Im Blog 6und8zig.de, auch Teil des Netzwerks Blogger gegen Wirtschaftsfaschismus (NBGW), ist ein interessanter Hinweis darauf zu finden, wie der neoliberale INSM-Abtprimas Notker Wolf ein Kloster runiert:
Pikant an dem Vorgang ist aber nicht nur die Fehlinvestition. Das Geschäft fällt in die Zeitspanne, in der Notker Wolf, Erzabt der Missionsbenediktiner war. Der heute als Abtprimas über 800 Klöster und Abteien mit 24 000 Ordensleuten in Rom residierende Ordensmann ist in Deutschland kein Unbekannter. Der Theologe wirbt wortgewandt für einen “Vorwärtsruck” in der Gesellschaft und singt für die arbeitgebernahe Initiative “Neue Soziale Marktwirtschaft” Loblieder auf ein freies Wirtschaftsgebahren. Soziale Regulative wertet er häufig ab. Das Magazin Cicero nahm ihn 2007 in die Liste der 500 bedeutendsten Intellektuellen Deutschlands auf. Mit der Aufsicht über das Tun und Lassen seiner Abteien nahm es der letztverantwortliche Ordensmann dagegen scheinbar nicht so genau. Er habe vom Minenprojekt “nur ganz am Rande” gehört, erklärte Wolf in einem Gespräch. Zu den Briefen und Dokumenten, die ihm der Wirtschaftsprüfer 2007 zuleitete, schwieg Wolf. Auch eine Strafanzeige Brüggemanns bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Augsburg gegen Wolf und weitere Benediktiner “wegen des Verdachts der Veruntreuung von Spendengeldern (Zweckentfremdung), Betrugs und Missbrauchs des Steuerprivilegs, drohte in aller Stille “begraben” zu werden.
Na, das wollen wir doch verhindern, dass das überaus “interessante” Treiben des INSM-Mietmauls Notker Wolf in aller Stille begraben wird. Schließlich wäre es doch mit der Ideologie der Neoliberalen nicht zu vereinbaren, müsste Wolf nicht die Verantwortung für sein Tun übernehmen, oder? Stichwort Eigenverantwortung
Machen Sie es gut, Herr Wolf – es war schön mit Ihnen…