Ich werde den Eindruck nicht los, dass in Deutschland Wirtschaftlichkeit und Markt still und leise zur einzig wahren Religion erhoben worden sind. Und die Ungläubigen, die Sünder, manchmal schuldig, aber auch oft unschuldig, landen im Fegefeuer der Armut und damit der Ausgrenzung – am Rande der Gesellschaft. Dagegen helfen aber auch keine christlichen Symbole. Wir müssen weg von einer symbolischen Politik, hin zu einer Politik, die den Menschen wieder in den Mittelpunkt der Bemühungen stellt – und nicht zuerst fragt, ob sich das rechnet. Es rechnet sich vieles, wenn man bereit ist, das zu streichen, was den Menschen, allen Menschen, nicht nützt.
Kommentar:
Gute Idee. Zuerst sollte die Absetzbarkeit von demokratie- und menschenfeindlichen Think Tanks und Propaganda-Maschinen wie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), der Bertelsmann-Stiftung, diversen Konventen und all den anderen neoliberalen Ganovenvereinigungen gestrichen werden.