Der von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Eletroindustrie finanzierte Think Tank Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist für seine ebenso zahlreichen wie unseriösen, tendenziösen und manipulativen Rankings inzwischen hinlänglich bekannt. Auch ist bekannt, dass der INSM dieses Watchblog so gar nicht gefällt. Deshalb veröffentlicht sie ganz verzweifelt Kopien ihrer verlogenen und manipulativen Schmiereien bei sogenannten Artikeldiensten, die teilweise auch von Teenie-Möchtegerns betrieben werden, um ihr eigenes Ranking bei Google zu verbessern. Den gleichen Zweck dürfte wohl das absolut sinnfreie Parkgebühren-Ranking der INSM erfüllen, bei dem es wohl vor allem darum geht, eine weitere Linkschleuder für die eigentlichen Hauptsites der INSM zu betreiben.
Es mutet mehr als lächerlich an, dass ausgerechnet die INSM als Verfechter einer freien Marktwirtschaft, wo ausschließlich Angebot und Nachfrage den Preis regeln sollen, nun ein Ranking der Parkgebühren veröffentlicht und dabei komplett unberücksichtigt lässt, ob vielleicht die jeweilige Stadt Sehenswürdigkeiten oder eine besonders attraktive Innenstadt zu bieten hat. Aktuelle Veranstaltungen zum Zeitpunkt der Datenerhebung wurden auch nicht berücksichtigt. Aber das ist ja nichts Neues, verdeutlicht dieses Beispiel doch sehr schön die unseriöse und absolut unwissenschaftliche Arbeitsweise der INSM und ihrer wissenschaftlichen Mietmäuler (IW Köln, IW Consult).
Doch auch die grafische Bearbeitung ist sehr „gelungen“, bindet man im Kopfbereich der Ranking-Website doch glatt ein Park and Ride-Schild ein, wo doch genau diese Parkplätze immer gebührenfrei sind:
Sehr professionell, oder nicht?
Wir zitieren an dieser Stelle das Blog Letter of Intent:
Was will die INSM jetzt eigentlich damit sagen? Dass die Parkgebühren in Städten mit attraktiven Citys höher sind? Dann ist doch eigentlich alles in Ordnung, oder? Und warum haben dann Bottrop (4.Platz), Herne (7.) und Potsdam (11.) keine attraktiven Einkaufsmeilen, Neuss (79.), Pforzheim (83.) und Hagen (89.) aber doch?
Und wenn das damit aber gar nicht gemeint war, warum wird das dann erwähnt? Welchen empirischen Verfahren ist man da gefolgt? Ach ja, und wie kann man bei drei zufällig ausgewählten Parkhäusern pro Innenstadt eine Studie als repräsentativ vertreten? Wo ist denn z.B. in Berlin die Innenstadt?
Du meine Güte: Da verspielt ein Möchtegern-Think-Tank endgültig seinen Ruf.
Dem haben wir nichts mehr hinzuzufügen, außer einer Frage:
Welchen Ruf hat denn die INSM schon, außer ein Sammelplatz für faschistoide, geldgeile Menschenfeinde, Korruptis aus Politik und Wirtschaft sowie eine perfide Manipulationsagentur im Sinne der Arbeitgeber zu sein?
Ein Ranking fehlt allerdings noch in der Galerie der INSM-Lächerlichkeiten:
Wo scheißt es sich am schönsten in Deutschland?

Eine Sache verstehe ich absolut nicht. Wieso soll die INSM ein Think Tank sein. Sie ist ein Geldtank der aus Mitteln der Steuerverkürzung immer wieder vollgetankt wird und die mittel dazu verwendet um Propaganda und Desinformation unter das Volk zu hauen.
Aber mit Denken haben die nichts, aber auch gar nichts zu tun.
Deshalb schrieb der Kollege ja Möchtegern-Think Tank
Wir würden die INSM ja als eine Ansammlung verlogener Kanalratten bezeichnen, aber Ratten sind intelligente und soziale Tiere – Eigenschaften, die INSM-Mietmäulern abgehen. Mehr als Egoismus und Narzissmus findet man dort nicht, Paradebeispiel wären so verkommene, korrupte Subjekte wie Oswald Metzger.
INSM-Sniper
[...] NOKIA gibt es für den Netzsammler natürlich auch noch andere Themen. Zwischendurch sollte man die INSM und ihr Wirken nicht aus den Augen verlieren. Denn die ganze neoliberale Bande bohrt sich immer tiefer in das [...]