Es wäre interessant zu erfahren, ob die asozialen Wirtschaftsfaschisten der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) – Geschäftsführung, Kuratorium, (wissenschaftliche) Mietmäuler und Konsorten – auch dann ihre ekelhaften, gesellschaftsfeindlichen Phrasen dreschen würden, wenn sie auch heute noch befürchten müßten, dass eine Organisation wie die RAF sie dafür zur Verantwortung zieht. Vielleicht sollten Personen wie INSM-Kopf Hans Tietmeyer einmal darüber nachdenken, warum sie bereits Ziel eines RAF-Anschlags waren und ob sie unbedingt weiter daran arbeiten wollen, dass diese Gefahr wiederbelebt wird. Denn wir sind uns sicher, dass angesichts der durch den neoliberalen Raubbau am Sozialstaat verursachten Verarmung der Massen und der damit einhergehenden Dreistigkeit der Geldeliten der Slogan “Bomben für Bonzen!” bald wieder gesellschaftsfähig werden könnte. Dann soll aber niemand sagen, man habe von nichts gewußt: selbst schuld, kein Mitleid!
Spruch des Tages
Juli 11, 2008 von insmwatchblog
Veröffentlicht in Arbeitsmarkt, Arbeitsmarktpolitik, Armut, Asoziale Marktwirtschaft, Gesellschaft, INSM, INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), INSM-Kritik, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Kapitalismus, Korruption, Kritik, Lobbyismus, Manipulation, Medien, Medien-Manipulation, Mietmäuler, Neoliberalismus, Politik, Prekarisierung, Propaganda, Reformen, Reformpolitik, Sozialabbau, Sozialdarwinismus, Soziale Gerechtigkeit, Soziale Marktwirtschaft, Soziale Sicherung, Sozialraub, Sozialstaat, Sprachrohre der INSM, Steuer- & Finanzpolitik, Think Tanks, Verteilungspolitik, Wirtschaft, Wirtschaftsfaschismus, Zitate / Sprüche, neoliberal | Verschlagwortet mit INSM, Hans Tietmeyer, RAF | 1 Kommentar
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Das INSM-Watchblog will die Kampagnen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft als neoliberale Propaganda entlarven und somit die Ziele der INSM konterkarieren. Wir wollen es uns nicht bieten lassen, dass dieser Think Tank unser Land und unser Volk zugrunde richtet. Der Kuschelkurs ist vorbei! -
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Perspektive2010Meta
Da ich mich ja inhaltlich sonst auf Eurer Seite zu erkennen gegeben habe, muss ich mich hierzu positionieren.
Also klar distanzieren.
Sicher, das ist noch kein direkter Aufruf, aber ich halte das dennoch für grenzwertig.
Ich will das auch begründen:
1. Was hat die RAF mit ihren Methoden nachhaltig erreicht? Nichts!
2. Das Gewaltmonopol des Staats sollte man wirklich nur in äussersten Notfällen in Frage stellen. So weit sind wir meiner Meinung nach noch (lange?) nicht. Noch gibt es genug zivile und friedliche Möglichkeiten, unsere Verfassung und die Demokratie zu schützen und zu “optimieren”.
3. Schlecht fürs Image. Ich halte schon alleine diese Sprache für kontraproduktiv. Ich habe ja Verständnis für verbale Genugtuung, aber mich braucht Ihr ja auch nicht mehr von der eigentlichen Sache zu überzeugen.
Mit unnötiger Gewalt oder martialischen Sprüchen gibt man der Gegenseite nur unnötige und letztlich ja auch falsche Argumente in die Hand.
4. Ich bin ja kein Extrem-Pazifist, aber Waffen sind schon was Fieses. Bomben erst recht. Aus meiner Sicht sind solche brutalen Waffen grundsätzlich nur zur Verteidigung des eigenen Lebens bei akuter Gefahr entschuldbar.
5. Mit solchen Methoden bündelt man die eigenen Ressourcen falsch. Zu hohe “Kosten” bei zu wenig Ertrag.
Noch mal: da gibt es bessere und effizientere Möglichkeiten.
6. Das Prinzip “Wahl der Waffen” wird ignoriert. Wieso sollte ich die Mittel benutzen, bei denen die Gegenseite ganz klar und deutlich im Vorteil ist und dafür gleichzeitig Mittel aufgeben, bei denen ich naturgegeben im Vorteil bin. In diesem Fall der Rückhalt in der Bevölkerung.