Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist eine neoliberale PR-Agentur und Think Tank, gegründet vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall unter Martin Kannegießer. Von Gesamtmetall wird die INSM mit 10 Millionen Euro pro Jahr finanziert, außerdem existiert inzwischen zusätzlich ein Förderverein der INSM, der fleißig Spenden sammeln dürfte. Ziel der INSM ist es, das Volk in dem Sinne umzuerziehen, dass es sich den Raubbau am Sozialstaat gefallen läßt, der heuchlerisch in Reformen verpackt wird. Gleichzeitig wird Druck auf die Politik ausgeübt, dass die bisherigen Reformen ja nicht reichten und man doch gefälligtst im Reform-Tempo nicht nachlassen solle.
Auf diesem Wege soll die Wirtschaft von den Kosten des Sozialstaats immer weiter entlastet werden. Die INSM verfügt über zahlreiche Botschafter und Kuratoren aus dem Umfeld der politischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen “Eliten”. Außerdem wird sie vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit vermeintlich wissenschaftlichen Daten und Berichten gefüttert, die neoliberale Konzepte und Forderungen an die Politik untermauern sollen.
Mehr Informationen über die INSM gibt es auf folgenden Websites:
- STERN: Unternehmer – Revolution von oben
- NachDenkSeiten: Berichte über die Machenschaften der INSM
- Berichte über die INSM bei LobbyControl
- Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) bei Wikipedia
- Neosprech: Über die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)
Folgenden Websites solltest Du nicht trauen, da es sich dabei ebenfalls um Angebote der INSM selbst handelt:
- www.chancenfueralle.de
- www.insm.de
- www.unicheck.de
- www.wirtschaftundschule.de
- www.wassollwerden.de
- www.insm-gesundheit.de
- www.insm-tagebuch.de
- www.insm-regionalranking.de
- www.insm-merkelmeter.de
- www.foerderverein-insm.de
- www.insm-merkelmeter.de
- www.merkelmeter.de/merkelmeter
- www.vision-d.de
Dort wird lediglich der neoliberale, menschenfeindliche Unsinn der INSM heruntergebetet. Objektive Informationen findet man dort nicht, selbst “wissenschaftliche” Informationen kommen von gekauften Akademikern aus einschlägigen wirtschafts- und arbeitgebernahen Instituten der Wirtschaftswissenschaften. Es ist halt wie immer: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
In der Auflistung vermisse ich http://www.chancenfueralle.de – das gehört vermutlich denen auch. „Chancen für alle“ – damit ist möglicherweise gemeint: „Chancen für alle Reichen“, aber das sagt man ja nicht laut.
[...] Wer ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)? [...]
[...] (INSM) Gesammelte Basisinfos über die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) Teil 1: INSM Watchblog, 10. Mai 2007 Teil 2: INSM Watchblog, 6.2.2008 Teil 3: INSM Watchblog, [...]