Ist es eigentlich Zufall, wenn INSM-Mietmaul Oswald Metzger beim FOCUS sein Blog Einspruch nennt und Michael Hüther, seines Zeichens Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) und Mitglied des INSM-Kuratoriums, beim Handelsblatt unter dem Titel Ordnungspolitischer Einspruch seine neoliberale Grütze ins Netz erbricht bloggt? Das Tagebuch des Kapitalismus kritisiert da schon vollkommen zu Recht, dass Michael Hüther zwar als Direktor des IW Köln vorgestellt wird, nicht aber als Mitglied des INSM-Kuratoriums. Da bekommt das Blog leicht den Beigeschmack von Propaganda unter falscher Flagge.
Das erinnert ein wenig an den Möchtergern-Organhändler der INSM, Prof. Peter Oberender, der sowohl auf INSM-Veranstaltungen als auch in seinem neoliberalen Hetzblog wirtschaftlichefreiheit.de, das er mit anderen neoliberalen Wirtschaftsfaschisten aus dem akademischen Elfenbeinturm betreibt, die Phrase Mehr ordnungspolitischen Mut! drischt.
Sind Neoliberale wirklich so verdammt einfältig?
PS: Man sollte sich über Ordnungspolitik und Prozesspolitik informieren, damit man die Argumentation der neoliberalen Propagandisten nachvollziehen kann. Man könnte es auf die Aussage verknappen, dass Neoliberalen ein Polizei- und Überwachungsstaat (=Rahmenbedingungen des Wirtschaftens) lieber ist als ein Sozialstaat (=Eingriff durch Sozialabgaben). Irre, oder?