Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln und wissenschaftliches Mietmaul der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) bloggte kürzlich beim Handelsblatt einen Beitrag mit dem Titel Wer hat Angst vor den Neoliberalen? Hüther schreibt darin zum Schluß:
Ich bin ein Neoliberaler! Wie steht es mit Ihnen?
Darauf erhält Michael Hüther von den Kommentatoren folgende Antworten:
»Ich bin ein Neoliberaler!« bekennen Sie sich und begründen mit intellektuellen Dürfigkeiten, Polemiken und Verkürzungen.
Oder:
Ich war bisher katholisch, beabsichtige aber jetzt nach Teilnahme an Professor Hüthers konsistent freiheitlich-solidarischer Andachtsfeier in die neoliberale Glaubensgemeinschaft zu konvertieren.
Oder:
Die Frage ist doch, ob das, wovon Hüther spricht, Neoliberalismus ist. Eine weitere Frage wäre, warum Hüther hier verschweigt, dass er Mitglied der INSM ist, einer unseriösen und demokratiefeindlichen Lobby von Gesamtmetall. Die nächste Frage wäre, ob das IW Köln möglicherweise tendenzielle Forschung im Sinne des Haupt-Auftraggebers INSM betreibt und ob es dem Steuerzahler zuzumuten ist, dass das IW Köln dafür dauernd bei Bund und Ländern für Fördermittel anklopft.
Oder:
Diese Berufung auf irgendwelche Schulen von Typen aus den Dreissiger Jahren dient doch bei den Wirtschaftwissenschaftlern (und Wirtschaftsredakeuren) hauptsächlich der Absetzung von Duftmarken nach dem Motte “Hey, ich bin einer von eurem Clan”. Und Clan ist die jeweilige Interessengruppe, deren Lied man singt, um dazu zugehören. Das Verhältnis der sogenannten Neoliberalen zu deren Gegenspielern (Keynesianer?) beträgt heute in jedem Land, in jeder Weltbehörde und in jeder Uni ungefähr 14 zu 1. Man könnte fast schon von einem Inzuchtphänomen reden (mal nach “autistische Wirtschaftswissenschaften” googeln).
(…)
Wo bleibt eigentlich der Protest der selbsternannten “Neoliberalen”, wenn Vertreter ihrer Schule so einen Mist produzieren? Oder ist es keine Schule, sondern doch eine Religion? Klar, dann wäre wissenschaftliche Kritik überflüssig.
Und zuletzt:
Irgendwie erinnert es mich an den Spruch auf einem T-Shirt: Ich bin stolz darauf ein Idiot zu sein.
Der arme neoliberale Michael Hüther!
[...] Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln und wissenschaftliches Mietmaul der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) bloggte kürzlich beim Handelsblatt einen Beitrag mit dem Titel Wer hat Angst vor den Neoliberalen? Bemerkungen dazu im INSM Watchblog. [...]
[...] Michael Hüther [...]
[...] Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln und wissenschaftliches Mietmaul der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) bloggte kürzlich beim Handelsblatt einen Beitrag mit dem Titel Wer hat Angst vor den Neoliberalenö Bemerkungen dazu im INSM Watchblog. [...]
[...] mit rechtlosen und sozial nicht abgesicherten Arbeitssklaven meinen, selbst, z.B. Prof. Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) und zugleich führendes akademisches Mietmaul der [...]