Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) verliert bereits seit geraumer Zeit an Glaubwürdigkeit und auch an Rücckhalt in der Gesellschaft für ihre neoliberale Propaganda. Daran sind nicht zuletzt auch wir schuld, was uns kein bisschen leid tut – im Gegenteil. Seit wir in voller Breite die Mietmäuler der INSM aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft demontiert haben, hat sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft nun einen Professor mit Nobelpreis gekauft: Professor Edmund Phelps, welcher in Berlin als Hauptredner der von der INSM veranstalteten VI-Ludwig-Erhard-Lecture fungierte.
Wir können uns sehr gut vorstellen, wie die intellektuelle Masturbation der INSM und ihrer Sympathisanten unter Edmund Phelps abgelaufen sein dürfte. Der Oeffinger Freidenker hat sich bereits die Mühe gemacht, das verlogene INSM-Auftragsgeschwafel von Phelps zu zerlegen, so dass wir uns diese Mühe nicht mehr machen müssen. Vielmehr wollen wir die Frage stellen, ob ein käuflicher Wissenschaftler noch die Voraussetzungen erfüllt, verdientermaßen Träger eines Nobelpreises zu sein:
- Hat Edmund Phelps etwa die ca. 1,1 Millionen Euro, die ein Nobelpreis mit sich bringt, schon verprasst?
- Muss er sich deshalb als korruptes Negativbeispiel für einen Wissenschaftler und Mietmaul der INSM seinen Lebensabend finanzieren?
Wir würden der Nobel-Kommission jedenfalls empfehlen, Edmund Phelps seinen Nobelpreis wieder abzuerkennen, da er als käuflicher Professor eher eine Schande denn eine Zierde für die Wissenschaft ist.
Die INSM schlachtet die Berichte der Medien über dieses Musterbeispiel der Korruption der Wissenschaft durch die Wirtschaft umfangreich aus. Ein Beleg mehr dafür, dass so manche Redaktionen heute wohl zum Großteil nur noch aus Praktikanten und Volontären bestehen dürften.
Und wer in der SPD ist soll nicht Mitglied der INSM werden
http://spd-pb-prod01-m64.pironet-ndh.com/servlet/PB/show/1728689/G005_Bez_Mfr_Unvereinbarkeit%20der%20Mitgliedschaft%20bei%20SPD%20un.pdf