und andernorts werden sich in Zukunft ,warm anziehen’ müssen. Es sei denn, sie korrigieren ihre neo-liberale Politik.“

Meines Erachtens gab es gar keinen Stimmungswandel, denn die Deutschen fuhren nie wirklich auf den Turbo- und Raubtier-Kapitalismus amerikanischer bis chinesischer Prägung ab. Sie sahen nur, dass die Massen immer ärmer wurden, während sich einige wenige aus Politik und Wirtschaft die Taschen immer voller stopften. Sie spürten schon lange, dass etwas nicht stimmt, wagten sich aber angesichts der Masse neoliberaler Mietmäuler als “Experten” nicht zu widersprechen. Lange Zeit versuchte das neoliberale Lager mit Kampagnen wie jenen der INSM die Deutschen für das eigene Programm weich zu kochen, doch dieser Versuch ist glücklicherweise gescheitert, wie auch eine Studie von Otto Meyer belegt:

Mehr »Freiheitsrechte« und »direkte Bürgerbeteiligung«, gar eine »sozialistische Demokratie« mit »sozialer Gleichheit und Sicherheit« – so hätte die Mehrheit in diesem Lande gern ihre Staats- und Gesellschaftsform, wenn sie demokratisch entscheiden könnte.

Diese Studie belegt zudem zwei weitere Dinge:

  1. Die Deutschen wünschen sich Solidarität und soziale Teilhabe aller anstelle von Lohn- und Sozialdumping, Ausgrenzung und Schikane. Sie wollen eine solidarische Gesellschaft, in der breite Schultern wieder mehr tragen müssen als schmale Schultern – das komplette Gegenteil der neoliberalen Agenda.
  2. Das deutsche Volk ist sich darüber im Klaren, dass es in seinem eigenen Land nicht wirklich demokratisch entscheiden darf, weil es keine Volksabstimmungen gibt. Auch verkennt es nicht, dass die meisten Politiker mit Einfluß in den vergangenen Jahren von den Lobbyisten der Wirtschaft gekauft wurden, z.B. mit so genannten Nebenjobs, die häufig nichts weiter als lupenreine Korruption darstellen.

Das neoliberale Experiment ist also bereits jetzt so gut wie gescheitert. Bleibt nur noch, die Agenda 2010 zusammen mit dem miesesten SPD-Kanzler der Nachkriegsgeschichte, Gerhard Schröder, und seinen willigen Vasallen (z.B. Wolfgang Clement, Joschka Fischer, Franz Müntefering usw.) in die Tonne zu treten und zu retten, was zu retten ist. Dazu müßte natürlich auch die Große Korruption in Berlin unter Angela Merkel (CDU) beendet und die Auflösung des Parlaments mit anschließenden Neuwahlen ausgerufen werden. Die Angi hätte dann auch wieder mehr Zeit für das Kuscheln und Kungeln mit Dieter Hundt und anderen BDI-Bonzen, Franz Müntefering könnte den Kadaver der SPD endlich beim Abdecker entsorgen und Oskar Lafontaine mit der Linkspartei das endgültige Abrutschen Deutschlands in den Wirtschaftsfaschismus amerikanischer Prägung verhindern. So what?

Es gibt viel zu tun – packen wir es an!

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Erst vor knapp 1-2 Stunden berichteten wir über das Spamblog der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), welches zur Bewerbung des mit anti-staatlicher Propaganda der INSM vollgestopften Buches “Deutschland zum Selbermachen” eingerichtet wurde.

Da hat wohl einer unserer Leser den Spam-Button bei WordPress.com gedrückt, denn unter der Adresse deutschlandzumselbermachen.wordpress.com erscheint nun nur noch diese Meldung:

INSM Spamblog DeutschlandzumSelbermachen Sperre

Ob der neoliberale Achim H. von Antibürokratieteam.net darüber genauso reisserisch zu berichten weiß wie über  die angebliche Sperre des INSM-Watchblogs? Wir haben da so unsere Zweifel. Dabei hätten wir doch so gerne das weitere Herumspammen der INSM bei WordPress.com dokumentiert…

:mrgreen:

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Es ist nicht das erste Mal, dass die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)  mit diversen Blogs bei Bloghostern und auf ihrem eigenen Server versucht, das Ranking ihrer eigentlichen Propaganda-Schleudern zu optimieren. Passend zur Bewerbung der Buch gewordenen INSM-Propaganda mit dem Titel “Deutschland zum Selbermachen” hat die INSM mal wieder ein Spamblog bei WordPress.com unter der URL deutschlandzumselbermachen . wordpress . com (ohne Leerzeichen) eröffnet:

INSM DeutschlandzumSelbermachen Spam Deutschland zum Selbermachen

Einmal mehr zeigt sich die INSM als Spamsau und Linkhure. Ein schlechter Charakter ist eben nicht heilbar :mrgreen: Hans Tietmeyer, Vorsitzender des Kuratoriums der INSM, ist da nur ein Beispiel von vielen bei diesem neoliberalen Propagandaministerium der Wirtschaft.

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Zum Wochenauftakt erst einmal drei Links zu Artikeln von Dirk Grund, die jeder kennen sollte, der sich mit Lobbyismus, Neoliberalismus und der neuen Armut befassen will:

Viel Spass beim Lesen! ;)

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