Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist ja bekanntlich sehr darauf bedacht, Kritik zu unterdrücken. Dazu werden schon einmal Blogger denunziert oder Journalisten unter Druck gesetzt, wenn deren kritische Berichterstattung diesen Ewiggestrigen nicht in den Kram passt. Dazu betreibt die INSM unter anderem Suchmaschinenoptimierung (SEO) und baut eine Linkschleuder nach der anderen auf, um so kritische Berichte über die INSM von den ersten Ergebnisseiten bei Google zu verdrängen. Gerade in der jüngeren Vergangenheit hat die INSM viele bereits existierende Inhalte von der INSM-Website und aus dem INSM-Tagebuch unter insm.com zweitverwertet, um so Land zu gewinnen. Gerade einige korrupte Mietmäuler der INSM dürften inzwischen “not amused” über das sein, was Google ausspuckt, wenn man nach ihren Namen sucht. Teils erscheint der Bezug zur INSM samt Kritik heute schon unter den ersten 10 Treffern.
In den letzten Tagen ist uns eine weitere Linkschleuder der INSM unter www.insm-suche.de aufgefallen. Diese kommt im Stil einer Suchmaschine daher und durchsucht alle INSM-Websites nach Schlagworten. Ob am rechten Rand – passt ja zur INSM – die aktuellen und häufigsten Suchbegriffe real sind oder per Zufallsgenerator den Robots der Suchmaschinen zwangsverabreicht werden, konnten wir noch nicht herausfinden.
Aber man kann mit der INSM-Suche sicher lustige Dinge anstellen. Zum Beispiel könnte man immer wieder kurze Passagen aus Artikeln der NachDenkSeiten, des Buches Kritik des Neoliberalismus oder gleich von Karl Marx eingeben. Einerseits würde so die Suchstatistik ordentlich versaut und unbrauchbar, andererseits dürften ausreichend Abfragen – Stichwort Shell-Skripte oder Batch-Dateien – von verschleierten IP-Adressen auch ihre Wirkung entfalten. Vielleicht findet sich ja auch ein gelangweilter Hacker für ein nettes Defacement, z. B. im Stil von NS-Propaganda, welche dem menschenverachtenden Gedankengut der INSM ohnehin am nächsten kommt