„Es wird eine Umverteilung zwischen den Familien geben“, sagte der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, der dem Blatt. Der Ökonom ist Mitglied der Expertengruppe, das im Auftrag von der Leyens sämtliche familienbezogenen Leistungen auf den Prüfstand stellt.
Süddeutsche – Pläne zum Ehegattensplitting
Kommentar:
Wie kommt Ursula von der Leyen (CDU) eigentlich auf das schmale Brett, ausgerechnet solch ein Lobbyisten-Mietmaul wie Michael Hüther, das zugleich für das Institut der deutschen Wirtschaft und die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) tätig ist, bei der Prüfung familienbezogener Leistungen einzusetzen? Es dürfte klar sein, was dabei herauskommt: Erwerbslose und Alleinerziehende werden benachteiligt, um Groß- und Doppelverdiener-Haushalte zu beschenken. Das war schon beim Elterngeld so und es würde mich mehr als wundern, wenn bei der “Super-Christin” Ursula von der Leyen unter Beteiligung von Köpfen wie Michael Hüther (IW Köln) dieses Mal etwas anderes herauskommen sollte.
Vielleicht sollten unsere Leser Frau von der Leyen einmal fragen, warum sie neoliberale Lobbyisten als “Experten” ins Ministerium holt und welche Ziele sie damit verfolgt: Kontakt BMFSFJ
Das hat Frau von der Leyen schon bei ihrem Vater gelernt.
[...] zitiert er Titel von Artikeln aus dem aktuellen INSM-Watchblog bei WordPress.com (z.B. “Wie die INSM bedürftige Familien bestehlen lassen will“) in diesem Kontext. Diese Artikel sind aber nicht im INSM-Watchblog 2.0 abrufbar, sondern [...]
[...] Köln und Mitglied des Kuratoriums der INSM, derzeit im Familienministerium weilt, um dort die Leistungen der Familienförderung zu “überprüfen”. Da muss man kein Wahrsager sein, um sich das Ergebnis dieser [...]
[...] die SPD auch Gerhard Schröder und seine verbliebenen Vasallen aus der Partei ausschließen. Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) lässt gerade Michael Hüther, der nicht nur Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft [...]