Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat ein Problem. Oder gleich mehrere. Eines dieser Probleme, das sie immer wieder mit Zensurversuchen bekämpfen läßt, ist dieses Watchblog. Aber auch sonst würde die INSM Kritik, z.B. von Perspektive2010, Gert Flegelskamp, den NachDenkSeiten oder LobbyControl, liebend gerne im Nirvana des Internets verschwinden lassen. Dazu hat sie ja schon einmal einen Dienstleister für Suchmaschinen-Optimierung / Suchmaschinen-Spamming beauftragt. Diese Strategie scheint sie nun weiter zu verfolgen, denn relativ neu wurde am 13.06.2007 auf Jens Walter von der INSM die Adresse www.insm-lexikon.de registriert. Am 03.07.2007 erfolgte außerdem die Registrierung der Adresse www.insm.com, wo ein Klon des INSM-Tagebuchs unter dem Titel INSM.com International zu sehen ist, in dem deutsche und englische Versionen des neoliberalen Propaganda-Mülls aus dem INSM-Tagebuch zu finden sind. Ein Schelm, wer dabei denkt, dass es sich dabei mal wieder um ein Spamblog zwecks Suchmaschinen-Manipulation handeln könnte? Sicher nicht, wäre ja erst der dritte oder vierte Versuch.
Wahrscheinlich ärgert es die INSM insgeheim sehr, dass ihr wenig löblicher und für Bearbeitung gesperrter Wikipedia-Eintrag auf Platz 3 und dieses Watchblog auf Platz 6 erscheint, wenn man bei Google “INSM” eintippt. Wir sind aber auch nicht blöd und verlinken daher gerne auf folgende Adressen:
Weiterhin wünschen wir dem bereits in Zusammenhang mit dem INSM-Spam bekannten Klaus Blömeke von Avaris Webdesign, dessen Mail-Adresse beim Owner Contact von INSM.com eingetragen ist, weiterhin viel Spass beim Spammen Suchmaschinenoptimieren
[...] ich gerade via Pingback des INSM-Watchblogs lesen durfte, hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) sich offenbar kürzlich [...]
Wer bei Google »Michael Hüther Klassiker der Ökonomie« eingibt, bekommt als ersten Treffer meine Buchrezension »Klassiker der INSM« angezigt.
Keine Ahnung, wie das kommt, ich habe da nichts besonderes für getan, vermutlich wird es die INSM nicht ganz so freuen, aber ehrlich: Mich stört es nicht.
… also Eingabe ohne Anführungszeichen, versteht sich.
Mal eine Frage am Rande: Gilt Eure Piratenlizenz auch für Bücher?
@ udo:
Ich denke, die gilt, ähnlich wie die CC-Lienzen, für jegliche Art von Content. Allerdings muss man natürlich selbst die Urheberrechte oder notwendigen Nutzungsrechte haben, um Inhalte unter dieser Lizenz veröffentlichen zu können.
Warum fragst Du?
Mich interessiert, ob auch in Büchern aus diesem Weblog zitiert werden darf.
Selbstverständlich mit Verweis auf dieses Weblog.
Um mit offenen Karten zu spielen: Ich plane ein Buch über die INSM, beziehungsweise schreibe bereits daran, wird aber noch was dauern, bis es fertig ist. Dabei will ich vor allem zusammenschreiben, was bislang über die INSM veröffentlicht wurde, weil es eine solche Zusammenfassung noch nicht gibt. Darin würde ich auch gerne aus diesem Weblog zitieren dürfen, wenn es jeweils paßt.
[...] fällt wieder beim Betrügen auf Der INSM Watchblog beschäftigt sich hier und hier wieder einmal damit, wie die INSM wieder einmal versucht die Suchmaschinen zu betrügen. [...]
Das ist überhaupt kein Problem, erlaubt das Zitatrecht sowieso und die Priatelizenz heißt eben nur “Mach was Du willst, meinetwegen auch kommerziell, aber verklag mich nicht”. Insofern geht das in Ordnung und von der Verbreitung wichtiger Informationen über diesen (S)Think-Tank profitiert ja letztlich auch die Allgemeinheit
[...] die Frage, ob sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) angesichts der zahlreichen Domains für jedes Mini-Projekt und jedes Element ihrer perfiden Arbeitgeber-Propaganda zur Spamsau [...]
[...] INSM versucht offenbar mittels SEO, Spam und Linkfarmen weiterhin, kritische Beiträge und Websites zu verdrängen. Dazu hat sie [...]